01.Januar 2011

Zunächst möchten wir euch am Beginn dieses neuen Jahres von Herzen den Segen unseres Herrn wünschen. Vielen Dank, dass ihr so treu an unserer, vor allem an Puschels Seite steht!!!

Es ist leider keine Zeit, in der wir euch viele gute Nachrichten aufschreiben können. Puschel geht es längst nicht mehr so gut wie noch vor drei Monaten, als sie noch durch Amerika wandern und fahren und viele Freunde besuchen konnte. Sie war ja auch danach noch in Schweden (Holsbybrunn). Zur Zeit ist ihr Alltag geprägt von vielen kleinen und größeren Gebrechen: Sie hat jetzt (wieder) Chemoblasen an den Füßen, die gesamte Haut ist durch die Chemo in Mitleidenschaft gezogen. Sie hat Mühe mit dem Sitzen, weil offenbar Nerven am linken(!) Bein abgedrückt werden. Da kommt schon die Befürchtung, dass es nun links so weitergeht, wie es vor vier Jahren mal rechts war... Zusätzlich ist sie im Moment erkältet. Das ist parallel zur Chemo nicht besonders gut, sie nimmt jetzt Antibiotika. Ihr Gesamtbefinden und die Lebenskraft sind natürlich durch all das sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Das Gute und wirklich Ermutigende ist, dass sie nach wie vor nicht verzagt, sondern irgendwie weiterhin fröhlich ihr Leben und ihren Glauben lebt. Vielen Dank noch einmal euch allen für alle Signale eurer Liebe und alle Ermutigung! Ausdrückliche und herzliche Grüße an euch alle. Sie hat in diesen Tagen immer wieder auch Besuch und freut sich darüber sehr - solange halt die Kraft reicht!

 

16.1.2011

Titus geht es im Blick auf die Umstände sehr gut!! Danke so sehr für eure Gebete und alle Unterstützung!!

 

08.Januar 2011

Ein gewisser Schock war es schon und besonders auch für Puschel, als ihr großer Bruder Titus den Unfall hatte und plötzlich in Lübeck in der Spezialklinik landete. Wie gut, zu wissen, dass Gott die Fäden in der Hand hält.

Puschel wäre am liebsten gestern mit Heinz Spindler und seiner Frau (sie waren für drei Tage hier im schönen Bülow/Mecklenburg) in den Süden gefahren, um ihre Freunde/innen dort zu besuchen. Die Gelegenheit war günstig. Doch als sie dies überlegen musste, war die Erkältung noch zu stark. Die Atemwege waren zu belegt. Am Tag, als Spindlers fahren mussten, war die Erkältung weg, aber die Füße hatten Blasen und waren entzündet als Folge der Chemo... So musste sie diesen Plan/Wunsch begraben. Sie hatte immer wieder ihre Wünsche zurückzustellen. Und so war dies nun kein Drama. Aber sie weiß natürlich auch nicht, wie lange dies von der Kondition her überhaupt noch möglich ist. sie spürt im Moment immer mehr Nebenwirkungen der Chemo. Und so hoffen und beten wir sehr, dass es eben nicht nur Nebenwirkungen, sondern auch Wirkungen gibt. Gott kann das schenken. Und wir dürfen IHN darum auch weiterhin bitten. Danke, dass ihr mitmacht!!
 

16.Januar 2011

Mitte der nächsten Woche geht es nun wieder zur Chemo nach Berlin. Auch hier ist wieder die Bitte, dass Gott sie wirklich wirken lässt. Denn bisher war dies immer sehr vage und zweifelhaft. Das Dumme ist, dass man meist nicht einmal hinterher genau weiß, ob die Chemo nun geholfen hat. Es bleibt dabei, dass nur ein wirkliches Wunder Gottes Puschel wirklich heilen kann. Aber wir dürfen wissen, dass ER es tun kann. Wenn Er es am Ende nicht oder anders oder nur bedingt tut, dann ist auch klar, dass ER Anderes vorhat. IHM wollen wir vertrauen. Danke, dass ihr das mit uns tut. Puschel hat jetzt einige Medikamente bekommen, die die Nebenwirkungen der Chemo bekämpfen können. Auch das hat Gott in der Hand. So hat weiter jeder Tag seine Fragen und Plagen und Bitten - und auch Freuden. Zur Zeit hat Puschel Besuch von einer Freundin aus dem Süden - Rebecca. Auch das tut ihr, tut Beiden gut.

 

21.Januar 2011

Nun ist die nächste Chemo auch vorbei. Es ist alles gut gelaufen. Allerdings hat Puschel nun mehr und mehr Schmerzen auf der linken Seite, dort, wo der Tumor in den linken Beckenknochen hineinwächst. Wir hoffen wirklich sehr, dass dies irgendwie zu stoppen ist, ebenso die Metastasierung in der Lunge. Betet bitte einfach mit dafür, dass die jetzt begonnenen Therapien anschlagen oder Gott etwas anderes zeigt oder tut. Puschel ist zwar weiterhin unverzagt. Doch Schmerzen und Nebenwirkungen der Chemo (Hautprobleme, Blutprobleme) schwächen sie schon. Und das zieht dann die verfügbare Energie im Alltag doch etwas in Mitleidenschaft. Das könnt ihr euch sicher vorstellen.

 

28.Januar 2011

Immer wieder bekommen wir von euch Zeichen der Ermutigung und der Liebe Christi. Das zu erleben, ist für uns wirklich ein großes Vorrecht. Puschel geht es nach wie vor nicht sooo gut. Sie hat mehr mit Schmerzen und durch die stärkeren Schmerzmittel auch wieder öfter mit Übelkeit zu kämpfen. Allerdings lässt sie sich nicht entmutigen. Sie rafft sich immer wieder auf und geht los. Heute Nachmittag hat sie eine ältere Frau in unserem Dorf besucht. Sie hat immer einen ganz speziellen Zugang zu den Menschen. Wir haben jetzt eine Anfrage in Heidelberg gestartet, um zu erfahren, ob vielleicht eine Schwerionenbestrahlung für den Knochen auf der linken Beckenseite, in den der Krebs jetzt hineinwächst, möglich sein könnte. Da dies vor einem Jahr so wirksam geholfen hat, hoffen wir, dass die Heidelberger sich dies vorstellen können, selbst, wenn es normalerweise nicht gemacht wird. Wenn ihr mögt, betet doch einfach mit dafür! Wir werden euch auf dem Laufenden halten.


01.Februar 2011

Nun hoffen wir, dass wir in den nächsten Tagen eine(positive) aus Heidelberg bekommen. Und wir hoffen, dass die Chemo wenigstens auf die Metastasen in der Lunge einwirkt. In knapp drei Wochen muss Puschel wieder nach Berlin. Dort soll die nächste Chemo sein. Doch vorher sollen die Untersuchungen, die alle drei Monate dran sind, gemacht werden.

Es ist so gut zu wissen, dass Gott immer ein volles Maß an Optionen hat, auch dort, wo unsere Möglichkeiten am Ende sind. Gerade geht es Puschel etwas besser, was die Übelkeit und die Schmerzen betrifft. Heute früh hat sie voll Freude festgestellt: Ich fühle mich seit einigen Tagen doch besser und leichter, danke, Herr!  Das zu sehen, ist auch gut. Und so sind wir für jeden Tag neu dankbar, den Gott ihr/uns schenkt. Und auch wenn es keine Entwarnungen im Blick auf die Krankheit gibt - Gott hat für Puschel immer Gründe zur Freude und Dankbarkeit bereit! Danke für eure Gebete. Ihr seht, sie wirken, Gott wirkt!!

 

06.Februar 2011

Die Antwort aus Heidelberg ist zwar jetzt da. Doch sie war leider nur so, wie zu befürchten war: Dort ist man überzeugt, dass es nicht sinnvoll und wohl auch nicht möglich sei, Puschel noch einmal mit Schwerionen zu behandeln. Wir werden versuchen, noch ein wenig mehr Hintergrund zu bekommen. Aber zunächst müssen wir davon ausgehen, dass dies als Option für die Zukunft wegfällt.

