Tagebuch nach der Operation am 17.August 2007

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Bei dir bin ich angekommen mit so vielem, was beschwert.
Weiß mich von dir angenommen und hab einen, der mich hört.
Kann ich dir noch blind vertrauen, kindlich frei, und unbeschwert?
Werd ich deine Güte schauen? Ist das Leben lebenswert?

Vater, zu Hause bin ich ganz bei dir.Werde still in deiner Nähe.
Offen steht mir heute deine Tür, hilfst mir, dass ich klarer sehe.
Öffnest weit dein Vaterherz, breitest deine Arme aus.
Du verstehst auch meinen Schmerz und ich werde froh - bei dir zu Haus.Hat die Hoffnung mich betrogen? Wird das Leben kalt und leer.
Hab ich selber mich belogen? Wo kommt Hilfe für mich her?
Wankt der Grund, der mich getragen? Hat der Tod das letzte Wort?
Kann ich meine Ängste sagen? Gibt es einen sichren Ort?

Herr, du kennst die leisen Fragen, alles was so drückt und quält.
Ich brauch sie dir nicht erst sagen, der sogar die Tränen zählt.
Niemals wirst du mich verlassen, zeigst mir neuen Horizont.
Und ich kann es wieder fassen: dass sich leben mit dir lohnt!

Liedtext: Sr. Annette Bürstinghaus, Aidlingen

1 Gott wird dich tragen, drum sei nicht verzagt,
treu ist der Hüter, der über dich wacht.
Stark ist der Arm, der dein Leben gelenkt,
Gott ist ein Gott, der der Seinen gedenkt.

Refr.: Gott wird dich tragen mit Händen so lind.
Er hat dich lieb wie ein Vater sein Kind.
Das steht dem Glauben wie Felsen so fest:
Gott ist ein Gott, der uns nimmer verläßt.

2 Gott wird dich tragen, wenn einsam du gehst;
Gott wird dich hören, wenn weinend du flehst.
Glaub' es, wie bang dir der Morger auch graut,
Gott ist ein Gott, dem man kühnlich vertraut

3 Gott wird dich tragen durch Tage der Not;
Gott wird dir beistehn in Alter und Tod.
Fest steht das Wort, ob auch alles zerstäubt,
Gott ist ein Gott, der in Ewigkeit bleibt

Stern, auf den ich schaue,
Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe:
Alles, Herr bist Du!

2. Ohne Dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne Dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne Dich zerstieben
würde mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben;
alles, Herr, bist Du!

3. Drum so will ich wallen
meinen Pfad dahin,
bis die Glocken schallen
und daheim ich bin.
Dann mit neuem Singen
jauchz ich froh Dir zu:
Nichts hab ich zu bringen;
alles, Herr, bist Du!
(Lied, Autor:
Friedrich Adolf Krummacher
(1824 – 1884)
 

25. April 2007
morgen, am 26. April, wird Puschel operiert, um zu sehen, welche Art von Tumor sich im Becken (rechte Beckenschaufel)IMG_4181200 eingenistet hat. Erst danach wird man genauer sagen können, wie die Aussichten (nach menschlichem Ermessen) sind.
Viele Geschwister in Süddeutschland, in Berlin, in Bülow, in ganz Deutschland, aber natürlich auch in El Salvador, den USA, sowie in Schweden beten für sie, für ihre Genesung, aber vor allem dafür, dass sie voll Vertrauen und Aufblick zum Herrn die nächsten Tage angehen kann. Vielen Dank euch allen für alle Anrufe, eMails und sonstigen Rückmeldungen. Auch für uns als Familie ist die ungeheuer ermutigend und hilfreich!

27. April 2007
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Als vorläufiges Ergebnis ist klar, dass es sich um ein Chondro-Sarkom handelt, das meist nur bei alten Menschen auftritt. Allerdings scheint dies, menschlich gesehen, die Behandlungs- und Heilungschancen etwas zu verbessern. Vielen Dank euch allen für eure Gebete und alle eMails, die ihr schreibt oder geschrieben habt. Habt Verständnis, wenn Sie nicht gleich in der Lage ist, euch zu antworten. Sie wird dies sobald wie möglich nachholen!! Hier halten wir euch natürlich gern auf dem Laufenden. Puschel schläft zur Zeit fast nur. Und das ist gut. Insofern haben wir im Moment keine neuen Infos

 

28. April 2007
Bei einem längeren Gespräch mit dem Stationsarzt ist klar geworden, dass Puschel noch eine Zeit (1 Woche??) wird imaug_06_176-200 Krankenhaus bleiben müssen. Sie hat ungeheuer mit den Schmerzen (Ischias) und der Übelkeit zu kämpfen. Deshalb hat sie dort auch kein Telefon und ist somit nicht direkt erreichbar. 
Allerdings könnt ihr ihr gern eine Karte oder einen Brief schicken (falls dies in unseren Zeiten überhaupt noch in Erwägung gezogen werden kann...- Adresse s. oben) Es wird nun versucht, sie so auf Medikamente einzustellen, dass sie sich ein wenig wach und wohl fühlen kann. In ein paar Tagen werden auch die genauen Ergebnisse der Gewebeanalyse vorliegen. Dann wird klarer, welches der nächste Schritt sein kann (Operation - Chemo o.a.). Danke, dass ihr ab und zu reinschaut. Und danke für alle Gebete und Rückmeldungen!!

29. April 2007
Am 28. sah es am Abend noch so aus, dass Puschel auf jeden Fall noch etliche Tage im Krankenhaus würde bleiben20_05_2007_22-37-41_0007-300 müssen, weil sie mit den Schmerzmedikamenten große Probleme hatte. Die Ärzte wollten versuchen, sie über mehrere Tage lang darauf einzustellen, sodass sie bis zu einer OP oder einer anderen Therapie  wenigstens annähernd schmerzfrei leben kann.
Am 28. hat Puschel  abends zum ersten Mal von allein zu Hause angerufen und fühlte sich plötzlich sehr viel besser. Am Sonntag früh (29.) rief sie wiederum an, sodass wir einen Besuch ins Auge fassen konnten. Inzwischen hatte ihr Onkel “Lumpi” (Arzt -Neurologe - in der Schweiz) einen Flug gebucht und seine freien Tage für Puschel reserviert. Als wir beide  dort antrafen, machte Puschel einen absolut fröhlichen Eindruck. Dafür waren wir sehr dankbar, wurden  aber ein wenig “zurechtgestutzt”, als sie nach der nächsten Schmerzmedizin wiederum mit ihrer Übelkeit zu kämpfen hatte.  Geduld ist angesagt.

1. Mai 2007
Unsere lieben Freunde,
nun ist das Ergebnis der Gewebeanalyse da. Doch es ist alles schlimmer als erwartet und befürchtet. Puschel hat nun ein Chondrosarkom im 3. Stadium, was  bedeutet, dass es fast das schlechteste ist, was kommen IMG_7914-202könnte. Der Beckenknochen ist zur Hälfte extrem betroffen. Es wird eine extrem schwierige Operation auf sie zukommen. Davor aber soll eine Chemotherapie (bei diesem Krebs schlägt dies statistisch nur zu 30% an) helfen und möglichst bewirken, dass nicht doch irgendwo anders Krebszellen wachsen können.
Heute und morgen ist sie zu Hause, Donnerstag früh muss sie wiederum nach Berlin. Wenn ihr noch könnt und wollt, dann betet bitte, dass sie die 2 Tage hier genießen und dann auf die Chemo und ihre Folgeerscheinungen mit möglichst viel von Gott geschenkter Ruhe zugehen kann. Und da wir unseren Herrn kennen, wissen wir auch, dass ER sie heilen kann. Betet einfach dafür, dass ER sich verherrlicht an ihr! Danke!

2. Mai 2007 
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Unsere lieben Freunde,
Puschel ist nun heute noch zu Hause in Bülow und genießt ihre schöne Heimat. Heute gab es sogar neue Lämmer, die für Puschel zum Pfarrgelände in Bülow einfach dazugehören. Die wird sie dann in den Pausen der Chemo immer wiedersehen. Wir sind so dankber für alle Gebete und auch alle Rückmeldungen per eMail oder auch (jetzt neu möglich) in ihrem G¦stebuch.ᅠHier ist Puschels eigener Sonderbericht!!
Puschels Onkel (Arzt in der Schweiz) war bis gestern hier und 07_05_2007_11-14-17_200konnte beim Gespräch mit den Ärzten in Berlin schon dabei sein und auch uns viele Erläuterungen geben. Schön, wenn ihr alle mit “dranbleibt”, wir werden euch hier stets weiter auf dem Laufenden halten. Denn schließlich soll hier auch von Gottes Wirken immer wieder berichtet werden. Ein Punkt, an dem dies deutlich sichtbar ist, ist, dass Puschel gleich zu Beginn von Dr. Deymann aus Plau direkt nach Berlin geschickt worden ist, der einzigen Klinik in Deutschland, die diese Art Krebs adäquat behandeln und operieren kann!

4. Mai 2007 
Hallo, ihr lieben Freunde 
und Mitbeter,
gestern haben wir Puschel nun in 
das Krankenhaus gebracht, damit 
sie dort ihre erste “Mahlzeit” in Sachen Chemie bekommt... aug_06_194-200Sie hatte mehrere Tests und Untersuchungen und Gespräche mit den Ärzten. Heute nun bekam sie den “Port” unter die Haut (unterhalb der rechten Schulter) gelegt, sodass sie darüber nun die Chemo bekommt. Das war nunr eine kleine Operation, bei der sie örtlich betäubt wurde. Ihr tägliches Hin und Her mit der Überlkeit im Zusammenhang mit den Schmerzmedikamenten ist noch immer vorhanden. Das war auch nach der OP so.
Dann aber ging es heute Nachmittag mit der Chemo los. Jetzt läuft die nächsten 24 Stunden die (hoffentlich Wirkung erzielende) Flüssigkeit durch ihren Körper. Wenn ihr für das Wunder betet, dass es Wirkung erzielt, ist das klasse. Denn ein Wunder wäre das, weil es nur geringe Chancen dafür gibt (ca.30&%). Danke euch allen für alle eure Gebete und eMails und Einträge in ihr Gästebuch und sonstigen Rückmeldungen. Puschel ist so ruhig und vertraut so fest auf Gott, dass allein das ein Wunder ist!

4. Mai 2007 
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jetzt beginnt für Puschel die Zeit, in der Vieles in ihrem Feeling einfach schlechter werden wird. Schön, wenn ihr nicht nachlasst zu beten und sie mit euren Gästebucheinträgen oder eMails zu unterstützen. Vielen vielen Dank dafür! Es ist unglaublich, wie sehr sie das stärkt. Und ich in sicher, dass dies als Segen zu euch selbst zurückkommt. Wir lernen alle gemeinsam, was es heisst, Gott wirklich zu vertrauen. Und nicht nur, dass ER uns das schenkt, was wir von IHM erbitten, sondern das tut, von dem ER weiss, was gut ist für uns und was seine Ehre gross macht.
Puschel hat ihre erste Etappe Chemo durch und hat recht heftig allergisch dagegen reagiert, sodass sie jetzt Antiallergika beigemischt bekommt. Hoffen wir, dass sie alles das gut verträgt. Und noch mehr, dass die Chemo anschlägt. Gott hat es in seiner guten Hand! Was wäre besser??

7. Mai 2007 
Schön, wenn ihr nicht nachlasst zu beten und Puschel mit euren Gstebucheinträgen oder eMails zu unterstützen. 
Jeder Eintrag und jede Mail ermutigt Puschel und auch uns, weil das die Verbundenheit zeigt und die Unterstützung im Gebet sichtbar werden läßt. Deshalb euch allen vielen vielen Dank dafür! IMG_8440_200Es ist ein großes Geschenk für Puschel und uns! 
Der dritte Chemodurchlauf mit einem anderen Medikament wird heute nachmittag zu Ende gehen. Danach geht es noch ans “Durchspülen” - und ans Erholen. Puschel soll nun 2 Wochen Zeit haben, die Chemie wirken zu lassen. Dabei kommt es jetzt medizinisch und menschlich gesehen darauf an, dass die Chemie die rasante Vermehrung der (Krebs-) zellen stoppt. Dass dabei auch alle andere Zellvermehrung im Körper gestoppt wird, muss ja in Kauf genommen werden und zeigt sich dann erst so nach und nach.
Jetzt ist es so, dass es Puschel meist vormittags nicht gut geht, aber nachmittags dann deutlich besser.

9. Mai 2007 
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Heute ist es viel mühsamer und schwieriger als gedacht. Puschel wird nicht, wie erwartet, sehr schnell nach der Chemo ruhiger und entspannter. Es krampft sich alles im Magen zusammen, sie bekommt nach wie vor die Übelkeit zu spüren, kann nicht essen, ist sehr müde. Wir fürchten bereits, sie morgen noch nicht nach Hause holen zu können. Doch wichtiger ist ja ihr Befinden. Darum beten wir nun darum, dass sie einfach entspannter wird. Gerade jetzt am Abend bekommt sie Schüttelfrost, sodass die Ärzte eingreifen müssen. Danach ist es ruhiger geworden. Und von unserem Hern wird es uns in Ps 127,2 gesagt, dass ER es den Seinen im Schlaf gibt. Ich will IHN beim Wort nehmen und IHN für Puschel daran erinnern. Danke euch allen für eure Unterstützung!!!

10. Mai 2007 
Der Herr wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Ps 91,4
IMG_8579_Bildgrosse_andern
Nach einem echt schweren Tag und einer (nur für mich - Daddy) wirklich turbulenten Nacht ist Puschel nun auf dem Weg nach Hause.
Dafür sind wir sehr dankbar. Wir hoffen und beten, dass sie sich möglichst IMG_8600-200rasch von dem Gift erholt, das nun in ihrem Körper ein ambivalentes Werk tun soll...
Gott hat es in seiner Hand, wir müssen es nicht einmal mehr hineinlegen. Für IHN sind “Wunder” ein normales himmlisches Werk. Wenn Puschel IHM weiter vertrauen kann, ist auch das ein Wunder und ein Geschenk. Wir können Gott alles zutrauen. Für IHN ist kein Ding unmöglich (Matth 19,26)

11. Mai 2007 
Nun haben wir Puschel zwar zu Hause gehabt, aber nur für ein paar quälende Stunden, weil sie so sehr von Brechreiz und Übelkeit geplagt wird, dass es für sie nicht zum Aushalten und für uns nicht zum Mitansehen war. Seit heute früh ist sie in Teterow und bekommt einen Tropf mit Medikamenten dagegen. So hoffen wir sehr, dass wir sie zum Wochenende wieder zu Hause haben können. Wir werden sie nachher dort besuchen. Es war trotz allem schön, sie hier zu haben und sie in ihrer Umgebung zu wissen. Nun hoffen wir sehr, dass sie die 14 Tage vor der nächsten Chemo wirklich hier wird sein können.