Wir haben heute im Gottesdienst der Gemeinde von der Größe Gottes (Jesaja 40,12 ff) gesprochen. Wir wollen es bewusst auch für Puschel festhalten, dass wir zwar kaum noch Optionen haben, dass aber Gott selbst immer Optionen hat. Wir wollen IHM vertrauen, und wir beten einfach darum, dass ER eine dieser Optionskarten zieht. ER kann durch oder auch ohne Chemo oder sonstige technische und medizinische Möglichkeiten helfen. Weiterhin ist jeder Tag mit seiner eigenen Sorge eine Herausforderung und ein Geschenk. Danke, dass ihr diese Herausforderung mit euren Gebeten begleitet!  

18.Februar 2011

Heute mussten es einfach ein paar Fotos mehr sein. So bekommt ihr einen Eindruck von Puschels geschäftigem Umgang. Es ist gerade die Zeit der neugeborenen Babies... Wir hatten zwei Tage in Berlin, wie ihr wisst. Vorgestern sollte bei einem speziellen Kinder-Onkologen herausbekommen werden, ob eine noch sehr neue Zelltherapie (mit Killerzellen o.ä.) für Puschel eine Option wäre. Das scheint nicht der Fall zu sein. Allerdings will dieser Doktor für Puschel an verschiedenen spezialisierten Adressen weiter recherchieren, wodurch Gott noch manche anderen Optionen öffnen könnte. Gott kann!! Er kann Menschen bewegen. Und er hört Gebet! Gestern waren wir zu MRT, CT usw. in Berlin. Die Ergebnisse bekommen wir erst noch. Ihr werdet´s erfahren, sobald wir Neues haben. Danach soll entscheiden werden, wie es weitergehen könnte.

 

19.Februar 2011

Die Ärztin begann heute, als sie uns die Untersuchungsergebnisse mitteilen wollte, mit dem Satz: “Ich habe leider keine guten Nachrichten für Sie”. In der Tat sind die Ergebnisse alles andere als ermutigend. Die Chemo hat definitiv ein Weiterwachsen des Tumors und der Metastasen in der Lunge nicht verhindern können. Das bedeutet alles in allem, dass wir im Moment keinerlei medizinische Optionen mehr haben. Auch wenn die Ärzte das nicht aussprechen - wir wissen, dass wir nun völlig und allein auf Gott und das Vertrauen zu IHM gestellt sind. Und es wird nur ein Wunder Gottes Puschel eine irdische Perspektive geben. Wir wissen, dass ER nur ein Wort sprechen muss, so wird sie gesund. Wir wollen IHN um dieses Wort bitten, weil ER uns dazu ermutigt hat. Die Ärzte wollen nun vorerst keine weitere Chemo durchführen. Vielleicht ist es die Zeit, in der Gott uns zeigt, dass ER der Herr über alles ist.
Vielen Dank für euer Gebet! Es ermutigt Puschel und uns sehr!
Weiter unten den Eintrag von gestern.

 

01. März 2011

Wir haben in den letzten Tagen noch einmal versucht, in Heidelberg eine Schwerionentherapie für Puschels jetzige Tumorbereiche zu bekommen. Dort ist man allerdings davon überzeugt, dass eine erneute Bestrahlung nur mehr schaden als nützen könnte. So haben wir in der Tat nun nichts mehr in der Hand. Nur, dass Gott auch weiterhin alles in seiner Hand hat! Wir werden in den nächsten Tagen versuchen, zunächst die Schmerzen, die immer mehr werden, zu lindern. Für Gott ist es kein Problem, es ganz zu unterbinden. Doch wir haben natürlich zu tun, was uns möglich ist. Und das tun wir natürlich gern.

Puschel hat jetzt vor allem in den Nächten Probleme. Manchmal wacht sie stündlich auf, wandert durch die Gegend, bevor sie dann erneut versuchen kann, weiterzuschlafen. Das macht die Sache leider sehr mühsam. Wenn ihr mögt, betet einfach dafür, dass sie eine dauerhafte Schmerzmedikation findet und so wieder mehr am Leben teilhaben kann. Außerdem ist es uns natürlich ein Anliegen, dass sie nicht total verzagt, sondern ihre Freude (auch an Gott) behält. Dass dies bisher ganz und gar so ist, ist auch ein Ergebnis eurer Gebete. Deshalb können wir Gott nur loben und immer wieder sooo viel Dank an euch!

 

07. März 2011

Viel zu berichten gibt es im Moment nicht. Puschel lief heute ein wenig hin und her wegen ihrer Schmerzen und sagte nur: Ich bin nur dankbar, dass es nicht mehr ganz so schlimm ist wie vor ein paar Tagen... Puschel ist irgendwie immer dankbar und auch irgendwie zufrieden (vielleicht besser: im Frieden) Es ist schon ein Grund, Gott zu danken, wenn man sehen kann, dass ER einfach immer Frieden geschenkt hat. Ist das nicht ein Ergebnis aller Gebete? Denn Gott hat uns diesen Frieden zugesagt. Und den erleben wir immer wieder. Es ist schön, dass Puschel in den letzten Wochen immer wieder Besuch von ihren Freundinnen hatte, zuletzt waren Eva & Judith aus dem Süden hier. Beim nächsten Bericht werden wir euch Puschels neusten Spross aus dem Chinchilla-Stall zeigen... Puschel is unentwegt auch in unserem Dorf unterwegs. Sie besucht die alten Leute im Dorf und ermutigt und erfreut sie. Und natürlich ist es das momentane wunderschöne Sonnenwetter, das sie immer wieder auch zu ihrem Pferd nach draussen treibt.

 

10. März 2011

Für morgen (16:15) haben wir einen Termin in einem speziellen Klinikum in Rostock bekommen, in dem die theoretische Möglichkeit besteht, dass Puschel Entlastung gegeben werden könnte im Blick auf die so starken Nervenschmerzen, die direkt vom Tumor verursacht werden. Nun gibt es die Möglichkeit, CT-gestützt (also unter einem live-CT-Bild) eine Depot-Schmerzmittel-LAdung direkt in die Nervenwurzel zu applizieren. Das Problem bei Puschel ist, dass bei ihr der Tumor so ziemlich im Weg und nicht klar ist, ob man dran vorbei kommt. Darum wäre es schön, wenn ihr mit dafür beten könntet, dass dies morgen nicht nur eine theoretische Möglichkeit bleibt, sondern eine praktische wird. Normalerweise bekommt man dort erst nach Monaten Wartezeit einen Termin... Gott kann! Es würde für Puschel eine große Erleichterung bedeuten, wenn ein großer Teil der Schmerzen gelindert wäre. Dann bräuchte sie viel weniger tägliche Schmerzmedikamente.

 

13. März 2011

Jetzt warten manche sicher wenigstens auf eine Zwischennachricht. Leider wissen wir noch nichts Letztes. Wir waren in der letzten Woche (10.3.) in Rostock und hatten einen guten Termin mit einem kompetenten Neurochirurgen, der tun will, was möglich ist, um Puschel für die nächste Zeit entscheidende Schmerzlinderung zu verschaffen. Dafür war allerdings zunächst noch ein MRT der Lendenwirbelsäule nötig. Und es sollte unsere Aufgabe sein, dies hier im Norden so schnell wie möglich machen zu lassen. Das Problem ist, dass es selbst mit einem Dringlichkeits-Rezept kaum möglich ist, ein MRT innerhalb von 10 Tagen zu bekommen. Doch Gott hatte auch hier wieder eine Lösung parat: Ein Freund, der hier in der Nähe Chefarzt in einem Krankenhaus ist, konnte uns in einer anderen Klinik (Plau am See), die ein MRT-Gerät hat, noch am selben Tag einen Termin besorgen. So werden wir nun morgen wieder in Rostock anrufen und hoffen, so schnell wie möglich die Schmerzbehandlung bei den Neurochirurgen zu bekommen. Wir werden euch auf dem Laufdenden halten.