11. Mai 2007 
Nun haben wir Puschel zwar zu Hause gehabt, aber nur für ein paar 29-05-07_1229-301quälende Stunden, weil sie so sehr von Brechreiz und Übelkeit geplagt wird, dass es für sie nicht zum Aushalten und für uns nicht zum Mitansehen war. Seit heute früh ist sie in Teterow und bekommt einen Tropf mit Medikamenten dagegen. So hoffen wir sehr, dass wir sie zum Wochenende wieder zu Hause haben können. Wir werden sie nachher dort besuchen. Es war trotz allem schön, sie hier zu haben und sie in ihrer Umgebung zu wissen. Nun hoffen wir sehr, dass sie die 14 Tage vor der nächsten Chemo wirklich hier wird sein können.

12. Mai 2007 
Mal ganz schnell und ganz aktuell. Ich bin grad von Puschel im Krankenhaus in Teterow zurück. Konnte dort völlig ungestört und ruhig am PC arbeiten und mit ihr Bibel lesen und mit ihr und für sie beten, solange ich wollte. Sie ist dort sehr gut untergebracht (Doppelzimmer, in dem das 2. Bett bewußt frei gelassen wird) und sehr rücksichtsvoll behandelt. Sie ist jetzt bedeutend ruhiger geworden. Einmal mußte sie noch würgen und brechen, zuletzt nicht mehr.IMG_8423-301 Jede Stunde ist da ein Gewinn. Nun hoffe ich, dass sie gut schlafen kann und morgen mit neuer Kraft in den Tag geht. Eva-Maria wird morgen früh hinfahren. Ich habe eine Hochzeit. Nachmittags will ich auch wieder dort sein.
Wir danken Gott für die Menschen, die ihr dort Gutes tun und segnen sie in seinem Namen.

13. Mai 2007 
Heute war Puschel ein ganzes Stück ruhiger als gestern. Sie ist zwar noch immer nicht wirklich ganz ruhig. Der Brechreiz kommt immer noch mal durch. Aber es ist alles entspannter als vorher. Heute bekam Puschel den ganzen Tag über künstliche Ernährung über den Tropf, was sie offensichtlich gestärkt hat. Denn am Abend, als ich nach meiner Trauung dort sein konnte, hat sie mich mit grossen und aktiven Augen anschauen können - ein schönes Gefühl nach so vielen Tagen mit geschlossenen Augen. IMG_8641-300_Bildgrosse_andernSo ist unsere Hoffnung, dass die Nahrung, die sie über drei Tage nicht zu sich genommen hat, ihr wieder neue Kräfte gibt. Vielleicht wird sie auch dadurch immer ruhiger und und stärker. Am meisten belastet sie im Moment die Kraftlosigkeit. 
Als ich sie fragte, was ich euch denn schreiben solle auf diese Seite, sagte sie: “...dass ich wieder stärker werde und geduldig sein kann.”
Als ich ihr meine Gedanken zur Predigt für morgen sagte (Sonntag Rogate, Text Matth 6,7-13) sagte sie nach einer guten Pause: “Papa, vergiss aber das Danken nicht”
Ich darf lernen von meiner Tochter. Auch das ist ein Grund zum Danken. Und auch EUCH DANKEN WIR SEHR FÜR ALLE EURE UNTERSTÜTZUNG!!

13. Mai 2007 
Gott sei Dank! ist Puschel heute wieder ein kleines Stück (nur wenig, aber doch merklich) IMG_9199-301kräftiger als gestern. Heute kam ich nach dem 2. Gottesdienst zu ihr (ihre Freundin hatte bei ihr die Nacht und den Vormittag zugebracht) und durfte in ihre wachen grossen Augen sehen. Alle Bewegungen waren wesentlich lebendiger als vorher.
Es ist schön, wenn man plötzlich lernt, für “Kleinigkeiten” dankbar zu sein.
Den Nachmittag über war nun Eva-Maria bei ihr, ich werde sie für die Nacht ablösen.
IMG_9219-301Man kann sich bereits wieder phasenweise mit Puschel über bestimmte Themen unterhalten. Dabei verblüfft sie mich immer wieder aufs Neue. Sie hatte sehr kurz Besuch von einer Freundin, die in einem Kinderheim in Deutschland arbeitet und ihr von einem Mädchen ohne Vater erzählt hatte.
Als ich kurz darauf wieder zu Puschel hereinkam, hatte sie Tränen in den Augen und sagte mir sehr leise: “Papa, wir müssen für diese Kinder beten, dass sie den Vater im Himmel kennenlernen.” 
Der obige Vers war heute Teil des Predigttextes im Gottesdienst....
Euch allen einen herzlichen Dank für alles Mittragen und alle Zeichen eurer Liebe!!!!!

14. Mai 2007 
Gott sei Dank! ist Puschel heute wieder ein kleines Stück (nur wenig, IMG_9743-300aber doch merklich) kräftiger als gestern. 
Dieser erste Satz kann so stehen bleiben!! Und das ist ein Geschenk. Denn sie war wirklich in einem richtigen Kollaps-Tal. Sie hat jetzt drei Tage lang genügend Wasser und Ernährung über den Tropf bekommen, sodass es immer ein Stück besser geworden ist.
Heute gab es eine kleine positive Wendung:
Die 5 Speziallabore, die solche Befunde in Deutschland analysieren können, haben sich nun (erst) endgültig auf eine Schlussversion des Befundes geeinigt: Puschel hat kein Chondrosarkom! Es ist ein Osteosarkom!! Das bedeutet, dass dieser Knochenkrebs (eben nicht Knorpelkrebs) ein ganzes Stück besser auf die Chemotherapie reagieren wird, als bisher angenommen! Das ist zu aller Besserung im Befinden von Puschel ein Grund, Gott zu danken und auf bessere Chancen zu hoffen. Der Befund bleibt, aber die Chancen steigen ein wenig (menschlich/medizinisch gesehen - das ist keine göttliche Denk-Kategorie, das wissen wir ja!!)! 
Ich fahre jetzt wieder in die Klinik, um in dieser Nacht  wiederum bei Puschel zu sein. Eva-Maria kommt jetzt von dort.! Euch allen einen herzlichen Dank für alles Mittragen und alle Zeichen eurer Liebe!!!!!

15. Mai 2007 
Dieser Vers stand für Puschel und mich heute früh im Mittelpunkt der Andacht. Wenn nur Christus verkündigt wird... - das ist IMG_9767-301das Hauptanliegen des Paulus. So freut sich Puschel am meisten, wenn von euch Zeichen der Zuversicht kommen, mehr ihrem/unserem Vater im Himmel zu vertrauen als früher.
Und wir dürfen dies Stück für Stück nun auch sehen, wie Gott sie körperlich aufrichtet. Und das macht nun doch Freude, auch wenn es immer nur kleine Fortschritte sind.IMG_9838-201
Heute hat sie zum zweiten Mal so superleichtes Knäcke (leicht & cross Scheiben) gegessen und nicht erbrochen! Mit ihrem alten Schalk im Nacken fragte sie mich prompt nach einem “Salami-Baguette von Lidl”... Aber es gibt im Leben halt Dinge, die ein Vater seinem Kind versagen muss...
Zum Freuen ist auch, dass sie nun seit ein paar Tagen schon fast völlig schmerzfrei ist, sodass offensichtlich der Druck des Tumors auf den Ischiasverv nachgelassen hat.

Immer wieder kann ich nur allen danken, die Puschel eine eMail schicken oder einen Eintrag ins Gästebuch schreiben!!! Leider kann sie darauf nicht  oder erst sehr viel später antworten. Es ist ein Geschenk ihres Vaters im Himmel, sie (und uns!) in eine so grosse “himmlische” Familie auf Erden hineingestellt zu haben!

16. Mai 2007 - Aktuelle Meldung zwischendurch
IMG_9840-201Hallo, liebe Freunde, hier nur für den Fall, dass ihr heute hier drauf schaut ---
Gestern abend bekam Puschel ziemliche Verkrampfungen und Zuckungen in beiden Armen! In der Nacht wurde sie ziemlich dramatisch mit Blaulicht in ein anderes Krankenhaus verlegt, weil die Ärztin in TeterowIMG_9852-201 zu unsicher war und nicht versäumen wollte. Mehr weiß ich auch noch nicht. Ich bin zwar in der Nacht mit nach Güstrow gefahren, werde jetz aber gleich wieder dorthin fahren. Es muss nichts Schlimmes sein. Aber es ist auch noch nichts klar. Ich halte euch hier gern auf dem Laufenden...
Danke für euer Gebet!!!

16. Mai 2007
Ich will mich auch weiterhin freuen, weil ihr für mich betet und der Heilige Geist mir beisteht, vertraue ich darauf, dass hier alles für mich zum Besten ausgehen wird. Phil 1,19

Gibt es etwas Besseres? Ihr habt vielleicht die
 “Meldung zwischendurch” gelesen. Es sah gestern noch ziemlich verwirrend aus. Puschel kam mit Schüttelkrämpfen in die Neurologie des KH Güstrow, mit Notarztwagen und Blaulicht mitten in der Nacht. Gerade wollte ich die “Nachtwache” in ihrem Zimmer antreten. IMG_9865-200Da mußten wir plötzlich das Zimmer räumen und umziehen. In Güstrow ist sie noch einmal neurologisch gecheckt worden (MRT vom Kopf u.a.). Es ist alles in Ordnung!! Die Zuckungen und Krämpfe kamen von den vielen verschiedenen Medikamenten, die sie in der letzten Zeit bekommen mußte. Das Blutbild ist erwartungsgemäß nicht gut. Die weißen Blutkörperchen sind stark am “Schrumpfen”. Darum bekamen die Güstrower ziemliche Panik. Sie wollten Puschel da behalten und Spritzen zum Aufbau der weißen Blutkörperchen geben. Wir saßen am Bett und beteten, dass Puschel nicht dableiben müßte. Und in Rückkopplung mit den Spezialisten in Berlin kam dann das OK.
Puschel ist nun zu Hause und schläft. Seit gestern behält der Magen alles drin. Heute abend hat sie schon ein Salami-Baguette gegessen! Wer hätte das gestern früh gedacht. Danke, Herr, für diese Freude! Nun hat sie Zeit zum Erholen bis Mitte nächster Woche, wo es zur zweiten Chemo-Etappe (mit deutlich einfacher verträglichem Medikament) gehen soll.

17. Mai 2007
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Und nun geht nach Hause, esst und trinkt! Bereitet euch ein Festmahl zu und feiert! Lasst den Mut 
nicht sinken, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke (gibt euch Kraft)! Nehemia 8,10

Diesen Vers schrieb ein Freund gestern an Puschel. Eigentlich nur den letzten Teil. Aber der Vers passt von Anfang an auf Puschels Situation gestern und heute. Gestern abend kam sie wieder nach Hause. Wir haben ein wenig “gefeiert”, konnten essen IMG_9903-301und trinken. Heute vormittag musste sie sich noch 2x übergeben, was uns nicht gerade zu Freudensprüngen hinriss. Aber am Nachmittag ging es besser und besser, sodass sie am Abend stabil war, wenn auch noch nicht wirklich stark. Sie bekommt auch jetzt noch einen Tropf mit Wasser...
Manches Mal in den letzten Tagen haben wir über die Stärke gesprochen, von der Puschel meinte: weit ist es man nicht her damit bei mir. Daraufhin versuchte ich ihr deutlich zu machen, dass das im Moment zwar auf ihren Körper zutrifft, aber nicht auf ihren Geist, nicht auf ihr ganzes Leben und schon gar nicht auf ihre Beziehung zu Gott.
Es ist schön zu sehen, wie sehr die Freude am Herrn ihre Stärke ist. Danke für eure Unterstützung dabei durch eure Gebete und Briefe usw.!!!

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Puschel konnte heute mit Gary Powell in El Salvador telefonieren. Gary ist der Initiator und Leiter von モMy Fathers Houseヤ. Er fragte sie, was sie sich wünschen würde für die neue Kapelle auf dem Farmgelände am Rande von San Salvador, das für die Kinder die neue Heimat werden soll. Diese Kapelle soll das erste Haus auf dem höchsten Platz dort sein. Puschel sagte, sie würde sich wünschen, dass sie eine kleine Glocke hätte. Nun ist Puschels Wunsch, in Deutschland eine kleine Glocke giessen und mit einem Bibelvers versehen zu lassen.
Was meint ihr, wäre das etwas, wobei viele von euch mithelfen könnten?? Vielleicht wäre das ein schönes Signal dorthin, wo auch weiterhin Puschels Herz schlägt!? Wer möchte, kann sich ja mal dazu äußern..

19. Mai 2007
Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen. Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm Lukas 12,6-7

Puschel bekam heute diesen Vers per eMail von einer Freundin geschickt.
 
Da meinte Puschel spontan (und wie sie nun mal ist und mit all dem umgeht...:-)): IMG_9960-300“Na, da wird ER ja bald nicht mehr so viel zu zählen haben”... Das Foto oben wird wohl für längere Zeit so nicht mehr von ihr zu machen sein, denn die Haare, die nun büschelweise ihren Kopf verlassen, sind nur von ihrem himmlischen Vater zu zählen (wir schaffen es nicht!). Doch Puschel kann damit gut umgehen - wir auch. Sie wird bald nicht mehr so schön und gesund aussehen wie auf dem Foto, sondern eher krank. Aber in Wahrheit ist ihr Blutbild nun schon länger so  schlecht, dass die Ärzte in normalen Kliniken dadurch schnell in Panik geraten (so haben wir es in Güstrow drastisch erlebt).
Wie gut zu wissen, dass unser Vater im Himmel nicht nur die Haare auf dem Kopf, sondern auch die weißen Blutkörperchen im Blick hat!! Da haben wir doch mindestens eine Sorge weniger!
Heute haben wir die Planung für die nächsten Schritte in der Chemotherapie bekommen und mit den Ärzten besprochen. Dabei ist auch dem Ärzteteam in Berlin sehr wichtig, dass Puschel sich gut erholt in heimischer Umgebung. Das bedeutet auch, dass die Ärzte den Zeitplan der Chemo ein wenig verändert haben, sodass Puschel an ihrem Geburtstag (Pfingstsonntag, 27. Mai) zu Hause sein kann. Sie soll nun also am Dienstag nach Pfingsten zum zweiten Mal in Berlin “antreten”.
Dann soll sie dort bis zum Ende der Woche sein und dann nach Hause kommen. Wir hoffen so sehr, dass sie das besser “wegstecken” kann, als im ersten (erwartetermaßen viel härteren) Durchgang. Danke, dass ihr weiter so an sie denkt und vor allem für sie betet!! Gott segne euch alle!!

18. Mai 2007
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Dieses Bild links zeigt sehr gut, wie es Puschel momentan geht. SSL15066-200Wir sind so froh und dankbar, dass Puschel stabil zunimmt an Kraft und Möglichkeiten, Dinge zu tun, die in den letzten Zeiten unmöglich waren. So kann sie jetzt alles das wahrnehmen, was Ihr alle ihr zukommen lasst an Liebe und Freundlichkeit und Unterstützung. Das ist wirklich unheimlich wertvoll!!!
Sie wird in den nächsten Tagen sicher alles lesen und ansehen können, was Ihr geschrieben habt. Und sie wird sicher auch wieder etwas schreiben, jedenfalls, wenn es so bleibt.
Morgen werden wir wahrscheinlich von dem Ärzteteam in Berlin erfahren, wann und wie es in der nächsten Woche weitergehen soll. Und Puschel ist inzwischen wieder zuversichtlich, dass das mit der nächsten Chemo gehen wird... Wir werden euch informieren!!
Habt sooo viel Dank für alles. Einige haben sogar gleich geschrieben, dass sie Puschels “Glockenprojekt für MFH” unterstützen wollen. It´s so great!!
Gott segne euch alle!

20. Mai 2007
Heute bekam Puschel das Resultat des letzten Blutbildes. 20-06-07_1152-300Die weißen Blutkörperchen haben sich offensichtlich etwas „erholt“. Wofür Puschel auch sehr dankbar ist, ist, dass sie von den ursprünglichen Schmerzen seit einigen Tagen nicht so viel merkt. Ihre Dosis mit Schmerzmedikamenten ist deutlich geringer geworden, und trotzdem hat sie kaum Schmerzen. Dafür dürfen wir Gott danken. Unser Gebet ist, dass Gott sein Werk (ob durch Chemo oder „nur“ durch sein Schöpferwort) gründlich tut, bevor die OP kommen muss.

Doch nun könnt ihr hier Puschels eigenen „Abschnitts – Letter“ lesen. Klickt einfach auf diesen Link!
Gott segne euch alle und vergelte euch eure Liebe, Zeit und Gebet auf seine Weise!

21. Mai 2007
Jetzt haben wir gerade die neusten Blutwerte von Puschel bekommen und die sind super gut. Unser Hausarzt ist fast aus dem Zimmer gehüpft... weil er sich so über Puschels guten Zustand freut! 
Wir dürfen wirklich sehr dankbar sein, dass es ihr momentan IMG_8657-301so gut geht. Heute war Puschel zum ersten Mal draussen bei ihren Tieren. Da nehmen dann zwar ihre Schmerzen wieder zu und sie merkt, wie schwach die Kraft in den Beinen ist. Aber es ist so schön ruhig, und Puschel kann sich an allem freuen. Und das ist gut, um Kraft für die nächsten Schritte zu sammeln.
Am Dienstag nach Pfingsten also soll sie wieder in die Klinik nach Berlin. Dort bekommt sie eine vergleichsweise harmlose Chemoeinheit. So hat sie jetzt ersteinmal noch eine Woche Zeit und dann mit zwei gleichen Chemoeinheiten wohl zwei weitere Wochen, bevor sie dieselbe Chemo bekommt wie am Anfang. Dafür gilt es nun schon Kraft zu sammeln. Aber erstens ist es gut, einen Schritt nach dem anderen zu machen und zweitens weiß sie soooo viele Freunde und vor allem Beter hinter sich. Und vor allem weiss sie mehr als je zuvor, dass sie einen Vater im Himmel hat, der zu ihr steht und sie trägt, wenn getragen werden muss. 
Vielen Dank euch allen immer wieder!!!!

22. Mai 2007
IIMG_9840-202ch bin mit Christus gekreuzigt.
Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. Galater 2,19b.20

Heute konnte Puschel mal so richtig baden. Der Port ist erneuert worden, sodass sie nun etwas freier ist. Allerdings hat das Baden ihren Kreislauf dann doch etwas angeregt, erregt oder auch mitgenommen… Danach brauchte sie eine längere Auszeit. Allerdings geht es ihr nun am Abend doch wieder recht gut. Wenn das Foto auch den Eindruck vermittelt, sie würde vielleicht den ganzen Tag im Garten herumlaufen und ihreIMG_9865-200 Esel streicheln, so ist doch die Realität so, dass sie normal den Tag nur im Bett verbringt. Der kleine „Ausreißer“ zu den Eseln war zwar sehr schön, aber eben nur einmalig. Allerdings genießt sie das offene Fenster und die Vögel und die schöne Luft draußen.

23. Mai 2007
Einigen hat dieses Foto mit Puschels “stylischer” neuer Haarfrisur so gefallen, dass es nun noch einmal zu sehen sein soll. Mittlerweile sind die Haare fast völlig ausgerottet von ihrem Haupt... Wir haben heute einen Staubsauger genommen, um sie “ein wenig los zu werden”... Aber es ist schön, dass Puschel damit so locker umgeht und wir uns auf die “neue Generation” freuen können. Allerdings kann das noch lange dauern. Denn für die nächsten Wochen soll ja die Chemie “ihr Wort sprechen”. Wie gut, dass wir wissen dürfen, dass unser Vater im Himmel das letzte und immer viel wichtigere Wort zu sprechen hat!
Puschel geht es nach wie vor gut. Sie hat Hunger und Appetit, und wir hoffen, dass sie auch ein wenig zunehmen kann, damit sie später wieder etwas zuzusetzen hat.
Vielen Dank euch immer wieder für alle Gebete und alle eMails und Gästebucheinträge. Das gibt Puschel und uns so viel Unterstützung und Ermutigung, wie wir es nie für möglich gehalten hätten. Danke Gott für die große Familie!! Und wir wollen an alle die denken, die sehr viel einsamer mit ihrer Krankheit umgehen müssen!! Gott segne sie und euch alle!!

24. Mai 2007
Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit. Epheser 3,20f

Von heute gibt es hier nicht so viel zu berichten. Aber immerhin zwei Dinge: 
1. Puschel geht es gut. Sie ist schwach (und wer sie kennt, weiss, dass es für sie nicht so leicht ist, einfach schwach sein zu müssen und zu dürfen...), aber ihr geht es gut.
2. Sie hat sich heute von ihren Haaren nun für die nächsten Monate verabschiedet. Und sie trägt ihre neue “Frisur” mit einer Würde, die ihrem tiefen Verwurzelt-Sein in dem Vertrauen und der Liebe zu Jesus entspricht. Es ist sicher für ein Mädchen besonders schwer, sich von der äusseren Pracht so zu verabschieden, besonders, wenn man vorher lange Haare getragen hat. Bei allem ist bisher die Freude und der Friede weder aus ihrem Herzen noch aus ihrem Gesicht gewichen. Und das hat auch sehr viel mit eurer Liebe und euren Gebeten zu tun!! Gott segne euch!

30. Mai 2007
IMG_7914-203Gestern nun mußte Puschel zur zweiten Chemo nach Berlin. Dort wird sie nun bis Freitag oder Samstag bleiben müssen. Sie kann dann wieder für ein paar Tage zu Hause sein und hat in der nächsten Woche das gleiche Programm. An den Fotos könnt ihr sehen, dass es ihr im Moment recht gut geht, was wir für die nächsten Wochen so hoffen.Puschel konnte am letzten Sonntag ihren 24. Geburtstag feiern. Sie hatte an diesem Tag ihren Onkel “Lumpi” mit seiner Nicole und ihre Paten aus dem Vogtland Tante Liesel und Onkel Albrecht zu Besuch. In den letzten Tagen war es für sie kein Problem der Kondition, Besuch zu haben. Ihre Schmerzen sind im Moment nicht das Thema. Im Liegen hat sie keine Probleme, obwohl sie “nur” ein Schmerzpflaster auf der Schulter hat (trotzdem nicht gerade gering dosiert, aber im Vergleich zu der Zeit vor drei Wochen sehr wenig). Euch allen schon mal hier vielen vielen Dank für alle Briefe und Geschenke und alle Zeichen eurer Liebe!!

31. Mai 2007
Ich flehte zum HErrn und schrie zu dir: “Was hast du davon, wenn ich jetzt sterbe? Kann ein Toter dir noch danken, kann er deine Treue noch rühmen? Herr, höre mich! Hab Erbarmen und hilf  mir!”          Psalm 30, 9-13
Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt. Du hast mir die Trauerkleider ausgezogen und mich mit einem Festgewand gekleidet. Nun kann ich dich mit meinen Liedern loben, nie will ich verschweigen, was du für mich getan hast. Immer und ewig will ich dir danken, mein Herr und mein Gott!IMG_8579_Bildgrosse_andern

Es war immer noch nicht klar gestern, ob Puschel gleich mit der Chemo würde beginnen können. Sie sollte noch zu anderen Untersuchungen. Diese wurden schliesslich dann doch verschoben, sodass sie gestern beginnen konnte. Diese Chemo (MTX) ist insgesamt nur gut 4 Stunden gelaufen. Nun geht es im Anschluss darum, das Gift wieder aus dem Körper herauszubekommen. Das geschieht nun mithilfe von dauerhaften Spülungen, die alle über ihren “Port” laufen. Das heißt, dass ständig Spülflüssigkeit in den Körper läuft, die dann das Gift herausspülen soll. Damit ist Puschel nun den ganzen Tag “beschäftigt”. Sie hat dabei - so gut geht es ihr im Moment - Zeit, zum Lesen, zum Hören oder auch mal ein Video anzuschauen. In der Nacht hatte sie eine zeitlang heftige Bauchschmerzen, die dann am Morgen aber wieder so gut wie weg waren. 
Nun hoffen wir, dass sie möglichst morgen schon wieder nach Hause kann. Das wäre deshalb gut, weil sie am Montag schon wieder nach Berlin muss.

1. Juni 2007
Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? 1. Mose 18,14

IMG_9199-302Heute kam Puschel ein wenig in Probleme. Man hat versucht, ihr die Schmerzen, die sie beim Laufen hat, zu lindern, aber das ging voll daneben. Denn die höhere Dosis des Schmerzpflasters hat sie einfach nicht vertragen. Nun bleibt die Frage, ob es nur daran liegt oder doch an der Chemo - oder gar an den Verhältnissen in Berlin... Erinnert ihr euch an die Tage, als Puschel kaum ansprechbar war? Fast so war es heute auch. Früh waren auch “Onkel Lumpi” und seine Frau Nicole noch da, um sich zu verabschieden und dann Nicoles Geburtstag zu feiern. Myriam, Puschels Freundin war den ganzen Tag bei ihr und hat sich an die Tage erinnert, als sie mit Puschel im Krankenhaus in Teterow war...
 
Ob ihr einfach mitbetet, dass Puschel nicht erst wieder in die “ Brechzone” hineingerät, in der sie nichts mehr zu sich nehmen oder bei sich behalten kann? 
Puschel konnte dort in Berlin mit einem Zweibettzimmer beginnen, wurde heute nun aber wieder in ein Drei- und zeitweise Vierbettzimmer gesteckt. Es herrschen dort in Berlin Verhältnisse, die Puschel die ganze Sache enorm erschweren. Sie hat jetzt schon Angst, bereits am Montag wieder dorthin zu sollen. Wir wollen drauf dringen, dass sie wenigstens zwei- drei Tage zu Hause sein kann, bevor die nächste Chemo beginnt. Es wäre schön, wenn ihr mit dafür betet, dass die Verhältnisse einfach etwas würdiger, ruhiger und freundlicher für sie werden. Oder dass wir eine Alternative für die Zeit der Chemo finden. Vielen vielen Dank! Wir halten euch auf dem Laufenden.

2. Juni 2007    -  Zwischenmeldung
Hallo Leute, 
könnt ihr einfach mal schnell eine Gebetsrunde einlegen für Puschel? Sie sollte in zwei Stunden entlSSL15161-202assen werden. Doch nun kann das nichts werden, weil ihre Blutwerte zu schlecht sind. Und Puschel hat nicht mehr viel Kraft, dort in der Klinik zu bleiben. Betet doch einfach mit, dass die Werte besser werden! Danke euch sehr. Ich halt euch auf dem Laufenden!! Für Gott ist nichts unmöglich!!!

2. Juni 2007
 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? 1. Mose 18,14

 So, ihr Lieben, einige von euch haben kräftig mitgebetet. Damit die unter euch, die es nicht mitbekommen haben, dies nachvollziehen können - hier die
 “Zwischenmeldung”, die kam, weil Puschels Blutwerte zwischenzeitlich negativ angestiegen waren und es so aussah, als könnte sie nicht nach Hause kommen.

Und der Herr hat es geschenkt, dass die Blutwerte am Abend nun doch so in Ordnung waren, dass Puschel gehen konnte. Sie ist jetzt gerade auf dem Weg nach Hause. Sie kommt mit Myriam gemeinsam mit der “Ambulance”, dass heißt, wir müssen sie heute nicht selbst abholen (das tun wir gerade mit Puschels kleiner Schwester - Esther, die heute vom Bodenseehof nach Hause kommen kann, um ein paar Tage ihre Schwester zu sehen...). 
So hoffen wir nun, dass Puschel sich in den nächsten Tagen (sie wird nun von Sonntag bis Dienstag früh hier sein können) ein wenig erholen kann, um dann wieder Kraft zu haben für den nächsten Schritt. Wir werden euch hier natürlich weiter informieren.
Wir danken euch so sehr für euer andauerndes Interesse und euer Gebet für Puschel. Sie wird es noch lange brauchen. Gott segne euch für diesen Dienst an ihr und an denen, denen sie jetzt und später ein Zeugnis für Gottes Grösse und Güte sein und werden soll.