 

14. März 2011

Nun haben wir für morgen früh (15.3., 8:00) erneut einen Termin beim Neurochirurgen in  Rostock Wielange das Ganze dort dauern wird, wissen wir gar nicht. Wir haben ja am Freitag mit Gottes Hilfe sehr schnell das notwendige MRT bekommen und hoffen und beten sehr, dass die schmerz-therapeutische Spritze in die Wurzel des Ischias-Nervs morgen bereits gesetzt werden kann. Und wir beten darum, dass Gott Gelingen für die “Operation” gibt und ein wirklich gutes Ergebnis, sodass Puschel danach sehr viel weniger Schmerzmittel einnehmen muss. Danke, dass ihr mitbetet und hier immer wieder hereinschaut.

 

16. März 2011

Nach einigen zusätzlichen Abklärungen konnte Puschel gestern die Spritze in die Nervwurzel oberhalb vom Tumor bekommen. Wir hoffen nun, dass das Medikament in den nächsten Tagen beginnt, zu wirken. Puschel hat von den Neurochirurgen auch eine Überweisung in eine schmerztherapeutische Praxis bekommen. Das Problem ist, dass derartige Praxen permanent überlaufen sind und nur Termine jenseits von 30 oder mehr Tagen ausgeben können. Wir haben, nachdem wir die Gesamtproblematik geschildert hatten, jedoch gleich beim 2.Versuch einen Termin für den nächsten Montag (21.3.) bekommen. So kann Puschel nun in Ruhe neu auf Schmerzmittel eingestellt werden. Gott ist da...!
Darüber hinaus haben wir eine Empfehlung zu einem absoluten Spezialisten in Süddeutschland bekommen, um abzuklären, ob nicht auch eine weitere Operation Puschel wenigstens eine wirksame Entlastung im Becken schaffen könnte. Wir beten darum, dass Gott sehr deutlich zeigt, was gut für Puschel wäre und die richtige Entscheidung vorbereitet.

 

20. März 2011

Morgen haben wir den ersten richtigen Schmerztherapie-Termin in Rostock. Wir hoffen einfach, dass Puschel nun ein wenig besser auf die notwendigen Schmerzmittel eingestellt werden kann. Und wir sind Gott dankbar, dass wir diesen Termin bekommen haben.

 

21. März 2011

Heute hatten wir einen sehr guten Schmerztherapie-Termin in Rostock. Wir hoffen, dass Puschel jetzt besser auf die Schmerzen eingestellt werden kann. Das hilft ihr natürlich sehr für ihr Wohlbefinden und  für die   das  Teilhabe am normalen Leben. Wir sind Gott sehr dankbar für diesen Termin und das Verständnis des Arztes

 

26. März 2011

Im Moment gibt es nicht wirklich Neues. Ob die Spritze in den Nerv hilft oder nicht, werden wir erst nach und nach erfahren. Es geht zur Zeit aber ziemlich gut. Und so sind wir immer wieder für jeden Tag sehr dankbar. Danke, wenn ihr weiter für Puschel betet. Das ist eine unschätzbare Unterstützung.

 

01. April 2011

Puschel konsumiert im Moment so viel Schmerzmittel, wie niemand von uns normalerweise auch nur ansatzweise verkraften würde. Das Hauptproblem dabei ist, dass der Körper irgendwann “immun” dagegen wird. Die Schmerzrezeptoren reagieren irgendwann nicht mehr auf diese Mittel. Und so ist die gesamte Medikation ein wenig umgestellt worden. Wir hoffen, dass Puschel nun damit zurecht kommt. Im Moment versuchen wir, einen Beratungstermin bei einem Professor im Süden Deutschlands zu bekommen, um Möglichkeiten für eine Operation auszuloten. Betet bitte einfach mit dafür, dass wir die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen in der Lage sind.

 

05. April 2011

Puschel freut sich unbändig darüber, dass sie heute allein(!) nach Süddeutschland zu ihrer Freundin und deren Familie reisen konnte. Dort wird sie am Sonntag offiziell Patentante. Und so kann sie einige Tage noch das kleine süße Würmchen genießen, ebenso aber auch viele Freunde dort. Für sie (und uns) ist einfach jeder Tag ein zusätzliches Geschenk Gottes. ER hat es in der Hand, wie lange ER uns dieses Geschenk macht. Und wenn sie in der Lage ist, solche Reisen zu unternehmen, dann ist es gut, dies so lange wie möglich zu tun. Allen, die sich zwischendurch immer mal wieder bei ihr melden und ihr signalisieren, dass sie für sie beten und an sie denken - vielen herzlichen Dank! Gestern hat sie die zweite Schmerzspritze direkt in den Nerv bekommen. Es scheint jetzt auch wirklich zu helfen.

 

10. April 2011

Puschel hat eine schöne Zeit im Süden. Allerdings macht ihr jetzt mehr und mehr der Nerv zu schaffen. Der Tumor drückt einfach immer mehr drauf. Mittlerweile hat sie nun wieder Probleme beim Sitzen. Bitte betet einfach mit dafür, dass dieser Druck irgendwie nachlässt. Gott kann ja ein Wunder tun! Es wäre schon schlimm, jetzt mit ansehen zu müssen, wie alles immer schlimmer wird und Puschel immer weniger tun kann.

Puschel steht jetzt vor einer wichtigen Entscheidung. Der Professor Harms aus Langensteinbach hat ihr zu Bedenken gegeben, eine radikale OP machen zu lassen, deren Ausgang leider ungewiss ist, vor allem ohne Gewähr, dass der Krebs wirklich nachhaltig eingegrenzt (beseitigt) werden kann. Sicher wäre dann allerdings eine Querschnittslähmung mit der Lähmung verschiedener Nerven und Funktionen. Die Alternative ist eigentlich nur, nichts zu tun und dann zu sehen, wie alles immer schwieriger wird.

Bitte betet einfach um Weisheit und Klarheit für die nächsten Wochen.

 

18. April 2011

Nun sind wir wieder gut zu Hause gelandet. Puschel hat viel erlebt. Allerdings war es zeitweise wirklich sehr (zu) anstrengend für sie (auch wenn sie es nicht gern zugibt...). Mittlerweile kann sie nicht mehr richtig sitzen, muss oft sogar im Stehen (oder wieder im Liege-Rollstuhl) essen. Manchmal hat sie sogar an den Händen Gefühlsausfälle, sodass auch das eMail-Schreiben wieder schwieriger wird. Wie es weitergehen kann, wissen wir noch nicht genau. Wir lassen euch aber wissen, wenn es klarer wird. In den letzten Tagen war bei uns sehr viel los. Puschel hatte auf der Rückfahrt aus dem Süden einen Interview-Termin im Evangeliumsrundfunk. Dort gibt es am Gründonnerstag eine Sendung, in der sie gebeten war, ihre Erfahrungen weiterzugeben (Donnerstag 21.4. 20:00 “Alles hat seine Zeit” - ERF1 Radio www.erf.de). Danach hat sie auf der Rückfahrt ihren langersehnten kleinen Hund ( genannt “Grace” = Gnade) aus Dresden holen können. Ihr könnt sie ganz oben auf dem Bild identifizieren...