4. Juni 2007
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Jesaja 6,3

 Heute ging es Puschel wieder ziemlich gut. Sie konnte essen, sie konnte Witze machen, sie konnte sich über Besuch freuen. Und sie hat selbst bei ihrem Cousin Nathanael, der heute 18 geworden ist, einen kurzen Besuch gemacht.
Die Krönung aber war am Abend eine Überraschung, die ihr an ihrem Geburtstag schon zugesagt worden war: Sie bekam 2 ganz kleine süsse Katzen geschenkt. Immer wieder hatte sie Eva-Maria danach gefragt, und die hatte sie vertröstet... (denn sie wusste bereits davon). Heute kamen sie! Ein Foto soll euch natürlich davon einen Eindruck verschaffen.
Am liebsten ist sie an der frischen Luft und in der Natur. Doch das ist im Moment noch nur sehr begrenzt möglich.
Wir hoffen so sehr, dass sie morgen genug Ruhe hat und Kraft sammeln kann, um dann bereits wieder an die nächste Chemo denken zu können. Sie geniesst einfach die Zeit zu Hause. Doch wir müssen bereits an übermorgen denken...
Wenn ihr für Puschel betet, dann bitte dafür, dass sie mit innerer Ruhe und genug Energie in die nächsten Tage gehen kann. Denn nach der kommenden Woche wartet auf sie die wesentlich härtere Chemo. Und sie wird wiederum keine große Pause haben. Danke an euch alle für jedes Gebet und jedes Zeichen der Verbundenheit!!!! Gott segne euch alle!

5. Juni 2007  05. Juni 2007 um 09:15 local time
Wir machen uns nun gleich auf den Weg nach Berlin zur dritten Chemo... Wenn ihr Puschel im Gebet begleitet, dass sie die Sache gut verträgt und Verhältnisse vorfindet, die erträglich sind, wäre das sehr schön. Vielen vielen Dank! Später mehr! Die letzte Nacht war nicht besonders gut. Doch jetzt gehts.

5. Juni 2007 
Nun ist Puschel wieder in Berlin, diesmal zur dritten Chemo. Es wird die vorletzte in diesem Zyklus sein. In der nächsten Woche steht noch die gleiche wie ganz am Anfang auf dem Plan... wer sich erinnert... Also, es wird noch recht spannend bleiben. Wir hoffen natürlich sehr, dass sie alles immer besser verträgt. Aber ob sich ein Körper je an solche Giftmischungen gewöhnen kann?? Und wir hoffen, dass dieses Gift nun auch wirklich die gewünschte Wirkung (und nicht nur die Nebenwirkungen) entfaltet. Ein Geschenk des himmlischen Vaters war für Puschel heute, dass sie zu Beginn in ein Einzelzimmer einziehen konnte. Betet einfach mit, dass sie in einem Zweibettzimmer und nicht in einem Dreibettzimmer endet. Aber so nach und nach bekommt sie etwas mehr Routine, auch mit solchen Situationen besser umgehen zu können. Wir konnten nun mehrfach schon mehr oder weniger lange Spaziergänge machen. Dies ist für ihre Muskulatur und gesamte Durchblutung wichtig.
Vielen Dank allen, die signalisiert haben, dass sie Puschels Glockenprojekt unterstützen und auch Tipps gegeben haben für den Transport!! Einige haben Puschel auch bereits Bargeld zukommen lassen. Wir werden euch über den Fortgang auf dem Laufenden halten! Das Konto für eine Überweisung haben wir jetzt auf der Glockenseite. Bitte mit Verwendungszweck “Glocke” überweisen. Danke an euch alle!!!
Vielen vielen Dank immer wieder für eure treue Unterstützung!
God bless you! Gott segne euch alle!

6. Juni 2007 
Puschel-2001Die Chemo ist wieder durch, Puschel ist relativ schwach, aber ganz gut drauf heute. Sie darf sogar noch immer zusammen mit ihrer Freundin in einem Einzelzimmer verweilen. Das ist natürlich für die Beiden ein sehr schöner Umstand.
Wenn alles gut geht, wird Puschel dann spätestens am Samstag abend wieder zu Hause sein. Und dann hoffen wir, dass sie wirklich Kraft genug sammeln kann für die nächste “Runde” in der kommenden Woche, die auf jeden Fall härter sein wird. Aber so nach und nach kann Puschel mit manchen Begleitumständen auch ein wenig besser umgehen. Das wird ihr auch da helfen. Was aber wirklich hilft, ist eure stetige Unterstützung im Gebet. Habt vielen Dank dafür
Solche strahlenden Fotos wie oben gibt es halt nur zu Hause...

7. Juni 2007 
Jetzt bin ich wieder zurück von Berlin. Dort hat Eva-Maria Puschels Freundin Myriam abgelöst, die in den Süden zurückgefahren ist und Puschels Schwester Esther mitgenommen hat. Esther konnte ihre Schwester für ein paar Tage besuchen und muss Samstag wieder am Bodenseehof arbeiten.
Puschel hat nun wesentlich mehr Kraft, selbst die Dinge zu bestimmen. Es ging ihr phasenweise auch jetzt nicht so gut, aber sie ist wesentlich aktiver geworden, sodass sie schneller aus einem Tief herauskommen konnte. Als wir heute in die Klinik kamen, saß sie mit Myriam, ihrer Freundin und Mirjam, ihrer Cousine, am Eingang auf dem Flur. Der Tropf stand auf dem Ständer neben ihr. Und es war gut, sie so dort zu sehen. Wenn sie auch recht schwach ist, läuft sie nun doch so gut sie kann, durch die Gegend. Danke fürs Danken und Weiterbeten!! Wir hoffen, dass sie Samstag früh fertig wird...!

Diesen Absatz lasse ich noch einmal drin heute:IMG_0442-300
Vielen Dank allen, die signalisiert haben, dass sie Puschels Glockenprojekt unterstützen und auch Tipps gegeben haben für den Transport!! Einige haben Puschel auch bereits Bargeld zukommen lassen. Wir werden euch über den Fortgang auf dem Laufenden halten! Das Konto für eine Überweisung haben wir jetzt auf der Glockenseite. Bitte mit Verwendungszweck “Glocke” überweisen. Danke an euch alle!!!
Vielen vielen Dank immer wieder für eure treue Unterstützung!
God bless you! Gott segne euch alle!

9. Juni 2007 
Halleluja! Preist den Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf!                           Psalm 106, 1

Könnt ihr euch vorstellen, wie es Puschel grad geht? Sie hat richtig Ruhe um sich, sie kann draussen sitzen (in der Sonne nur sehr kurz) und sich erholen. Puschel ist zurück aus dem Krankenhaus. Sie fühlt sich jetzt besser, als vor dem Aufenthalt in Berlin. Das ist neu! Halleluja, Preist den HErrn! 
Sie muss zwar in der nächsten Woche wieder dorthin. Sie wird dann die erste, härtere Chemo wieder bekommen. Aber betet ihr mit, dass sie sich bis dahin genug erholen kann? Heute kommt ihre andere Freundin Eva aus Österreich, um mit ihr dann auch für einige Tage nach Berlin zu gehen.
Euch vielen Dank für all euer Gebet und eure Liebe und die Zeichen eurer Liebe!!IMG_0436-200
Gott segne euch alle, die ihr dabei bleibt, an Puschel zu denken und für sie zu beten. Für sie und auch für uns seid ihr die große Familie Gottes! Vielen Dank!

8. Juni 2007 
Halleluja! Preist den Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf! Wer könnte seine mächtigen Taten alle aufzählen? Wer könnte ihn jemals genug loben? Glücklich sind alle, die sich an seine Ordnungen halten und immer das tun, was in Gottes Augen recht ist! Herr, denke auch an mich, wenn du deinem Volk hilfst; komm auch zu mir und rette mich! Lass mich mit eigenen Augen sehen, wie du deinem auserwählten Volk Gutes tust! Ich will mich gemeinsam mit ihnen freuen und froh sein, dass ich zu denen gehöre, die du zu deinem Eigentum gemacht hast. Psalm 106, 1-5

Nun sind wir fast fertig mit diesem 3. Teil der Chemo. Und Puschel geht es recht gut. Ihr könnt es auf dem Bild oben rechts sehen. Eva-Maria ist nach wie vor bei ihr. Und morgen werden sie, wohl um die Mittagszeit, nach Hause kommen können. Puschel kommt immer besser mit der Situation zurecht. Obwohl ihr ab und zu schlecht wird (die Überlkeit ist nicht mehr so oft und so stark), kann sie mehr und mehr eigene Dinge tun. Das ist ein Grund zur großer DankbarkeitIMG_0439-200.

10. Juni 2007 
 Die beste Nachricht des Tages: Puschel ist heute viel gelaufen, so viel wie noch nie in ihrer Krankheitszeit!!Es geht nach wie vor also recht gut!

11. Juni 2007 
Herr, mein Gott, du bist einzigartig! Du hast so viele Wunder getan, alles hast du sorgfältig geplant! Wollte ich das schildern und beschreiben - niemals käme ich zum Ende!  Psalm 40,6

Heute bekam Puschel eine superschöne Überraschung, die für sie ziemlich grosse Freude hat. DSC00089-200_Jetzt kann sie ein ganzes Stück mehr ihren Freunden und Geschwistern in El Salvador “nahe” sein. Denn dort trinkt man immer die kalten Getränke mit Eisstückchen darin. Jetzt ist es hier oft ähnlich war wie dort schon seit Monaten. Und so sind Eisstückchen ziemlich gut im Getränk!! Ihre Patentante und Patenonkel Liesel und Albrecht haben ihr zusammen mit allen Kindern der Familie (immerhin 8!!) und einem Freund, der einen Hausgerätehandel hat (Fiedelak) eine richtig gute Eiswürfelmaschine besorgt. Auf diesem Wege einen gaaaanz großen Dank!! Ihr seid spitze!! Und alle anderen laden wir ein, mal mit Puschel Eis-Würfel-Saft zu trinken...! 
Morgen früh geht es wieder los nach Berlin in die harte Chemo vom Beginn. Wir hoffen sehr, dass sie mit allem irgendwie klarkommt, auch wieder mit den Verhältnissen dort in Berlin in der alten Klinik. Danke euch allen immer wieder für euer Gebet und alles, was ihr für Puschel/uns tut! Gott vergelt´s euch!

13. Juni 2007 
Herr, mein Gott, du bist einzigartig! Du hast so viele Wunder getan, alles hast du sorgfältig geplant! Wollte ich das schildern und beschreiben - niemals käme ich zum Ende!                         DSC00108200                                                        Psalm 40,6

Puschel ist nun seit gestern wieder in der Klinik in Berlin. Und wieder ist sie in einem Zweibettzimmer, wo sie genügend Ruhe hat, um die “Gift-Medizin”-Chemie auf ihren Körper wirken zu lassen. Kein angenehmer Gedanke, aber notwendig... Wenn diese Chemo-Runde vorbei ist, hat Puschel ganze 2 Wochen Zeit, um sich zu erholen. Doch bis dahin kann es noch hart werden. Allerdings geht es heute noch sehr gut. Wenn ihr für sie betet, dann bittet Gott doch auch darum, dass ER ihr genug Kondition gibt, um diese Woche besser zu überstehen, als vor vier Wochen, als es ihr bei diesem Chemo-Durchgang sehr schlecht ging. Damals war sie am Ende völlig entkräftet und mußte zur “Erholung” nach ihrer Heimkehr in das Teterower Krankenhaus, wo sie mühsam “aufgepäppelt” wurde. Die Tage zu Hause sind für Puschel jedoch immer wieder ein wahrer Segen, weil sie hier einfach wirklich “tanken” kann.IMG_0291-200
Euch allen vielen vielen Dank für eure Gebete und eure Liebe!

Vorgestern erlebte Puschel noch eine Überraschung:  Familie Bruhn aus unserer Gemeinde, die einen Landmaschinenhandel und -service hat, feierte Samstag ihr 10jähriges. Dort haben sie eine Tombola veranstaltet mit vielen sehr schönen gesponserten Preisen. Der Erlös sollte für Puschel selbst und für ihr Glockenprojekt in El Salvador sein. Es kam ein richtig guter Betrag zusammen, den Klaus-Henning und seine beiden Töchter Judith und Rebekka Puschel vorgestern überreichten. Ohne es zu wissen, hatte wir uns am Samstag selbst eintschlossen, kurz zu dem Fest zu fahren (könnt ihr auf den Fotos oben sehen.
Vielen vielen Dank für dieses Idee und große Unterstützung!

15. Juni 2007
Aber meine Seele soll sich freuen des HERRN und fröhlich sein über seine Hilfe.                            Psalm 35,9
IMG_9997-300Hey Leute, danke euch allen für euere Gebet und allen Zuspruch. Puschel geht es nun seit Beginn der Chemo ziemlich gut. Das ist umso erstaunlicher, als es vor 4 Wochen noch völlig anders aussah. Sie fühlt sich gut, hat nicht unter Übelkeit zu leiden und auch kaum Schmerzen. Und so werden wir den Sonntag im Krankenzimmer wiederum dazu nutzen, gemeinsam an der deutschen Hompage fr モMy Fathers Houseヤ (der Kinderheimat in San Salvador)ᅠzu arbeiten. Morgen dürfen wir dann wohl schon am frühen Vormittag nach Hause. Und natürlich freut sich Puschel auf die “Ferien” in ihrer Heimat bei ihren Tieren und den vertrauten Menschen.

Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch! Betet ihr mit, dass Gott den Tomor “bearbeitet” und dass die unglaublich schwierige Operation ganz anders geplant werden kann? Wir werden sehen, was ER tun will! Sein Plan ist perfekt!

17. Juni 2007
Aber meine Seele soll sich freuen des HERRN und fröhlich sein über seine Hilfe.         IMG_0321-300               Psalm 35,9
Hey Leute, 
danke euch allen für euere Gebet und allen Zuspruch. Es ist  wirklich ein Geschenk, dass es Puschel immernoch so gut geht.Sie kann es selbst kaum fassen. Und so werden wir den Sonntag im Krankenzimmer wiederum dazu nutzen, gemeinsam an der 
deutschen Hompage fr モMy Fathers Houseヤ (der Kinderheimat in San Salvador)ᅠzu arbeiten. Morgen dürfen wir dann wohl schon am frühen Vormittag nach Hause. Und natürlich freut sich Puschel auf die “Ferien” in ihrer Heimat bei ihren Tieren und den vertrauten Menschen.

Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch! Betet ihr mit, dass Gott den Tomor “bearbeitet” und dass die unglaublich schwierige Operation ganz anders geplant werden kann? Wir werden sehen, was ER tun will! Sein Plan ist perfekt!