 

24. April 2011

Noch warten wir auf einen Termin des Professors inm Süden. Erst danach kann überhaupt eine Entscheidung im Blick auf eine Operation fallen. Sicher ist allerdings, dass eine Reaktion von dort frühestens am Dienstag nach Ostern möglich ist. Wir werden euch auf dem Laufenden halten. Im Moment geht es Puschel mit ihren Nervenschmerzen besser als noch vor einer Woche. Sie kann allerdings noch immer nicht sitzen, in der Nacht liegt sie meist auf dem Bauch, allerdings ist jetzt auch die Rückenlage wieder möglich. Oft steht sie, auf ihre Krücken gestützt, längere Zeit. Heute hat sie während des gesamten Ostergottesdienstes so gestanden. Es ist aber schön, dass sie nicht aufgibt und trotzdem immer dabei ist, soweit das geht. Danke für eure Unterstützung im Gebet. Kürzlich bekam Puschel gar von jemandem anonym eine finanzielle Unterstützung (sie bekommt noch immer keine staatliche Hilfe). Da können wir nur sagen: Gott vergelt´s. Vielen Dank für alle eure Liebe!

 

27. April 2011

Morgen haben wir wieder den Termin für die Untersuchungen (MRT, CT etc.), die alle drei Monate dran sind. Wir sind natürlich immer wieder sehr gespannt, wie die Ergebnisse aussehen. Im Moment geht es Puschel etwas besser. Sie kann zwar immer noch nicht sitzen, aber es ist alles etwas entspannter. Und auch die Schmerzmittel konnte sie etwas reduzieren. Natürlich werden wir euch berichten, wenn wir Neues wissen.

 

29. April 2011

Noch haben wir keine genauen Ergebnisse von den Untersuchungen. Es scheint jedoch so zu sein, dass die Tumorzellen im Becken sich verfestigt haben, wohl auch die in der Lunge. Puschel hat zwar offensichtlich bisher keinerlei Beeinträchtigung durch den Krebs selbst, auch in der Lunge nicht. Doch die durch den Tumor verursachten Probleme sind ziemlich gravierend. Wir werden am Montag zueinem Spezialisten nach Rostock fahren, der herausbekommen soll, welche Nerven direkt vom Tumor gepresst werden und dadurch die immensen Schmerzen verursachen. Eventuell kann man dann gezielt dem Schmerz begegnen. Vom Professor in Süddeutschland hoffen wir, in den nächsten Tagen etwas zu erfahren.

 

04. Mai 2011

Inzwischen waren wir bei einem Anästhesie-Spezialisten in Rostock. Die Frage ist, welche Nerven am meisten Stress machen, und wie die Schmerzmittel noch gezielter und effektiver eingesetzt werden können. Wir haben dafür einige Impulse bekommen, müssen aber in der nächsten Woche wieder und nun auch mit dieser Fragestellung zu den Neuro-Chirurgen in Rostock. Dort bekommt Puschel ihre dritte Spritze, die gezielt die Nervenwurzel beruhigen soll. Morgen, am Donnerstag, soll übrigens um 16:00 Uhr das ERF-Interview mit Puschel noch einmal gesendet werden (ERF Radio, Sendereihe Calando). Möglicherweise wird es dann auch zum Herunterladen verfügbar gemacht.

 

10. Mai 2011

Morgen haben wir den dritten Termin in der Schmerztherapie der Neurochirurgen. Sie werden wieder in den Nerv spritzen und so versuchen, Puschels Schmerzen zu lindern. Übermorgen haben wir dann einen Termin in der normalen Schmerztherapie. und bei der Naturheilärztin. Die Schmerztherapie ist ja lediglich ein Minimieren der Symptome. Von dem anderen Termin erhoffen wir uns eine direkte Bekämpfung der Ausbreitung des Tumors, auch wenn dies medizinisch als unwahrscheinlich gilt. Doch Gott kann das Wachstum des Tumors begrenzen, wodurch auch immer, und sei es auch sein eigenes Wort! Es ist so unglaublich, dass ihr immernoch so treu für Puschel betet. Dies ist der beste Dienst, den ihr ihr erweisen könnt und auch allen, die mit ihr direkt zu tun haben. Vielen Dank!

 

16. Mai 2011

Irgendwie geht es Puschel im Moment etwas besser. Sie versucht jetzt schon mal, ein paar Minuten an ihrem Schreibtisch zu sitzen und zu schreiben oder auch ein wenig mehr zu laufen. Wir hoffen sehr, dass die Schmerztherapie doch ein wenig mehr Erfolge hat als in der letzten Zeit. Unsere Termine dort in der vergangenen Woche waren jedenfalls recht gut. Wie es insgesamt weitergeht, ist jedoch noch nicht klarer geworden. Wir vertrauen einfach auf unseren Herrn, der am besten weiß, was möglich ist. Wir warten noch immer auf eine Antwort aus dem Süden im Blick auf eine eventuelle Operation. Wir wollen beten, dass der Herr uns zeigt, was dran ist und uns dorthin führt. Ihre kleine Grace (= “Gnade” auf deutsch) macht Puschel sehr viel Freude. Ein Grund mehr zur Dankbarkeit und eine zusätzliche Aufmunterung für sie.

 

24. Mai 2011

Einige Male ist Puschel jetzt schon wieder am See gewesen. Es ist für sie zwar sehr mühsam, und manchmal überfordert sie sich damit. Aber sie versucht es immer wieder. In den letzten Tagen haben die Schmerzen wieder um Einiges zugenommen. Aber sie macht unverzagt weiter. In den nächsten Tagen werden wir nun wohl einen Termin (wahrscheinlich in der nächsten Woche) bekommen, um mit dem Professor in Karlsbad (bei Karlsruhe) über Möglichkeiten einer Operation nachzudenken. Ob daraus eine Option werden wird, ist noch völlig ungewiss. Aber es wäre schön, wenn ihr im Gebet mit daran denkt.

 

28. Mai 2011

Für heute hat Puschel einige “Älteste” (im Glauben gesfestigte Menschen) gebeten, gemäß Jakobus 5,13-16) mit ihr und über ihr zu beten und sie mit Öl zu salben. Die Zusage Gottes, unser Gebet so zu erhören, dass ER seinen Kindern überfließend Gutes tut, wenn sie IHN ernstlich bitten, ist ein Geschenk für uns alle und besonders für Puschel in dieser Situation. Darum ist es auch ein so überwältigendes Geschenk, dass so Viele von euch so treu und schon so lange für sie beten. Vor kurzem hat sie ein kleines Tuch von einer Gemeinde in Amerika geschickt bekommen, die ihr damit “handgreiflich” zusichern wollte, dass sie intensiv auch um Heilung für Puschel betet. So dürfen wir alle uns einig wissen mit so Vielen in der ganzen Welt, die dafür mitbeten. Nicht, dass wir Gott damit zwingen könnten oder wollten. Aber wir dürfen IHN schon “bedrängen” und einfach “dranbleiben” (s. Lukas 11,5ff), sodass Gott sieht, dass wir IHM von Herzen vertrauen und alles zutrauen! Seine Macht kennt keine Grenzen! Aber sein Wissen und Sein Überblick auch nicht. Und deshalb dürfen wir auch wissen, dass seine Wege höher sind als unsere und Seine Gedanken höher als unsere (Jes 55,8+9). Puschel hat  immer wieder gesagt und bekannt: Ich weiß, dass sein Plan perfekt ist. Danke für euer aller Mit-Beten und Mit-Vertrauen! Mit-gebetet hat heute übrigens auch Pastor i.R. Sigurd Havemann, von dessen Krebs-Krankheit wir euch früher schon berichtet haben, dem es im Moment recht gut geht, dessen Krankheit aber nicht weg ist. Gott hat alle eure, alle unsere Gebete bis hierher erhört und sowohl (teilweise) Heilung, als auch Kraft und Vertrauen geschenkt, damit Sein Name verherrlicht wird. Auch, wenn seine Gedanken oft anders (höher) sind als unsere, dürfen wir IHN weiter auch um Heilung bitten! Gesegnet und gestärkt hat ER allemal!