18. Juni 2007IMG_0391-200
Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz! Psalm 18,2-3

Heute vormittag konnte Puschel recht zeitig und zügig entlassen werden. Als sie dann jedoch aus dem Krankenhaus zum Auto wollten und zwischendrin einen Abstecher zum Sozialdienst der Klinik machen wollten, wurde Puschel doch sehr deutlich bewusst, dass sie schwer krank ist. Sie wurde schnell kreidebleich und musste so schnell wie möglich wieder in die Waagerechte. Sie hat dann die ganze Autofahrt über geschlafen. Und das tat ihr gut, obwohl wir mindestens 1 Stunde im Stau standen. Aber nun geht es ihr zu Hause doch wieder ziemlich gut, und dafür sind wir sehr dankbar. So hoffen wir, das sie diese 14 Tage hier nun wirklich geniessen und sich echt erholen kann. Zu erwarten ist, dass ihr Immunsystem in die Knie geht. So darf sie sich von ihren Freunden, die sie besuchen halt nicht knuddeln lassen. Aber das lässt sich ja einrichten. Immer wieder danken wir euch für alle Gebete und alle Nachrichten!!! Jede Nachricht und jeder Zuspruch erfreuen ihr Herz. Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch!IMG_0413-300

20. Juni 2007
...,wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Phil 1,20IMG_0414-200

Es ist schön, zu sehen, wie Puschel ihre Tage zu Hause genießen kann. Heute ging sie einfach so ins Dorf zu unseren Plassis, um die gute Luft zu genießen und ein wenig davon in ihre Lungen zu holen. Außerdem ist es wichtig, dass sie ihre Muskeln nicht völlig verkommen läßt... Heute hat sie noch ihr Fahrrad als Stütze benutzt. Vielleicht, wenn es ihre Schmerzen im rechten Bein zulassen, wird sie es bald als richtiges Fahrrad benutzen können. 
Das alles ist allerdings lediglich ein kleines Aufhalten der Probleme, die abzusehen wären, wenn sie erst operiert werden muss. 
Deshalb beten wir doch sehr, dass Gott es wirklich verhindert, dass sie operiert werden muss. Er kann eingreifen und sich auch hier als der Schöpfer erweisen und ihren Knochen in Ordnung bringen. Logisch, dass wir euch alle darüber auf dem Laufenden halten. Etliche von euch, die für Puschel beten sind durch den Artikel in Idea Spektrum dazu gekommen und kennen sie gar nicht wirklich. Schön, wenn ihr dennoch weiter für sie beten könnt und wollt. Gott segne euch in unserer großen “himmlich-irdischen Gottesfamilie. Besonders beten wohl unsere Geschwister in El Salvador für Puschels Genesung, damit sie bald wieder dorthin kann. Doch Puschel weiss, dass es vor allem wichtig ist, dass Gottes Name geehrt wird, es sei durch Tod oder Leben, Krankheit oder Gesundheit. Darum sollten wir dafür in erster Linie beten. Danke!

21. Juni 2007IMG_0342-200
Gestern war Puschel ein Stück am Schneidezahn abgebrochen, der ihr eigentlich schon einmal in El Salvador bei einem Unfall abhanden gekommen war. Das Problem war, dass die Bruchstelle sehr scharfkantig war und so die Verletzungs- und damit Infektionsgefahr zu hoch. 
So haben wir heute einen befreundeten Zahnarzt in unserer nahegelegenen Stadt Teterow angerufen und konnten dann sofort und ohne Wartezeit (denn das ist für Puschel natürlich ein Problem - so lange zu sitzen) behandelt werden. Vielen Dank an Norbert Erben und seine Crew, dass alles so schnell und nett abging. Es ist ein Geschenk Gottes, dass ER immer wieder Menschen bereit macht, so zu helfen, wie Puschel es wirklich gerade braucht. Die schöne neue “Schneidezahnfront” zeigen wir euch dann auf den nächsten “Lächelfotos”... Bei der Behandlung wurde auch deutlich, dass der Kollege in El Salvador sehr gut gearbeitet und ein Lob des deutschen Kollegen offensichtlich verdient hat...! 
Vielen Dank immer wieder für alles Beten und Nachfragen, Mailen und alle Zeichen eurer Liebe. IMG_0351-300
Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, wenn wir vielleicht den Abstand in diesen Tagen etwas vergößern, da im Moment nicht viel Neues zu berichten ist. Schaut einfach alle zwei Tage rein und betet doch bitte einfach weiter . Gott segne euch alle!

22. Juni 2007
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Psalm 23,1-3


Hallo, ihr lieben Freunde 
und Mitbeter,IMG_0393-200
Heute sieht es erheblich anders aus als gestern. Offenbar treten nun die eigentlichen Nebenwirkungen der letzten hochdosierten Chemo zutage. Gestern und  in der letzten Nacht ging es Puschel immer ein wenig schlechter. Sie hat Magenkrämpfe bekommen und in der Nacht auch wieder gebrochen. Heute morgen war sie wieder soIMG_0512-200 schwache, dass wir die Portnadel wieder legen lassen mussten. Allerdings ist es im Gegensatz zum letzten Mal jetzt viel besser, weil wir rechtzeitig dagegen etwas tun können und sie nicht erst in solch einen körperlichen Tiefstzustand kommen muss wie beim letzten Mal (ihr erinnert euch vielleicht - vor ca. 4 Wochen). So wird sie, wenn es sich nicht bessert und sie wieder essen kann, bereits morgen über den Port ernährt werden. Wasser bekommt sie heute schon über den Port, sodass  sie genug Flüssigkeit bekommt und auch die Chemie weiter herausgespült wird. So hoffen wir doch, dass wir ihren Zustand stabil halten können und Puschel sich doch ein wenig erholen kann, bevor es in 10 Tagen mit der nächsten Chemo weitergeht. Vielen Dank, dass ihr weiter für sie betet und an sie denkt. Wir halten euch auf dem Laufenden! Wie gut, dass wir sie in den guten Händen unseres Vaters im Himmel wissen können!

24. Juni 2007IMG_0507-300
Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude  Psalm 34,4-6a

Herzlich soll ich euch alle von Puschel selbst grüßen. Sie ist jetzt wenigstens schon wieder in der Lage, die Welt um sich herum wahrzunehmen. Sie hat jetzt zwei Tage lang ihre Tropfernährung bekommen. Diese ist ziemlich hoch kalorisch, das heißt, sie bekommt sehr konzentrierte Aufbaunahrung. Ihr großes Problem sind Nach wie vor die Magenkrämpfe, die ihr große Schmerzen bereiten  Wir hoffen jedoch, dass sie sich  in den nächsten Tagen aufrappeln kann, um wenigstens wieder mit dem Laufen beginnen zu können Sie muss sich bewegen, damit die Muskeln nicht völlig erschlaffen. Bei allem denkt sie immer wieder an “ihre Kinder “ in El Salvador und an viele Menschen in der Gemeinde usw. Und sie macht sich Gedanken um viele von euch. Sie freut sich nach wie vor über jeden, der sich meldet und ihr mal einen Brief oder eine eMail schreibt oder einen Gästebucheintrag. Vielen Dank dafür. IMG_0515-200
Vielen Dank auch für jeden Beitrag zu “Puschels Glocke”. Wir kommen der Sache langsam näher. Die Kapelle in El Salvador ist bereits im Bau, und so hoffen wir doch, rechtzeitig auch die Glocke dafür fertig zu bekommen. Sie wird etwa 3200,- € kosten. Etwa 1350,- € davon haben wir bereits zusammen. Allerdings hoffen wir trotz allem noch ein wenig auf eure Hilfe! Vielen Dank an euch alle! Gott vergelts euch. Wir halten euch auch da auf dem Laufenden.

26. Juni 2007
Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude. Psalm 34,4-6a
So, ihr Lieben, jetzt geht es langsam wieder aufwärts mit der Stimmung... Nein, es geht Puschel jetzt wieder wirklich besser. Noch so, dass wir mit allem sehr vorsichtig sein müssen - die weißen Blutkörperchen müssen erst noch so richtig wieder in die Gänge kommen, damit auch die Infektionsgefahr wieder geringer wird - aber jetzt kann man mit Puschel wieder reden, und sie hat sich zum ersten Mal wieder draussen auf den Liegestuhl legen können. Sie hängt noch den ganzen Tag am Ernährungstropf. Aber es wird... So hoffen wir nun sehr, dass sie Kraft tanken kann für die nächsten zwei Wochen, in denen wieder die “MTX-Chemo” auf dem “Menüplan” steht. IMG_1328-300
Immer wieder können wir euch nur danken für all eure Anteilnahme und vor allem euer Gebet. Wir sind mal wirklich gespannt, wie Gott sie weiterführen wird. Er hat es auch in der Hand, ob und wie die Operation, die ja nun schon in drei Wochen geplant ist, werden wird. Und wir dürfen Gott zutrauen, dass ER es wirklich gut machen wird. ER ist der Schöpfer und Herr. Und ER weiß, wie Puschel IHN am besten ehren und verherrlichen kann. Danke, dass Ihr euch in diesen Plan mit hinein stellt. 
Wir halten euch auf dem Laufenden

27. Juni 2007
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.        Matth 6, 34

Immer wieder bedanken sich einige von euch dafür, dass wir diese HP aktuell halten. Aber in Wahrheit müssen wir euch danken, dass ihr immer wieder reinschaut. Denn das bedeutet ja auch, dass die meisten, die das tun, für Puschel beten. Und das ist das Beste, was uns passieren kann! Vielen Dank euch allen also! Gott vergelts euch!
Heute begann der Tag mit einem Schreckschuss. Puschel hatte unsagbar starke Schmerzen und wußte nicht, wie sie sich drehen, bewegen, welche Stellung sie einnehmen könnte, weil sie unerträgliche Schmerzen im Lendenwirbelbereich hatte. Wir haben alles versucht, sie lief um den Küchentisch. legte sich wieder usw. - IMG_3327-301es half nicht. Wir haben dann eine Morphiumdosis gegeben, aber auch das half nicht. Dann haben wir mit einer “Drucktherapie” versucht, den Bereich zu entlasten, zunächst mit Körpergewicht usw., zuletzt mit dieser Konstruktion auf dem Foto!! Das linderte den Schmerz. Dann kam Wärme dazu und Geduld und Gebet. Als dann der Arzt kam - er hatte Sprechstunde zu Ende zu machen, war plötzlich aller Schmerz weg. Puschel konnte es nicht recht glauben. Aber es war so. Sie hat inzwischen wieder soviel Kraft, dass sie laufen kann. Und heute versuchte sie es sogar mit dem Fahrrad (2. Foto)! Wir sind unserem Vater im Himmel so dankbar, dass der Tag nicht so zu Ende ging, wie er begann. Heute abend saß Puschel sogar auf dem Rasentraktor, um die Konzertfläche für dasPommfest zu mähen... Zur Stabilisierung hängt sie nun noch einmal eine Nahrungsinfusion für die Nacht. Gott ist so gut, und Puschel kann die Tage wieder genießen und Kraft für Kommendes sammeln. Wir haben wieder neu gelernt, was Jesus in Matth 6,34 (s. oben) meint.IMG_3335-301

29. Juni 2007
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.        Matth 6, 34
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Seit heute besteht die Frage, ob wir uns darauf einstellen oder daran werden gewöhnen müssen, dass es immer mal richtige Schmerzschübe geben wird, in denen die Schmerzen irgendwo im Bereich der Knochen plötzlich unerträglich stark werden und erst durch den Einsatz von starken Dosen Morphium einzudämmen sind. Wie gut, dass es solche Medikamente gibt. Auch dafür dürfen wir Gott dankbar sein. Heute war es so. Doch nun geht es Puschel wieder gut, und sie kann den Tag ziemlich gut genießen. 
Seit heute ist  klar, dass sie am Montag in die nächste Ckemo (MTX - nicht so schwer zu verkraften, greift dafür die Schleimhäute und die Nieren mehr an) nach Berlin muss. Dies ist jetzt noch zweimal geplant. Was dann wird, weiß Gott allein. Aber wie gut, dass wir IHM vertrauen können.
Denn ansonsten müßte man es Galgenhumor nennen, dass Puschel bis auf besonders schmerzvolle Phasen immer ein Lachen im Herzen und im Gesicht hat. Es ist ein großes Geschenk, dass wir einfach die Tage so aus Gottes Hand nehmen können, wie sie sind und uns an dem freuen können, was Gott schenkt. 
Uns ist klar, dass dies auch ein Geschenk ist, für das Ihr alle mitverantwortlich seid, die ihr dafür betet und Gott in den Ohren liegt oder es IHM ans Herz legt. Vielen Dank euch allen. Wir wollen IHM immer danken, dass wir zu Seiner Familie gehören können. Wie reich sind wir doch damit beschenkt!

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.. Psalm 1,3

1. Juli 2007
Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und vertraut wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (und auch nicht Gottes Herrlichkeit und Größe sehen) Matth 18, 3
Ja, wir wollen Vertrauen haben wie die Kinder, die Jesus im Blick hatte und unserem Vater im Himmel alles Gute zutrauen. ER wird seine Kinder nicht ent-täuschen. Von diesem Vater können wir nicht groß genug denken!
Heute konnte Puschel zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mitkommen in den Gottesdienst der Gemeinde. Sogar mit der Jugend ein Lied vorsingen war drin...!
Ihr seht, es war eine gute Zeit, zumindest in den letzten Tagen, in Bülow.
Morgen nun haben wir wieder nach Berlin zu gehen. Dienstag beginnt die nächste Runde der MTX-Chemo. . Wir hoffen natürlich sehr, dass Puschel diese gut verkraftet, ebenso die in der nächsten Woche. Jetzt heißt es, besonders gut auf die Schleimhäute im Mund usw. zu achten und auf die Funktion der Nieren. Und dann sind wir schon sehr gespannt, wie Gott alles weiter führt. 
Heute hatte Puschel einigen Besuch. Und sie hatte sogar genug Kraft, um daran Freude zu haben. Die nächsten Tage werden nun wieder ruhiger in der Klinik, aber auch anstrengender, weil die Umgebung eben nicht mehr Bülow ist.
Danke, dass ihr weiter für Puschel betet. Danke, dass ihr hier immer wieder reinschaut. Wir werden euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten. Gott segne euch alle!

2. Juli 2007
Nun ist Puschel wieder in der inzwischen schon gewohnten Umgebung der Klinik in Berlin. Die Verhältnisse sind mittlerweile viel besser als am Anfang. Wir haben heute noch einmal revue passieren lassen, wie das am Anfang war. Und wir haben heute, bevor wir die Klinik betraten, unseren Herrn darum gebeten, es so zu machen, dass es nicht unnötig schwer wird uns Puschel auch die zumindest nötige Ruhe bekommt. Was soll ich euch sagen: Gott hat es offenbar für gut gehalten, es auch wirklich so kommen zu lassen: Puschel hat ein Dreierzimmer bekommen... Doch wir sind die einzigen darin!! Ist Gott nicht klasse. Die Schwestern waren zunächst etwas von der Rolle, denn in dieser Woche noch wird in die neue Klinik umgezogen. Da haben schon einige von ihnen ein wenigs Stress. Aber sie sind von Anfang an freundlich gewesen. Auch das Arztgespräch war sehr gut.
Und wir waren so schnell fertig mit allem, dass wir danach noch einig Stunden Zeit hatten, in einem Einkaufzentrum ein wenig zu bummeln.
Also, im Moment ist alles rundherum recht gut. Wir hoffen schon, dass Puschel diese Chemo, die ja nächste Woche noch einmal kommt, gut verträgt. Aber viel wichtiger wird wohl das werden, was danach kommt. wäre es nicht toll, wenn Gott sich auch einmal durch ein offensichtliches Wunder den Ärzten zeigt als der, der Macht und Herrlichkeit hat...??? Danke für euer Gebet. Danke, dass ihr bei allem mit dabei seid. Danke, Gott, dass du uns als deine Kinder in eine solche Gemeinschaft hineinstellst!

4. Juli 2007
Es wird immer wieder so sein, dass es auf und ab gehen wird.... Im Moment ist es wieder etwas “nach unten” gegangen. Puschel hat in der letzten Nacht mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen gehabt. Heute ist sie sehr müde und ist zu nichts Größerem in der Lage. Morgen früh werde ich wieder zu ihr fahren, weil dann auch noch einmal ein Gespräch mit dem Arzt, der sie operieren soll, ansteht. Dabei gibt es zwei Punkte, die für Puschel wichtig sind: 
1. Es wird darauf ankommen, dass sie nach der Chemo in der nächsten Woche genügend Zeit bekommt, sich zu erholen. Betet einfach mit dafür, dass die Umstände so sein werden, dass sie genügend Zeit bekommt. Da morgen der Umzug der Station in die neue Klinik auf dem Programm steht und damit dann für alles Personal alles völlig neu ist, wäre es auch gut, wenn ihr Arzt selbst erst einmal Zeit bekommt, sowohl Urlaub zu machen als auch die neue Umgebung richtig kennenzulernen. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle, sodass wir einfach nur beten können, dass Gott alles so zusammenfügt, dass es für Puschel das Beste sein wird. Und ER weiß am besten, was am besten ist!!
2. Es wird sehr entscheidend sein, wie sehr die Chemo nun gewirkt hat oder wie sehr Gottes Schöpfungswort und -handeln an ihr sichtbar wird. Die Untersuchungen der Ärzte gehen jetzt bereits los, gestern stand schon ein CT auf dem Programm. Gott kann sich den Ärzten auch als der vorstellen, der ER ist: der Schöpfer der Welt! Danke für euer Gebet!

5. Juli 2007
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Eph 6,10

Puschel geht es wieder etwas besser! 
Heute stand hier nur Tropf auf Tropf auf dem Plan. Und außerdem der Umzug in eine völlig neue Klinik. Ein riesiges neues Gebäude, in dem man sehr schnell mal die Peilung verliert. Aber wir sind ja mittlerweile Profis... Und morgen wird Puschel voraussichtlich nach Hause können, sodass sie das Wochenende über in Bülow ist und Montag wieder hier sein soll zur letzten MTX-Chemo vor der vorgesehenen Operation. Diese wird aber wohl erst in 14 Tagen bis 3 Wochen erfolgen, sodass Puschel wohl die Möglichkeit einer längeren Erholungsphase bekommen wird. 
Heute früh hat uns der operierende Arzt an einem 3D- Modell von Puschels Becken die geplanten Schritte der OP erläutert. 
Wir wissen ja immerhin, dass der Plan Gottes durchaus anders sein kann, erst recht, wenn sooo viele bei Gott am Betteln sind....
Vielen Dank, dass ihr mitbettelt!! Wir dürfen unseren Vater im Himmel ja bitten, worum wir wollen. ER kann den Knochen so aussehen lassen, dass die Ärzte beim Öffnen das Staunen kriegen. Am allerwichtigsten ist aber, dass keine Nervenstränge im Beckenbereich in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Wir vertrauen unserem Vater einfach, dass ER es so machen wird, wie es gut ist. ER ist gut! ER ist gut zu euch und zu uns!

6. Juli 2007
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Eph 6,10

Nun ist Puschel wieder zu Hause - zwar nur für gut zwei Tage, aber immerhin. Dabei war es ein ziemlicher Kampf, dass sie wirklich nach Hause konnte. Die Ärzte hatten doch einige Sorgen, weil ihre “Leukos” (die Leukozythen - weiße Blutkörperchen) ziemlich im Keller sind. Zudem hatte sie einige Rötungen an den Händen usw., sodass man sie nicht nach Hause lassen wollte. Wir konnten nur noch beten und sagen: Herr, du weißt, was wirklich gut für Puschel ist,.. ER wußte es. Und ER wußte auch, dass Puschel zu Hause immer besser stabil wird, als im Krankenhaus. Wir sind sehr dankbar für alles, was die Ärzte und Fachleute für sie tun können und tun. Aber die Gemeinschaft und die Ruhe und die Umgebung hier in Bülow ist doch allemal besser, als ein steriles Krankenzimmer, in dem immer noch mehr Keime leben können als normalerweise zu Hause, zumal bei einer sehr reinlichen Kinderkrankenschwester Eva-Maria (Puschels Mam).
So ist sie jetzt hier und muß Montag wieder los. Mögt ihr mit dafür beten, dass die Blutwerte wieder besser werden und sie den nächsten Durchgang besser verträgt?? Hier wird am kommenden Wochenende das Pommfest sein, auf das Puschel sich schon sehr freut, weil dort viele Jugendliche Jesus und den Vater im Himmel kennenlernen sollen. Danke für euer Gebet! Danke für alle Liebe und eure Zeichen dieser Liebe!!

8. Juli 2007
Laß sich freuen alle, die dir vertrauen; ewig laß sie dich rühmen, denn du beschirmst sie. Fröhlich laß sein in dir, die deinen Namen lieben!     Psalm 5,12

Heute muss ich euch eine kleine Geschichte erzählen. Wie ihr wisst, ist Puschel gerade so aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen. Und wir waren froh, sie hier zu haben, und sie war froh, hier zu sein. Doch gestern abend haben wir wie immer Fieber gemessen und gemerkt, daß dieses in Regionen kam, die kurz davor waren, dass wir sie hätten sofort in die Klinik bringen müssen. Warum aber sollte Gott sie nach Hause gelassen haben, dass wir sie dann in der Nacht danach wieder hinbringen müßten?? Wir hatten keine rechte Erklärung dafür. So haben wir unseren Vater im Himmel gefragt und ihn gebeten, uns deutlich zu zeigen, was wir tun sollten. Wir baten ihn aber auch, Puschel doch die Möglichkeit zu lassen, diesen Sonntag noch in Bülow verbringen zu können. Und wir sagten: Herr, bitte lass doch das Fieber nun zwei Punkte sinken. Wenn es nämlich zwei Punkte gestiegen wäre (normalerweise tut es das ja, wenn es einmal am Steigen ist) hätten wir fahren müssen. In der Nacht um 1 Uhr wollten wir wieder messen und dann entscheiden. Eva-Maria hielt es nicht einmal bis um 1 Uhr aus. Als sie dann aber wieder mass, war das Fieber nicht um zwei Punkte gesunken, sondern gleich um 4!! So hat Gott uns ein jklares Zeichen gegeben, dass ER Puschel diesen Sonntag in Bülow gönnt...!!

10. Juli 2007
Laß sich freuen alle, die dir vertrauen; ewig laß sie dich rühmen, denn du beschirmst sie. Fröhlich laß sein in dir, die deinen Namen lieben!     Psalm 5,12

Heute gibt es keine neuen Fotos, aber einen kleinen neuen Bericht. Denn seit heute ist Puschel nun wieder in der Klinik zur letzten Runde der Chemo, jetzt noch einmal MTX. Diese MTX ist deshalb so unangenehm, weil sie die Schleimhäute (vor allem im Mund) so in Mitleidenschaft zieht. Dadurch wird es mit dem Essen so schwierig, und Puschel hat unentwegt damit zu tun, den Mund zu spülen und Kamillen-, oder Salbeitee zu trinken.
Das größere Problem ist im Moment jedoch, dass ihre Blutwerte zur Zeit so sehr im Keller sind, dass heute noch nicht klar ist, ob morgen die Chemo losgehen kann. Das kann erst morgen nach einer erneuten Blutuntersuchung festgelegt werden. Wenn ihr dies lest, wird das allerdings schon klar sein und Puschel entweder zu Hause oder am Chemotropf. Ich halte euch auf dem Laufenden. Habt vielen Dank für alles Beten und hier Nachschauen!
Puschel würde sich freuen, wenn sie am Wochenende in Bülow das 
Pommfest wenigstens am Rande miterleben könnte, dann aber die Chemo schon hinter sich hätte. Es liegt in Gottes Hand. IHM wollen wir vertrauen und IHM danken, dass ER Puschel trägt und ihr die Kraft gibt und bisher gegeben hat. IHN wollen wir loben, auch mit den Gebeten der Fürbitte!

12. Juli 2007
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich!                          Psalm 3,6

Sorry, dass ihr jetzt erst etwas Neues von Puschel lest.Es war einfach zu viel los hier... Nun will ich euch schnell wissen lassen, wie es Puschel geht. Sie sollte am Dienstag mit der Chemo beginnen können. Das aber hat nicht geklappt, weil die Blutwerte noch nicht gut genug waren. Also ging es heute, am Mittwoch los. So bekam sie um 11:00 Uhr die “Ekelsuppe” in das Blut getropft!! Es ist in der Tat nicht besonders erbauend, zu realisieren, dass da richtig aggressives Gift direkt in das Blut geleitet wird. Aber es geschieht eben mit der Absicht, das schnelle Zellwachstum der Krebszellen zu verhindern. Dadurch werden logischerweise auch die anderen Köperzellen genau daran gehindert. So wollen wir Gott dankbar sein, dass es solche Therapiemöglichkeiten gibt. ER kann es zum Guten wenden. Und so hoffen und beten wir nun, dass Puschel diese letzte Chemo nicht so sehr herunterzieht und sie sich möglichst schnell davon erholt. Morgen werde ich mit Lucia (Puschels Freundin aus Bülow) nach Berlin fahren und sie dann bis zum Samstag dort lassen. Und wir hoffen, dass es Puschel dann schnell so gut geht, dass sie noch etwas vom “Pommfest” mitbekommt.  Heute hat sie zum ersten Mal in der neuen Klinik eine Mitpatientin in ihr Zimmer bekommen. Heute begannen die Bauchschmerzen wieder... Danke für alles Gebet!!

14. Juli 2007
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich!                          Psalm 3,6

Puschel ist in der Klinik in Berlin! Es geht nicht besonders gut, weil sich immer wieder eine Reihe von Beleiterscheinungen zu den Hardcore-Infusionen einstellen. Sie hat immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen. Zudem zeigen sich immer neue Hautprobleme, mal an den Fingern, dann wieder an den Füßen und Beinen. 
Es ist schön, dass sie ihre Freundin aus Bülow, Lucia dort haben kann, während hier in Bülow das Pommfest läuft. 
Nun hoffen wir sehr, dass Puschel morgen wieder nach HAuse kommen kann, auch wenn die Ärzte sich manche ihrer Hautveränderungen nicht erklären können und sie liebe unter Beobachtung halten würden. Puschel möchte sehr für das Wochenende nach Hause, weil sie gern auch noch einen kleinen Teil vom Pommfest mitbekommen würde.
Wenn ihr mögt, betet einfach dafür, dass das geht und sie dann wirklich Zeit genug bekommt, sich zu erholen und Kraft zu sammeln für alle nachfolgenden Dinge, in erster Linie für die geplante OP (angesetzter Termin 6. August) Worum es dabei genau geht, werde ich demnächst zu erläutern versuchen.

14. Juli 2007
18:00
Puschel ist zu Hause. Danke Vater! Danke euch allen! Morgen mehr

15:00
Puschel kommt jetzt nach Hause!! Sie ist im Moment mit dem Krankantransport unterwegs und kann nun auch ein wenig am Pommfest teilhaben. Sie fühlt sich im Moment besser als gestern und wir hoffen, dass sie sich nun erholen kann. Danke für alles! Wir wollen Gott loben, denn ER hat es in seiner Hand! ER ist allmächtig. ER kann...! Wir halten euch auf dem Laufenden!

Gestern abend:
Puschel ist in der Klinik in Berlin! Es geht nicht besonders gut, weil sich immer wieder eine Reihe von Beleiterscheinungen zu den Hardcore-Infusionen einstellen. Sie hat immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen. Zudem zeigen sich immer neue Hautprobleme, mal an den Fingern, dann wieder an den Füßen und Beinen. 
Es ist schön, dass sie ihre Freundin aus Bülow, Lucia dort haben kann, während hier in Bülow das Pommfest läuft. 
Nun hoffen wir sehr, dass Puschel morgen wieder nach HAuse kommen kann, auch wenn die Ärzte sich manche ihrer Hautveränderungen nicht erklären können und sie liebe unter Beobachtung halten würden. Puschel möchte sehr für das Wochenende nach Hause, weil sie gern auch noch einen kleinen Teil vom Pommfest mitbekommen würde.
Wenn ihr mögt, betet einfach dafür, dass das geht und sie dann wirklich Zeit genug bekommt, sich zu erholen und Kraft zu sammeln für alle nachfolgenden Dinge, in erster Linie für die geplante OP (angesetzter Termin 6. August) Worum es dabei genau geht, werde ich demnächst zu erläutern versuchen.

16. Juli 2007
Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort              2. Thess. 2,16f

So, jetzt kommt ich erst wieder zu einem Update... Ich wollte euch hier eigentlich ein paar Fotos von Puschel auf dem Pommfest zeigen. Aber es kam mal wieder alles ganz anders...(die Fotos kommen noch...).
Gestern abend bekam Puschel plötzlich Fieber, starkes, zu starkes Fieber. Am Ende waren es 40,2°C. Und das war zuviel und ging sehr schnell. Und so haben wir Puschel noch in der Nacht in die Klinik in Teterow bringen müssen. Dort waren alle soooo nett mit uns und mit ihr... Aber wir konnten grad drei Stunden schlafen, als es hieß: Sie muss nach Berlin verlegt werden. So musste schnell für Berlin gepackt werden, obwohl Puschel sich so auf Zu Hause gefreut hatte...
So hoffen und beten wir, dass die Ärzte diese Infektion, oder was immer es ist, sehr schnell in den Griff bekommen und sie doch sehr schnell wieder nach Hause kommen kann.
Und wir sind unserem Gott soooo dankbar, dass wir in unserem Land so gute medizinische Möglichkeiten haben. Dennoch sind diesen Möglichkeiten sehr schnell Grenzen gesetzt. Und so wollen wir am Beten und Flehen bleiben. Und wenn ihr mit dranbleiben wollt, sind wir nicht nur Gott, sondern auch euch sehr dankbar.