 

13. Juni 2011

Bisher hat die Schmerzspritze aus Rostock noch nicht so richtig angeschlagen. Dabei hatte der Doktor vesucht, ein etwas intensiveres Medikament zu nehmen. Ob er diesmal jedoch nicht richtig getroffen hat? Wir wissen es nicht wirklich. Der Professor aus Karlsruhe ist derzeit mit den Onkologen in Berlin an der Abstimmung, um die eventuellen Möglichkeiten für eine Operation auszuloten. Allerdings ist zu vermuten, dass diese abwinken werden. Denn eine Operation birgt mit Sicherheit auch ein Menge an zusätzlichen Risiken, wobei ein Erfolg oder eine Verbesserung der Situation wohl mehr als ungewisse wäre. Unser Herr weiß es. In diesem Jahr konnte Puschel nun auch nicht mit zum Pfingstjugendtreffen nach Aidlingen fahren. Das ist für sie ein zusätzlicher Rückschritt. Aber sie lässt sich dennoch nicht entmutigen. Währenddessen hat eine Freundin, Judith, auch auf Aidlingen verzichtet und ist aus dem Süden zu ihr nach Bülow gefahren, um sie zu besuchen.

 

21. Juni 2011

Es ist für mich/uns eigentlich unglaublich und zugleich sehr ermutigend, dass wir immer wieder Signale von euch bekommen, dass ihr nach wie vor an Puschel denkt und immer wieder hier reinschaut, um zu sehen, wie es ihr geht, um wirklich für sie zu beten. Vielen vielen Dank dafür. Und zugleich tut es mir leid, dass ihr in den letzten Wochen recht wenig Neues hier gemeldet bekommen habt. Das liegt an zwei Faktoren: Zum einen daran, dass in der letzten Zeit sehr viel Dienstliches in meinem Kalender stand. Aber noch mehr, und das zum anderen, lag es daran, dass es nicht viel Neues gab. Es geht Puschel nun leider wirklich immer schlechter, wenn man es auf´s Ganze sieht. Das liegt aber wirklich nur an den unsagbaren Schmerzen im Ischiasnerv, die sie einfach nicht beseitigt kriegt. Die Spritzen in den Nerv haben in letzter Zeit nicht so richtig geholfen. Und so muss sie dies mit zusätzlichen Medikamenten ausgleichen. Doch auch die zeigen immer weniger Wirkung. Wir wissen nicht recht, was wir noch tun können. Wir haben bei verschiedenen Ärzten Anfragen laufen. Von dem Professor in Karlsruhe wisst ihr. Zusätzlich haben wir nachgefragt, ob nicht eine Entlastungsbestrahlung mit Schwerionen möglich wäre. Das Dritte ist eine stärkere Intensität der Spritzen direkt in den Nerv. Das alles könnten Ansätze sein, Puschel die Möglichkeit zu geben, die Medikamente zu reduzieren. Als Laien scheint uns die Sache mit den Schwerionen am klarsten zu sein. Doch die Ärzte wollten bisher nicht zusätzlich bestrahlen, weil sie stärkere Schäden befürchten. Doch wir denken, dass eventuelle zusätzliche Schäden den Nutzen aufwiegen dürften. Betet bitte einfach mit dafür, dass die geeignete Medikation und Art der Behandlung gefunden werden kann. Einfach, dass Gott die Ideen der Ärzte lenkt und auch ihre Bereitschaft, über eingefahrene Gleise hinaus zu denken. Wir sind Gott dankbar für jeden Tag, an dem Puschel in (relativer) Ruhe ihr Umfeld und den Tag erleben kann. Gott schenkt es immer wieder. Gott sei Dank!

 

1. Juli 2011

Heute haben wir die erste Nachricht im Blick auf eine erneute Schwerionenbestrahlung aus Berlin bekommen. Dort ist mittlerweile die Ärztin, die Puschel in Heidelberg während der Bestrahlung begleitet hat. Sie hat nun inzwischen mit ihren alten Kollegen dort und dem Chef der Klinik abgesprochen, dass Puschel zunächst erneut ein MRT machen lassen muss, damit die Heidelberger dann die Möglichkeiten für die Schwerionen ausloten können. Den Termin für das MRT bekommen wir dann am Montag. Bitte betet mit dafür, dass die Heidelberger bereit werden, auch versuchsweise eine entlastende Bestrahlung vorzunehmen. Wir werden euch auf jeden Fall informieren, wenn es neue Termine gibt. Puschel ist mit ihrer Schmerzsituation dringend auf Entlastung angewiesen. Gott kann es möglich machen. Denn IHM ist kein Ding unmöglich!

 

10. Juli 2011

Am Montag (18.7.) haben wir den nächsten MRT-Termin in Berlin, der dann die nötigen Informationen für die Heidelberger liefern soll, um entscheiden zu können, ob und wie eine weitere Schwerionenbestrahlung möglich sein könnte. Wir hoffen sehr, dass dies tatsächlich möglich wird und Puschel tatsächlich durch eine solche Behandlung eine entscheidende Erleichterung ihrer Schmerzen erfahren kann. Mehr wird es nicht sein können, aber das wäre schon sehr viel  im Blick auf den jetzigen Zustand. Alles andere, aber natürlich auch dies, hat sowieso Gott selbst in seiner Hand. Darum bitten wir IHN, es gnädig weiterzuführen. Und es wäre schön, wenn ihr mit uns dafür betet.
Puschel ist nach wie vor nicht wirklich in der Lage, irgendwelche eMails zu schreiben, also auch euch zu antworten, wenn ihr ihr schreibt oder geschrieben habt. Aber sie freut sich dennoch über jede Meldung oder Nachricht. Vielen vielen Dank für alles, was ihr ihr Gutes tut!

 

16. Juli 2011

Gestern musste Puschel einmal wieder ein Krankenhaus aufsuchen. Sie hatte sich eine dicke Beule am rechten Ellenbogen zugezogen, die immer größer wurde und daher für sie einen irgendwann gefährlichen Entzündungsherd darstellen kann. Sie musste zum Glück nur für ein paar Stunden ins Krankenhaus, wurde jedoch mit Narkose usw. operiert. Es ist jedoch alles gut verlaufen und schient auch nach dem ersten Verbandswechsel gut auszusehen.
Sie kommt im Moment mit allem sehr gut klar. Und so hoffen wir, dass am Montag die Untersuchungen in Berlin gut verlaufen und das gewünschte Ergebnis bringen, nämlich dass sie dann bald nach Heidelberg kann, um dort noch einmal behandelt zu werden. Vielen Dank, dass ihr sie begleitet mit eurem Gebet!!

 

19. Juli 2011

Einige von euch warten nun auf eine Nachricht über die Ergebnisse von Berlin von gestern. Die können wir leider noch nicht liefern. Es lief jedoch alles recht gut. Wir müssen nun abwarten, was die Heidelberger zu den Aufnahmen sagen, und ob sie eine Bestrahlung mit Schwerionen für möglich halten oder gar empfehlen. Wahrscheinlich werden sie sie nicht empfehlen. In dem Fall müssten wir selbst entscheiden, ob wir dies auf eigenes Risiko machen lassen wollen. Die Risiken sind offenbar die, dass dabei auch eine Knochenentzündung oder -überreaktion entstehen kann, die dann zu noch mehr Schmerzern führen könnte. Wir hoffen jedoch erst einmal, dass die Heidelberger das überhaupt als eine Möglichkeit sehen. Erst dann ist zu entscheiden.
Heute bekam Puschel nun einen Anruf aus Berlin im Blick auf die Aufnahmen an sich. Es wurde ihr gesagt, dass man einen Bruch des rechten Hüftkopfes gesehen hätte. Das bedeutet mindestens, dass Puschel noch viel vorsichtiger mit dem Laufen sein müsste (was sie so schon kaum noch kann). Dazu wollen wir uns jedoch erst noch ein paar zusätzliche Informationen besorgen.Einige von euch warten nun auf eine Nachricht über die Ergebnisse von Berlin von gestern. Die können wir leider noch nicht liefern. Es lief jedoch alles recht gut. Wir müssen nun abwarten, was die Heidelberger zu den Aufnahmen sagen, und ob sie eine Bestrahlung mit Schwerionen für möglich halten oder gar empfehlen. Wahrscheinlich werden sie sie nicht empfehlen. In dem Fall müssten wir selbst entscheiden, ob wir dies auf eigenes Risiko machen lassen wollen. Die Risiken sind offenbar die, dass dabei auch eine Knochenentzündung oder -überreaktion entstehen kann, die dann zu noch mehr Schmerzern führen könnte. Wir hoffen jedoch erst einmal, dass die Heidelberger das überhaupt als eine Möglichkeit sehen. Erst dann ist zu entscheiden.
Heute bekam Puschel nun einen Anruf aus Berlin im Blick auf die Aufnahmen an sich. Es wurde ihr gesagt, dass man einen Bruch des rechten Hüftkopfes gesehen hätte. Das bedeutet mindestens, dass Puschel noch viel vorsichtiger mit dem Laufen sein müsste (was sie so schon kaum noch kann). Dazu wollen wir uns jedoch erst noch ein paar zusätzliche Informationen besorgen.

 

21. Juli 2011

Jetzt haben wir euch eine nicht gerade aufbauende Meldung über den gebrochenen Hüftknochen gegeben. Doch heute bekamen wir selbst die Nachricht, dass dies offensichtlich ein gewisser Fehlalarm war. Der Knochen ist zwar verändert, man spricht von “nekrotischer Knochensubstanz” (also absterbendem Gewebe). Dies ist jedoch noch im Anfangsstadium. In gewisser Weise und insgesamt gesehen ist dies, wenn dagegen nichts unternommen wird (oder werden kann - wegen der Tumorsituation), schlechter als ein Bruch.  enn der kann verheilen, wenn man vorsichtig ist. Nekrotische Substanz stirbt unwiderruflich ab.
Dennoch ist dies zunächst ein wenig beruhigend. Denn Puschel braucht gerade das rechte (das eigentlich kranke und operierte) Bein zur Zeit extrem zur Stabilisierung beim Gehen. So liegt auch das in Gottes Hand, und wir werden zu gegebener Zeit schauen, was man machen kann. Im Anfangsstadium könnte man z.B. den Knochen anbohren, um so die Neubildung der Knochensubstanz wieder in Gang zu bringen. Die eigentlich wirklich zunächst positive Nachricht ist, dass offensichtlich der Tumor nicht signifikant weiter gewachsen ist. Und das bedeutet, dass wir uns im Moment darauf konzentrieren können, irgendwie (evtl. durch Schwerionen) den Druck vom Nerv auf der linken Seite zu nehmen und dadurch die Schmerzen zu reduzieren.

Wenn ihr für die Versuche, hier was Geeignetes zu finden mit betet, wäre das klasse. Vielen Dank!

 

29. Juli 2011

Gestern waren wir nun zur nächsten Spritze in den Nerv  in Rostock. Die letzte Spritze vor ca. 4 Wochen hat deutlich besser gewirkt als alle bisherigen. Die Neurochirurgen aber haben sofort die Nekrose im Hüftknochen auf die andauenden Einnahmen von Kortison-Medizin bezogen. Dies ist offenbar ursächlich dafür. Deshalb hat man die Gabe des Kortisonmedikaments sofort gestoppt. Nun hoffen wir, dass die Schwellungen im Tumorbereich auch ohne dieses Medikament zurückgehen. Außerdem hoffen wir, dass das gespritzte Schmerzmedikament ebenso gut wirkt beim letzten Mal. Schön war, dass wir einen Tag erwischt haben, an dem wunderschönes Wetter war und wir gemeinsam zum Ostseestrand in Warnemünde gehen konnten. Es war zwar für Puschel wirklich nicht einfach, dort zu laufen. Aber wie ihr wisst, liebt sie ja die Herausforderung... Es war für sie ein schöner Tag! Nun warten wir auf eine Nachricht aus Heidelberg für weitere Möglichkeiten, wie ihr wisst. Vielen Dank, dass ihr weiter betet. Gott segne euch!

 

08. August 2011

Leider haben wir zur Zeit keine neuen Nachrichten für euch. Wir warten jeden Tag auf eine Nachricht von Heidelberg bzw. Berlin. Puschel geht es unverändert, was nicht besonders gut ist im Blick auf die Menge an Schmerzmitteln. Es bedeutet aber auch, dass es ihr nicht schlechter geht. Leider kann sie nach wie vor nicht auf eMails antworten, weil sie dazu gar nicht in der Lage ist. Sie hat jetzt sogar von Einigen von euch Päckchen oder andere Grüße bekommen. Habt vielen vielen Dank für alle Zeichen eurer Liebe. Jeder Gruß ermutigt und erfreut sie. Und es tut ihr immer leid, wenn sie sich dafür nicht selbst bedanken kann. Im Moment ist hier viel los. Hier ist das jährliche Jugend-Musik-Camp. Heute hat sie Besuch von einem Freund aus Idaho, USA, bekommen. Thomas Tanner ist auf der Rückfahrt von Lettland über Deutschland &  die Schweiz nach zurück Hause. Vielen Dank für alle Zeichen eurer Liebe und eures Vertrauens zu unserem Herrn und für jedes Gebet. Heute bekamen wir die Nachricht von einem kleinen Freund, Maximilian, den Puschel in Heidelberg kennengelernt hat. Er hatte mit einer schweren Krebsleiden im Kopf zu kämpfen und ist nun in der Ewigkeit beim Herrn. Gott segne seine Familie. Wenn ihr mögt, betet einfach auch einmal für sie um Kraft und neue Zuversicht und Vertrauen zum Herrn. Danke

 

15. August 2011

Heute nun haben wir die Nachricht aus Heidelberg bekommen, auf die wir ja nun schon lange gewartet haben. Wir haben jetzt einen Termin dort in Heidelberg am 25. August. Dort soll nun die Bestrahlungsplanung gemacht werden. Wir hoffen nun sehr, dass es möglich ist, sehr genau und individuell auf Puschels Notwendigkeiten einzugehen. Das heißt, dass man dort bereit ist, sie schonend und nur mit Schwerionen zu behandeln und nicht, wie beim letzten Mal geschehen, noch zusätzlich mit Photonen (herkömmliche Art der Bestrahlung). Denn nur das hat sichtbar gewirkt. In der letzten Zeit hat sie  mehr und mehr Probleme, ihre Schmerzen mit den vorhandenen Möglichkeiten von Morphium und Nerven-Medikamenten in den Griff zu bekommen. Denn obwohl der Tumor wohl nicht wirklich gewachsen ist, scheint der Nerv doch immer mehr in Mitleidenschaft zu geraten, sodass sie immer mehr Ausfälle am Fuß und am Bein hat und auch die Wassereinlagerungen durch das mangelhaft arbeitende Lymphsystem nicht nachlassen.

Danke für alle eure Gebete und jede Form der Unterstützung - nun schon über eine soooo lange Zeit! Gott segne euch!

 

24. August 2011

Margen fahren wir nun los nach Heidelberg. Und wir hoffen, dass dies wirklich die direkte Planung für die Bestrahlung ist, diese selbst jedoch nicht mehr in Frage steht. Vor drei Tagen waren wir zur Vorbereitung der Planungen am 25. In Waren zu CT-Aufnahmen von der Lunge und vom Becken. Die Metastasen in der Lunge sind leider nicht kleiner, sondern größer geworden. Was jedoch im Moment noch schwerer wiegt, ist die Auskunft des Radiologen in Waren, dass Puschel nicht nur eine Nekrose am rechten Hüftknochen hat, sondern nun auch noch der linke komplett durchgebrochen ist. Das erklärt freilich doch deutlich besser, warum Puschel in den letzten 8 Tagen ständig zunehmende Schmerzen hat. In den letzten drei Tagen eskalierte es extrem, sodass wir im Moment nicht mehr wissen, wie wir ihr wirksam helfen können, ohne dass sie ein absolutes Extremmaß an Morphinen zu sich nimmt, die natürlich in dieser unglaublichen Dosis auch ihre Nebenwirkungen haben. Puschel kann nun nicht einmal mehr im extrem weichen Bett liegen, ohne so starke Schmerzen zu haben, dass sie dann lieber wieder aufsteht, und das oft auch in der Nacht. Danke euch allen für alle eure Gebete!