17. Juli 2007
Liebe Freunde,
dürfen wir euch ganz akut um euer Gebet bitten?? Puschel ist seit heute früh auf der Intensivstation in Berlin. Sie hat eine “Hardcore-Infektion”, von der die Ärzte noch nicht wisse, woher sie kommt. Gott gebe ihnen Weisheit für richtige Entscheidungen und Puschel die körperlichen Kräfte, die Chemo im Nachhinein weiter verkraften zu können. Puschel ist in guten medizinischen Händen. Aber auch Ärzte können von Zeit zu Zeit ratlos sein. 
Aber ER ist da!!! Und ER hat es in der Hand. Darum ist Puschel bei IHM in den allerbesten Händen! Danke an euch alle für alles Gebet, jetzt besonders.

18. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1f

An manchen Tagen kommt man mit dem Berichten gar nicht nach, weil sich die Ereignisse fast überschlagen. Solche Tage sind jetzt gerade. 
Gestern kam Puschel mit hohem Fieber nach Berlin und wurde dort von ihren Ärzten mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten behandelt. Und die sind in Berlin für Puschel die besten, die es gibt. Dennoch gibt es auch da Grenzen, die Menschen nicht überschreiten können, trotz aller Technik und Medizin. Wir erleben gerade jeden Tag neu, wie sehr alles in Seiner Hand liegt. Und das ist eine der besten Erfahrungen, die wir machen können. ER meint es gut und ER steht treu zu uns. Manchmal lebt man dann “aus der Substanz”, also von dem, was ganz tief im Herzen verankert ist. Und es ist schön, zu wissen, dass Puschel ganz tief in ihrem Herzen die Verbindung zu Jesus hat. 
Heute hat sich herausgestellt, dass das hohe Fieber durch eine Blutvergiftung hervorgerufen worden ist. Wahrscheinlich hat sie auch eine Infektion der Bronchien. Heute sind fast den ganzen Tag MRT-, CT- und andere Untersuchungen gemacht worden.
Durch den Einsatz vieler Medikamente ist nun das Fieber in normalen Bereichen, sodass Puschel vielleicht bald von der ITS wieder auf die normale Station verlegt werden kann.
Vielen Dank euch für alle Gebete! Vielen Dank, dass ihr hier immer wieder reinschaut. 
Ich bin jetzt gerade mit unserer Gemeindejugend auf dem Weg nach Schweden. Aber ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten

18. Juli 2007 - Letzte Meldung
Gerade bin ich in Holsbybrunn in Schweden und habe jetzt die Nachricht von Eva-Maria, Puschel Mam bekommen, dass Puschel von der ITS auf die normale Station verlegt worden ist!!! Danke, Herr!!! Danke euch!!! Nähere Infos später. Im Moment weiß ich nicht mehr, aber das Fieber ist weg, Puschel auf dem Weg der Besserung! (18.7.17:30 Uhr)

20. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1f

Heut sieht nun alles wirklich ein wenig freundlicher aus. Puschel hat jetzt gerade gar keinen Tropf dran. Darum ist sie gerade dabei, das Laufen wieder zu probieren. Natürlich nehmen bei dem vielen Liegen die Muskeln immer mehr ab. Sie ist noch sehr schwach, aber das Fieber ist unter Kontrolle. Und auch ihre Übelkeit hält sich zur Zeit in Grenzen. 
Es scheint nun Tag für Tag besser zu werden, sodass die berechtigte Hoffnung besteht, sie bereits in der ersten Wochenhälfte der nächsten Woche nach Hause holen zu können. Hier wird sie sich sicher am besten erholen und stärken können, zumal der größte Teil ihrer Cousins und Cousinen in der nächsten Woche hier sein wird zur sog. Enkelkinderfreizeit, die Puschels Opa halten wird. Und es war schon lange Puschels Wunsch, dass diese Freizeit nicht abgesagt wird, sondern wie geplant stattfinden kann. Und sie ist sehr gern mittendrin, zumindest, soweit es die Kräfte zulassen.

Euch immer wieder vielen vielen Dank, dass ihr hier so treu reinschaut und dann auch für Puschel betet. Immer wieder schreiben einige von euch ins Gästebuch oder einen richtigen Brief oder eine eMail. Auch dafür viiiielen Dank. Leider ist dies ein wenig eine Einbahnstraße, weil Puschel es nicht schaffen kann, euch allen zu antworten. Aber seid gewiß, dass es sie sehr ermutigt und erfreut und Kraft gibt, nicht zu verzagen. Am allermeisten sind es eure Gebete und ist es unser Vater im Himmel. ER segne euch alle!

21. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.                                                                                              Psalm 91,1f

Es ist schön, euch wieder bessere Nachrichten geben zu können. Puschel hängt zwar noch an etlichen Geräten, wie ihr auf den zwei Fotos sehen könnt. Aber diese jagen ihr keinen Schrecken ein, denn sie sind lediglich noch zur “Restüberwachung”. Sie ist inzwischen so stabil, dass sie heute bereits eine Runde laufen konnte (ohne die Geräte...) und auch wieder Appetit auf ihr legendäres Salami-Baguette hatte.
Nun hoffen wir, dass sie schnell zu Kräften kommt, jedenfalls soweit, dass die Ärzte es verantworten können, sie nach Hause zu schicken. Dort wird es mit Laufen und Essen sowieso wesentlich besser gehen, sodass sie vor der geplanten OP die nötige Stabilität bekommen und sich richtig erholen kann. 
Wenn ihr mögt, dann betet einfach mit dafür, dass sie sehr schnell nach Hause kann und sich dann solche eine unerklärliche (sie ist durch das am Boden liegende Immunsystem zu erklären) und plötzliche Infektion nicht wiederholt.
Ihr werdet auf jeden Fall auf dem Laufenden gehalten.

22. Juli 2007
Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will zu dir beten.
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
                                                                            Psalm 5,3f

Wie haben wir es doch gut! Wir haben einen Herrn, an den wir uns wenden können, den wir bitten, den wir anflehen, mit dem wir jederzeit reden können. Heute haben Puschel und ich über Dalai Lama und anderes religiöses MischMasch gelesen und gesprochen. Dabei wurde uns neu bewusst, wie so anders wir als Kinder Gottes leben können. Wir haben IHN, unseren Vater im Himmel als Gegenüber. Wir wissen, dass für IHN kein Ding unmöglich ist. Und es ist so gut zu wissen, dass ihr alle vor Gott an Puschels Seite steht. 
Heute ging es Puschel wieder besser. Wir sind mehrere Male gelaufen. Und wir hoffen nun sehr, dass sie am Montag oder dann am Dienstag nach Hause kommen kann. Dort wird dann alles wieder sehr viel schöner für Puschel sein. Wir können aber echt dankbar sein, dass für sie wirklich alles menschlich Mögliche getan worden ist. Und Gott danken wir, weil ER immer da ist und uns niemals verlässt. Er hört unser Gebet. Danke für euer Mitbeten!!!!

24. Juli 2007
Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will zu dir beten.
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
  Psalm 5,3f

Ihr habt gelesen, dass es Puschel ziemlich gut geht und sie nur noch nach Hause möchte. Das hat sich nicht geändert. Das Problem ist, dass die Ärzte kein Risiko eingehen möchten. Sie haben noch einmal betont, dass Puschel in der letzten Woche um Haares Breite mit dem Leben davon gekommen ist. Die Blutvergiftung und sonstigen Infektionen waren so lebensbedrohlich, dass sie nun nur noch um Verständnis bitten, dass sie Puschel noch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu Ende untersuchen wollen, bevor sie sie nach Hause lassen. Das heißt nun im Klartext: Puschels Geduld wird hart auf die Probe gestellt. Sie wird nicht, wie gewünscht und auch zunächst gesagt, am Dienstag, nun auch nicht am Mittwoch, sondern allenfalls am Donnerstag oder Freitag nach Hause können. Es werden von ihrem Port, der ein potentieller Infektionsherd ist, noch”   Blutkulturen” gezogen und ausgewertet. Sie bekommt noch Antibiotika. Man will wirklich jedes Risiko nach menschlichem Ermessen ausschließen. Und das ist ja auch gut so. Sie ist medizinisch gesehen wirklich bestens aufgehoben in dieser Klinik!
Nun wird morgen Eva-Maria, ihre Mutter, wieder nach Berlin fahren, um bis zum Schluss bei ihr zu bleiben. Währenddessen hat hier in Bülow das Enkelkinder-Camp der Holmers (mit etwa 35 Enkeln von “Opa Holmer”) begonnen, von dem Puschel doch so gern noch etwas mitbekommen möchte...
Und außerdem ist Puschel seit heute Mittag stolze und dankbare Tante, denn ihr ältester Bruder Titus ist Papa geworden!!
Und wir dürfen Gott für alles danken, besonders auch dafür, dass ER sie in der letzten Woche so sehr bewahrt hat, dass Seine Hand über ihr wirklich sichtbar geworden ist.

26. Juli 2007
Siehe, des HErrn Auge achtet auf die, die IHN fürchten und auf seine Güte hoffen.                                                                                                    Psalm 33,18

Heute möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, euch eine längst fällige Information zu geben. Also, eigentlich sind es zwei:
1. Puschel geht es nach wie vor gut, und sie wartet inständig darauf, nach Hause zu dürfen... Die letzten Untersuchungen sind wohl abgeschlossen, aber die Ergebnisse noch nicht da.
2. Viele von euch haben Puschel in den letzten Wochen Geld zur Verfügung gestellt, damit sie die Glocke für die Kapelle in San Salvador auf der Farm bestellen und dann dorthin verschiffen kann. Es ist bisher fast die gesamte notwendige Summe zusammengekommen! Es sind insgesamt ohne den Transport 3250,- € notwendig. Davon sind bisher  2830,-€ da. Die Glocke ist in Auftrag gegeben und wird nun hergestellt. Das wird etwa 8 Wochen dauern. Bis dahin haben wir Zeit, den Rest zusammen zu bekommen und uns um den Transport zu kümmern. 
Es ist also rundherum eine ziemlich gelungene Sache geworden. Und Puschel ist sehr zuversichtlich, dass der Rest klappen wird. 
Darum euch allen, die sich da so schnell und unglaublich unkompliziert eingeklinkt haben, einen riesigen großen Dank und ein herzliches “Gott vergelte es euch”. Es ist für Puschel eine echte Ermutigung, dass ihr auf diese Frage nach eurer Sicht zu dem Projekt so schnell so geantwortet habt. Vielen vielen Dank dafür. Wir werden euch natürlich weiter informieren. 
Matth 6,4:  Dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
Und immer wieder vielen Dank für all eure Gebete und Nachfragen und Briefe und sonstigen Ermutigungen. Ich hoffe, dass ich euch morgen Nachricht geben kann, wie es voraussichtlich weitergeht.

29. Juli 2007
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.                                      Jesaja 41,10

Ist es okay, wenn ihr jetzt mal ein paar Fotos zu sehen bekommt? Ihr seht dann, dass es Puschel im Moment ziemlich gut geht. Natürlich wirft der nächste Krankenhausaufenthalt, der für die nächste Woche geplant ist und in die Operation einmünden soll, seine Schatten voraus. Aber wir sind Gott sehr dankbar, dass er Puschel diese Tage und die Möglichkeit geschenkt hat, den Augenblick zu genießen. Schaut einfach mal hin.

31. Juli 2007
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.                                      Jesaja 41,10

Ihr Lieben Freunde,
jetzt steht der Termin für die geplante Operation für Puschel so ziemlich fest. Es soll der 16. oder 17. August sein. Puschel soll am 14. (Dienstag) in die Klinik. Sie wird dann noch einmal in verschiedenen Bereichen und auf verschiedene Arten untersucht (MRT, CT usw.) Und dann soll am Donnerstag oder Freitag der Woche die OP starten. Bis dahin wird sie, wenn Gott Gnade dazu gibt, Zeit haben, sich zu erholen und zu stabilisieren. Darüber sind wir sehr froh. Denn je kräftiger sie für den Termin ist, desto besser ist es möglich, die Folgen der OP zu verkraften. Denn die werden, wenn es wie vorgesehen zu der OP kommt, nicht leicht zu verkraften sein. 
In den nächsten Tagen werden wir euch  ein wenig davon erläutern, damit ihr genauer versteht, worum es dabei geht. Danke, wenn ihr am Beten bleibt, auch in dieser Zeit, in der es ihr nun doch recht gut geht. Puschel kann gut laufen und versucht auch, viel unterwegs und aktiv zu sein. Vielen Dank euch für alles, auch denen, die noch einmal etwas für die Glocke dazugelegt haben. Das Geld dafür ist nun fast vollständig zusammen. Sollte am Ende ein wenig übrig sein, so werden wir dies  “La casa de mi padre” direkt zur Verfügung stellen und hoffen, dass euch das dann recht ist. Wir werden aber auch noch einen Betrag brauchen, um Transport und Zollformalitäten und -gebühren zu bewältigen. Vielen vielen Dank für alles, was ihr hier getan habt!!

2. August 2007
Befiehl Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. Psalm 34,5-7a

Ja, hoch zu Pferd seht ihr sie heute!!! Puschel ist in den letzten zwei tagen wirklich geritten! Sie ist ja früher oft mit ihrer Freundin Lucia in Bülow ausgeritten. Jetzt hat sie Zeit dazu. Und was wirklich ein Wunder und ein Geschenk ist: Sie kann es jetzt sogar.
Natürlich nicht so wie früher, aber immerhin. Ihre Knochen merken das schon, denn sie hat absolut kein Polster mehr. Aber für den Erhalt und Aufbau der Muskeln ist das sehr wichtig und gut. Und wer sie kennt, weiss, wie unverwüstlich sie ist... Nur ein Arzt in der Klinik, der sie nicht wirklich kennt, meinte kürzlich, als er sie in jämmerlichem Zustand vorfand, sie wäre so wehleidig. Aber er kannte sie eben nicht...
Nun sind wir gespannt, auf welche Weise Gott eure und unsere Gebete erhören und beantworten wird. Es ist so gut, dass wir alle und so ganz besonders auch Puschel, geborgen sein können in SEINER Liebe. IHM können wir alle unsere Wege anvertrauen. Und ER wird es gut machen. Seid gesegnet in IHM! Immer wieder danke für euer Gebet!