 

26. August 2011

Es war für Puschel wirklich ein anstrengender “Ritt”. Sie musste sich, so gut es ging, mit Schmerzmitteln weiterhelfen, um alle erforderlichen Schritte unternehmen zu können. Zuerst die Fahrt, die Übernachtung im Hotel, und dann war früh um 8:30 die erste Untersuchung (CT) im Uni-Klinikum in Heidelberg. Es lief jedoch alles sehr gut. Und wir sind sehr dankbar in der letzten Nacht (2:00) wieder zu Hause angekommen. Es war eine erfolgreiche und wichtige Reise. Wie ihr an den Bildern sehen könnt, ist die Bestrahlungsplanung intensiv durchgelaufen, sodass nun fast alle erforderlichen Vorbereitungen erledigt sind. Wenn die Krankenkasse mitspielt (die Bestrahlung ist wirklich sehr teuer), dann soll wahrscheinlich am 6. September die Bestrahlung starten. Sie wird dann etwa 4 Wochen dauern. Wir selbst haben dafür natürlich auch noch Einiges vorzubereiten. Das Wichitgste ist zunächst jedoch, dass Puschel bis dahin und während der Bestrahlung mit ihren Schmerzen klarkommt. So sind wir erstmal sehr dankbar, dass alles gut gagangen ist. Vielen Dank für alle eure Unterstützung im Gebet!!

 

30. August 2011

Zunächst läuft jetzt alles auf den 6. September zu. Wir hoffen, alle nötigen Genehmigungen zu bekommen. Für uns kommt es jetzt drauf an, ein Zimmer oder kleines Apartment in Heidelberg oder Umgebung zu finden, in dem Puschel (mit einem von uns Eltern - und möglichst der kleinen Grace...) für die etwa 4 Wochen sein kann. Sollte von euch irgendjemand einen Tipp für uns haben, so lasst es uns doch bitte wissen. Natürlich braucht es gewisse Möglichkeiten wie Ebenerdigkeit etc. In unserem früheren Quartier bei den Freunden in Mutterstadt geht es nicht so recht, weil dort vor allem zwei Treppen ein echter Hinderungsgrund sind. Puschel könnte auch im Krankenhaus stationär untergebracht werden. Doch ihr könnt euch denken, dass das für sie wirklich das Allerletzte wäre. Nun hoffen wir, dass die Krankenkasse einer externen Unterbringung zustimmt und die Kosten übernimmt. Sie kann dabei natürlich nur gewinnen. Aber das ist ja dort nicht immer das  Maßgebliche...

Es ging Puschel jetzt das ganze Wochenende über sehr viel besser, was die Schmerzen betrifft. Wir wissen auch nicht, warum. Allerdings ist es heute wieder nicht so gut. So beten wir weiter, dass es wieder etwas entspannter läuft und dann die Schwerionenbestrahlung auch wirklich entscheidende Entlastung bringt.

 

04. September 2011

Vielen herzlichen Dank allen, die auf den letzten Eintrag hier reagiert haben. Wir haben einige Anregungen und Empfehlungen bekommen. Es ist jedoch in der Studentenstadt Heidelberg nicht wirklich einfach, kurzfristig eine  freie Wohnung zu bekommen. Für die ersten Tage haben wir jedoch jetzt erst einmal etwas gefunden. Was eher jetzt noch problematischer ist, ist, dass die Krankenkasse bis heute keine Zusage für die Behandlung gegeben hat. Übermorgen soll die Bestrahlung losgehen. Morgen wird der Professor und Chef der Klinik selbst noch einmal dort anrufen, um eine definitive Zusage zu bekommen und uns dann Bescheid geben, damit wir dann sofort losfahren können... Immerhin haben wir dann mehr als 800 Km vor uns... Übrigens hat heute Puschel seit langer Zeit zum ersten Mal keine direkten Nervenschmerzen verspürt! Sie konnte im Gottesdienst komplett sitzen und auch danach lange mit den Leuten beim Kirchenkaffee zusammen sein. Das ist für uns ein wirklicher Grund zum Danken!! Danke, dass ihr uns in den nächsten Tagen begleiten werdet. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

 

07. September 2011

Am Montagmorgen hat uns die Klinik angerufen und uns mitgeteilt, dass wir auf jeden Fall losfahren sollten. Man wollte auch, wenn die Krankenkasse das OK noch nicht gegeben hätte, mit der Bestrahlung beginnen - dann eben auf eigenes Risiko... So sind wir losgefahren. Jetzt, da ich selbst wieder zu Hause bin (Mittwoch ca 23:00) hat Puschel ihre zweite Bestrahlung hinter sich, morgen ist es etwa um 18:00Uhr. Es sollen nun noch 11 folgen. Wir sind sehr dankbar für alles, auch dafür, dass Puschel gerade in diesen Tagen deutlich weniger Schmerzen hat, sodass die Strapazen sich doch etwas besser in Grenzen halten, auch, was die Treppe zur Ferienwohnung betrifft. Die ist sehr zentral in Heidelberg gelegen, sodass wir nun nur noch hoffen, dass die Krankenkasse am Ende wenigstens einen Teil mitfinanziert... Alles in allem sind wir sehr dankbar und vertrauen auf unseren Herrn, dass ER Gutes draus werden lässt und Puschel deutliche Erleichterung schenkt. Er kann es! Danke, dass ihr weiter so Anteil nehmt!!!

 

12. September 2011

Nun hat Puschel die erste Woche Bestrahlung hinter sich. Das ist fast schon die Hälfte der gesamten Zeit. Es ist bisher alles gut gelaufen. Es geht ihr nach wie vor recht gut. Sie braucht natürlich immer eine Unmenge an Schmerzmitteln. Doch es geht ihr in den letzten 8 Tagen insgesamt erstaunlich gut. Die Treppe zu der Wohnung, in der sie dort wohnt, meistert sie zwar langsam, aber jeden Tag sehr gut. Es ist schon irgendwie ein Wunder, dass es ihr gerade jetzt recht gut geht. Dafür sind wir wirklich sehr dankbar. Natürlich hoffen wir, dass die Bestrahlung selbst Entscheidendes zur Entlastung beiträgt. Vielen vielen Dank für alle eure Gebete. Und Manche von euch haben ihr sogar finanziell geholfen bei der Bezahlung der Wohnung in Heidelberg usw. Vielen vielen Dank. Gott vergelte es euch!

 

22. September 2011 (2:55 Uhr)

Gerade sind wir gut wieder in Bülow gelandet. Wir hatten am Vormittag einen guten letzten Bestrahlungs-Durchgang mit anschließendem Abschlussgespräch und sind danach so schnell wie möglich losgefahren. Hier sind wir jetzt (2:55h) zwar gut gelandet. Doch Puschel geht es ziemlich miserabel. Sie hat so starke Kopfschmerzen, dass wir nicht so ganz wissen, was wir tun können. Möglich, dass wir ihr gleich noch einen Flüssigkeits-Tropf anhängen müssen, damit sie genug Flüssigkeit bekommt. Denn natürlich hat sie wenig getrunken, um unterwegs nicht so oft das Problem mit der Toilette zu haben. Da beißt sich die Katze dann einfach selbst in den Schwanz... Nun hoffen wir einfach, dass sie sehr schnell zur Ruhe kommt, gut schlafen kann und dann die Bestrahlung ohne große Nebenwirkungen einfach das ausrichtet, was sie soll. Wir danken euch allen so sehr für eure Gebetsunterstützung in den letzten Wochen und Tagen. Vielen Dank auch für alle Zeichen und Signale dafür! Gott segne euch! Und vielen Dank, dass ihr auch weiter für Puschel betet! Wir halten euch weiter auf dem Laufenden. In Heidelberg hatten wir ein echtes Internet-Problem, sodass ich euch nun doch noch in der Nacht (wir müssen sowieso abwarten, wie es Puschel in der nächsten halben Stunde geht...) schnell das Neuste berichten wollte.

 

22. September 2011 (08:30 Uhr)

Der letzte Eintrag von heute Nacht (siehe unten) ist gerade vollständig überholt worden. Ihr könnt es an den zwei Fotos hier unten sehen. Puschel ist gerade mit Blaulicht und Notarzt abgeholt und nach Güstrow gebracht worden. Sie hatte heute Morgen (wir haben gerade drei Stunden geschlafen) plötzlich steigendes Fieber und war nicht mehr ansprechbar. So blieb uns keine andere Möglichkeit als 112 anzurufen. Der Notarzt kam sehr schnell mit Hubschrauber und Auto und hat alles Nötige in die Wege geleitet, um alles Weiter zu veranlassen. Bitte betet einfach, dass die Ärzte herausfinden, was der Grund für das alles ist. Betet bitte auch um Ruhe für Eva-Maria, die mit im RTW sitzt und Auskunft über alle Hintergründe geben will (Puschel hat ja im Hintergrund eine riesige Menge an Medizin usw.) Ich werde nun hinterherfahren. Wir melden uns...

 

 22. September 2011 (22:30 Uhr)

Viele von euch warten auf Nachrichten über Puschels Ergehen. Wir sind gerade wieder zurück aus dem Krankenhaus. Wie ihr an den Bildern seht, liegt Puschel mal wieder auf einer Intensivstation. Wieder ist es sehr ernst. Und wir wissen noch nicht, wie es ausgehen wird. Durch eine Rückenmarks-Punktion konnte sehr schnell festgestellt werden, dass Puschel eine bakterielle Meningitis(Hirnhautentzündung) hat. Man konnte das Bakterium schnell bestimmen und dann direkt eine Therapie dagegen einleiten. Es ist damit zu rechnen, dass die Infektion bereits morgen im Wesentlichen überwunden sein dürfte. Allerdings, welche Folgen das Ganze für ihre Hirnfunktionen haben wird, das kann man noch längst nicht sagen. Und natürlich setzt da auch unser Hoffen, Bangen und Beten ein. Und vielen Dank, dass ihr so sehr dabei seid und mitbetet! Wir werden morgen natürlich wieder zu Puschel fahren und euch dann auch weiter auf dem Laufenden halten

 

23. September 2011 (20:30 Uhr)

Ein kurzes Update für alle, die einfach wissen wollen, was sich bei Puschel getan hat: Grundsätzlich heute  nicht viel! Allerdings hat offenbar die antibiotische Therapie bewirkt, dass die bakterielle Infektion weitestgehend abgeklungen ist. Im Blut war nichts mehr nachweisbar. Man hat heute noch eine Lumbalpunktion durchgeführt, um dies zu verifizieren. Allerdings haben wir davon das Ergebnis noch nicht. Ebenso werden wir wohl morgen erst die Ergebnisse von anderen Untersuchungen bekommen, etwa einem MRT und CT vom Kopf und auch vom Becken. Puschel ist immernoch nicht aufgewacht. Allerdings hoffen wir, dass dies morgen passiert. Im Moment halten die Ärzte es noch für normal, dass sie immernoch bewußtlos ist. Spannend wird es auch, wenn sie erwacht, wie für sich für sie dann die Schmerzsituation darstellt. Denn man hat ja zwischenzeitlich alle Schmerzmittel abgesetzt und die Schmerzpflaster entfernt. Immer wieder vielen vielen Dank für alle eure Grüße und Signale der Liebe und für eure Gebete! Das ist so ermutigend und großartig für uns alle Und ich bin sicher, Puschel wird das verstehen, wenn wir es ihr erzählen!

 

1. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
Mir ist wohl - in dem Herrn,
mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.

2. Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
Mir ist wohl ...

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Puschel mit künftigem Patenkind Pia Julie Zinser(!)
Puschel with her new Godchild Pia-Julie Zinser

Mit ihren Freunden aus dem Süden, Myriam & Daniel
With her friends from Southern Germany Myri & Daniel

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Mit ihrer Nichte Hellena beim Füttern der Chinchillas
With her niece Hella in giving food for the Chinchillas

Puschel “beschäftigt” manchmal viele Leute auf einmal
Puschel makes busy sometimes a lot of people...

“Fußpflege” - Probleme der Haut durch die Chemo
Foot care because of skin problems by the chemo

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“Zufällige Begegnung” mit Sophie - nach 3 Jahren
An ”accidently” meeting with Sophie - after 3years

Eine Stunde im Caffee “Einstein” mit Markus Spieker, dessen neues Buch über die Treue gerade herausge- kommen ist.
One our with Markus Spieker, an tv-journalist in the
first tv-station of Germany - a friend since some years

Ein Besuch am Abend bei Julia & Oliver Vogel, Freunde aus Berlin, die in unserer Gemeinde geheiratet und nun zwei zuckersüße Zwillinge bekommen haben. Sie sind bis heute im Krankenhaus
The last visit in these night with friends from Berlin. They married in our church and got now sooo sweety twins. A They are til today in the hospital there

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Mit ihrer Nichte Hellena. Sie ist zwar nicht mehr neugeboren, aber auch sooo süß...
With her niece Hellena. She is not longer newborn but also sooo sweet...

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Mit ihren Freunden Myriam & Daniel, sowie Pia Julie
With her friends Myriam & Daniel with Pia Julie

Mit Patenkind Pia Julie - total süß...!
With godchild Pia Julie - is sooo sweet...!

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Mit ihren neuen langen Haaren bei den Chinchillas...
With her new long hairs and the Chinchillas

Unter den Eiszapfen vor unserem Haus
Under the icicles in front of our home

 Ein Schaukelstuhl von Puschels Bruder ...
Puschel got a new rocking chair from her brother

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Vom Bruder auf dem Schlitten durchs Dorf gezogen
With Silas & nieces in our village on a sledge

Auf dem Schlitten mit ihrem Patenkind Salome
On a sledge with her godchild Salome

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Mit Heinz Spindler & einem Chinchilla...
With Heinz Spindler & one Chinchilla

Einmal ein paar gute Minuten am Schreibtisch...
One time some minutes on the desktop...

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Mit ihrem Bruder Silas auf eisiger Fahrbahn...
With her brother Silas on iced road...

Einmal das eigene Süppchen kochen...
One time cooking the own soup...

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Zu Hause Kochen mit Schwester Esther
Cooking at home with sister Esther

Mit Rebecca, einer Freundin aus dem Süden
With Rebecca a friend from Southern Germany

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Wieder einmal mit Saba
Once more with Saba

Mit ihrem Onkel Markus & Tante Elke aus Klaber
With her uncle & his wife Elke from Klaber (neighborship)

Puschel geht los ins Dorf, um eine ältere Frau zu besuchen
Puschel starts to visit an older woman in our village

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Ein bisschen Kraft in den Armen ist noch da...
A little power in the arms is still there...

Mit ihrem Opa aus Serrahn
With grandpa from Serrahn (30 Km far away)

Puschel mit Opa & dem größten Teil der Familie
Puschel with grandpa & the biggest part of her family

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3. Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm;
meine Seele, lobpreise den Herrn!
Mir ist wohl ...

 4. Nun leb ich in Christo, für Christum allein;
 sein Wort ist mein leitender Stern.
 In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
 meine Seele ist selig im Herrn.
 Mir ist wohl ...
(Friedenslied, Autor: Horatio G. Spafford (1828 - 1888))

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Tagebuch 2011
bis September