6. August 2007
Herr, du bist meine Zuflucht für und für!      Psam 90,2

Liebe Freunde und Mitbeter,
Ich hatte es schon angekündigt -  ich möchte euch  kurz erläutern, worum es bei der am 16. oder 17. August geplanten Operation gehen wird. Das tue ich nicht, um irgendwie mit Details zu kockettieren, sondern damit ihr wißt, worum es geht und so konkret wie möglich beten könnt! Etliche haben danach gefragt.
Oben seht ihrᅠ Puschels Beckenknochen von vorn (links) und von hinten. Dabei kann man auch z.T. die Veränderungen sehen, die der Krebs am Knochen hervorgerufen hat (wenn man z.B. die rechte und die linke Hälfte der Rückseite vergleicht). Da ich euch nicht mit zu viel Details langweilen will, nur soviel:
Die Ärzte müssen den Krebs “im gesunden Gewebe” beseitigen. Das bedeutet, dass sie so viel wegsägen müssen, dass wirklich keine von Krebs befallenen Stellen mehr da sind. Sie werden dort schneiden. wo ihr die gelben Punkte auf den Fotos seht. Das bedeutet, dass zunächst ein großer Teil der Festigkeit und Stabilität des Beckens verlorengeht. Die fehlenden Teile sollen durch andere Knochen aus ihrem Körper ersetzt werden. Unser Gebet ist, dass dies wirklich gelingt. 
Dabei muss dann eben auch der Weichteil-Tumor, der vorn im Becken sitzt, beseitigt werden. Auch das gehört dazu und darf nicht vernachlässigt werden. Für mich scheint aber eine Sache besonders wichtig zu sein: dass die Nervenwurzeln, die in den Beckenknochen entspringen, nicht vom Krebs befallen sind und darum nicht entfernt werden müssen. Denn das hätte verheerende Folgewirkungen für die Zukunft, weil Nerven nicht nachwachsen. Einer der wichtigen Nerven ist der, der für die Kontinenz wichtig ist und genau dort entspringt, wo der Knochen weggeschnitten werden muss (unterster gelber Punkt auf dem linken Bild - Die Nerven haben ihre Wurzeln dort, wo auf den Bildern die zwei Reihen von Löchern im Kreuzbein sind).
Wenn ihr nun einfach mit dafür betet, dass die Ärzte bei den Untersuchungen am 14. u. 15. August nicht mehr viel von dem Krebs vorfinden (oder gar nichts!!) und zudem die Nerven nicht vom Krebs befallen sind, wären wir euch überaus dankbar. Gott weiß, was ER tut. Er wirds wohlmachen. Und ER kann ja alles wohl machen!!(Psalm 37,5). ER will unser Vertrauen in Seine große Macht. Und wir wollen IHM vertrauen, dass Er es gut macht! Danke für all euer Gebet!!

7. August 2007
Herr, du bist meine Zuflucht für und für!       Psam 90,2

Heute erzähle ich euch eine ganz neue Geschichte... Jeder Tag hat nämlich seine neue Geschichte....
Puschel ging es heute morgen nicht ganz so gut. Ihr war relativ übel, und sie schleppte sich ein wenig dahin. Dabei hat sie mittags lange in der frischen Luft gelegen und dabei telefoniert und ein wenig geschlafen. Am Spätnachmittag wollte sie eigentlich wieder ein wenig versuchen zu reiten. Doch das klappte nicht so richtig. Und da wir schon in den letzten zwei Tagen sehr schönes Wetter hatten und heute Sonnenschein und zusätzlich richtig schönen Wind, hat Silas, Puschels Bruder ein Segelboot klargemacht. Puschels Elan war wieder zurück, und so packten wir sie gut ein und setzten sie vorn auf das Segelboot und segelten los.... Es wurde ein richtig sportlicher Segeltörn!! Und es hat richtig Spass gemacht. Puschel konnte sehr gut ihre Muskeln trainieren... Außerdem ist sie vorn auf dem Boot bei zünftigem Wellengang ziemlich nass und am Ende auch etwas kalt geworden... Also konnte danach ein schönes warmes Bad in der Wanne helfen.
Es war ein schöner Tag unter Gottes warmer Sonne und in seiner Liebe. Danke für alles Gebete! Danke für alle eure Briefe! Danke für all euer Interesse. Gott segne euch! Würdet ihr mit dafür beten, dass sich die Übelkeit nicht erst wieder “breit macht”?

10. August 2007
Wer mit Gott lebt, ist wie ein Baum, geplanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und was er tut, das gerät wohl...  Psam 1,3ff

Wie gesagt - jeder Tag hat seine eigene Geschichte... Aber dass ist ja bei uns allen, auch bei euch allen so. Nur gut!
Nach wie vor sind Puschels Tage davon geprägt, dass sie von morgens an lange braucht, um ihre Übelkeit zu überwinden, die leider immer noch da ist. Und dann versucht sie immer wieder, aktiv etwas anzupacken. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat sie nach wie vor viel mit dem Bett zu tun. Die
sch￶nen Fotos vom Segeln oder solchen Touren wie hier mit ihrem Bruder Silas könnten vielleicht einen etwas falschen Eindruck vermitteln...
Verglichen mit anderen Zeiten geht es ihr aber trotzdem sehr gut. Wenn ihr mit für die Überwindung der Übelkeit beten würdet, wäre das toll. 
So richtig mögen wir noch nicht an die nächste Woche denken, zumal  gestern hier in Bülow das jährliche Jugend-Musik-Camp mit Jürgen Groth begonnen hat.
Wir sind aber dankbar, dass Puschel die Gabe von Gott bekommen hat, wirklich die Zeit, die sie hat, genießen zu können.
“Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.” (Matth. 6,34)

13. August 2007
Sagt den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!...  Jesaja 35,4

Die Zeit ist gekommen, morgen soll es nun wieder losgehen in die Klinik. 
Puschel hatte eine wirklich gute Zeit zu Hause. Wir sind alle sehr dankbar, dass Gott in den letzten 14 Tagen alles von ihr ferngehalten hat, was sie hätte schwächen können. Natürlich möchte sie überhaupt nicht weg von zu Hause. Sie hat auch bis heute abend versucht, das Krankanhaus aus ihrem Denken zu verbannen. Zu unbekannt und schwierig ist das “Land”, in das sie nun wird aufbrechen müssen. Aber wir haben einen Gott, der mit ihr geht. “Fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!”. Ihm wollen wir vertrauen. Danke euch allen so sehr, dass ihr die nächste Zeit noch mehr als bisher im Gebet tragen wollt. Puschels lieben Freunde und Geschwister in Schweden haben sogar einen Raum eingerichtet, in dem während der Zeit der OP (die wir noch nicht ganz genau wissen) non stop gebetet werden wird. Vielen vielen Dank an euch alle. Es ist eine unglaubliche Stärkung und ein riesiges Geschenk!! Danke allen, die ihr hier auf die Seite schaut und dann unsern Herrn bittet, dass ER es gut machen wird. Wir sind sicher: ER wird es tun. Dennoch dürfen wir IHN anflehen, dass ER Puschels Nervenwurzeln vom Krebs freigehalten hat, dass der Befund nach dieser harten Chemo deutlich besser werden wird, dass ER die Gedanken und Hände der Ärzte lenkt und leitet. Und dies schon bei den abschließenden Untersuchungen der nächsten Tage, dann erst recht bei der vorgesehenen OP am Ende der Woche. Gott kann den Ärzten zeigen, dass ER der Herr und Arzt ist. ER kann!! Ich werde euch sehr eng auf dem Laufenden halten! Morgen etwa 11:00 Uhr fahren wir los nach Berlin...

15. August 2007
...Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen..  Habakuk 3,18-19

Ihr lieben Freunde,
jetzt habe ich wieder einen Internetzugang zur Verfügung und will euch darum ein kleines “Update” geben. Gestern ist Puschel nun also wie geplant wieder in die Klinik “eingezogen”. Gleich zu Beginn hat uns unser Vater im Himmel ein nettes Begrüßungsgeschenk gemacht. Als wir zur Station kamen, sagte man uns (ohne dass wir uns vorgestellt hatten): Ja, der Pfleger Jürgen wartet schon auf sie, gehen sie mal zu der anderen Anmeldetheke. Dann kamen wir dorthin, und der Pfleger Jürgen stellte sich vor als einer, der unsere Familie kennt und sich schon auf uns gefreut hat... Er hatte vor vielen Jahren die Bibelschule in Falkenberg absolviert (die Puschels Opa einst viele Jahre lang geleitet hat), hatte sich dann aber entschlossen, Krankenpfleger zu werden und in einem Bereich zu arbeiten, in dem er beide Ausbildungen gut verbinden könnte. Jetzt hat er die Stationsleitung inne und wird für diesen nächsten ABschnitt für Puschel “zuständig” sein.
Gestern gab es dann gleich das MRT, heute das CT und EKG und ein paar kleinere Sachen. Dann aber können wir noch ein wenig “spazieren fahren” und Berlin erkunden. Währenddessen wird Gott den Fachleuten zeigen, welche Weichen ER für Puschel zu stellen gedenkt...
Ihr werdet also auf dem Laufenden gehalten...

16. August 2007
Losung für Freitag, 17. August 2007: 
Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen. Psalm 55,23

Ihr lieben Freunde und treuen Beter,
Viele von euch brauchen jetzt noch einmal konkrete Informationen, wie es bei Puschel jetzt weitergeht. Vor gut einer Stunde hatten wir verschiedene Gespräche mit den Ärzten (Anästesie Chirurgie), auch das abschließende Gespräch mit Oberarzt Dr. Thunn, dem Arzt, der Puschel morgen operieren wird.
Er machte Puschel noch einmal deutlich, worum es bei der Operation morgen gehen wird und welche Risiken diese große OP morgen in sich birgt. An der 
Planung fr die OP hat sich nichts geändert. Die abschließenden Untersuchungen (MRT und CT) haben keine deutlichen Änderungen des Tumors ergeben. Lediglich die Entzündungen um den Tumor herum, die wohl die meisten Schmerzen verursacht haben sind gewichen. Wie medizinisch zu erwarten war, ist auch der  Befund an den Beckenknochen offenbar so geblieben. 

Nun liegt einmal mehr alles in Gottes Hand! 
Die Operation wird morgen, am 17. 8. etwa um 8:00 Uhr beginnen. Um 7:30 Uhr kommt sie in den OP. Die Operation wird voraussichtlich etwa 6-8 Stunden dauern. Der Arzt will mich nach Abschluss der OP auf dem Handy anrufen, sodass ich gleich anschließend zu Puschel werde gehen können. Ich werde euch sobald ich kann, bescheid geben, wie der Stand ist: Versprochen! Es kann aber sein, dass das bis 20:00 Uhr dauert...
Wir haben dem Arzt gesagt, dass viele für ihn und das, was er zu tun und zu entscheiden hat, beten werden. Ob er damit wirklich etwas anfangen konnte, wissen wir nicht. Aber das ist ja auch nicht entscheidend.
Uns ist nun noch einmal deutlich geworden, dass es drei Punkte gibt, auf die ihr den Schwerpunkt des Gebets legen könnt (jedenfalls, was die OP betrifft:
---- Dass Gott wirklich die Hände der Ärzte lenkt und alle Entscheidungen, die sie an dem ganzen Tag zu treffen haben werden. Es gibt eine Menge an Gesichtspnkten, die während der OP zu berücksichtigen sein werden.
---- Dass die Nervenstränge und -wurzeln nicht vom Krebs angegriffen oder vom Tumor umschlossen worden sind. Dies werden die Ärzte erst während der OP sehen können.
----- Dass Gott ganz besonders Puschel, aber auch euch und uns alle umgibt mit seinem Schutz und tiefen Frieden, auch im Blick auf alle möglichen Folgen dieser schweren OP. Wir wissen nicht, was ER vorhat. Aber wir wissen, dass wir IHM vertrauen können, dass ER die Macht hat, Wunder zu tun.
Auch wenn alles sehr schwierig aussieht - Gott ist mit Seinem “Latein” nie am Ende. 
Danke für alles, was ihr einsetzt an Zeit, Kraft und Liebe für Puschel und damit auch für uns alle. Gott segne euch!

Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand.  Psalm 63,9

17. August 2007 - 17:30 Uhr
Ihr lieben Freunde,
gerade komme ich von der Intesivstation. Puschel hat jetzt eine fast 8stündige OP hinter sich. Die beste Nachricht ist:
Die OP ist insgesamt sehr gut verlaufen.
Und dafür dürfen wir Gott von Herzen danken!
Leider war der Ischiasnerv nicht im Guten vom Tumor zu trennen und mußte entfernt werden. Das hat zur Folge, dass sie am Bein z.T. taub sein wird und ihren Fuß nicht mehr wird bewegen können. Allerdings werden alle anderen Funktionen des Beins erhalten bleiben. Wie es mit der Kontinenz werden wird, ist noch nicht ganz klar. Da darf Gott gern noch ein Wunder tun. Aber auch das sieht sogar rein medizinisch gesehen nicht hoffnungslos aus. Und Gott hat Puschel mit viel Energie und Lebensfreude ausgestattet. Und so hoffen wir, dass sie bald Fortschritte mit allem macht.
Sie liegt nun für ca. 3 Tage auf der ITS. 
Den Umständen entsprechend geht es ihr recht gut, so gut, dass sie mit flüsternd mitteilte, dass sie in der letzten Nacht gut geschlafen hätte und zudem Witze gemacht hat, sodass ich erst einmal überlegen mußte, wie das wohl gemeint wäre... Ich war auf ziemlich viel gefaßt, aber nicht darauf, dass sie Witze macht...
Vielen vielen Dank für eure Gebete und für alle Unterstützung! Es hat uns bisher schon sehr getragen und wird es auch weiter tun und vor allem Puschel selbst.
Gott segne euch alle! Später gibts dann hier mehr

16. August 2007
Losung für Freitag, 17. August 2007: 
Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen. Psalm 55,23

Ihr lieben Freunde und treuen Beter,
Viele von euch brauchen jetzt noch einmal konkrete Informationen, wie es bei Puschel jetzt weitergeht. Vor gut einer Stunde hatten wir verschiedene Gespräche mit den Ärzten (Anästesie Chirurgie), auch das abschließende Gespräch mit Oberarzt Dr. Thunn, dem Arzt, der Puschel morgen operieren wird.
Er machte Puschel noch einmal deutlich, worum es bei der Operation morgen gehen wird und welche Risiken diese große OP morgen in sich birgt. An der 
Planung fr die OP hat sich nichts geändert. Die abschließenden Untersuchungen (MRT und CT) haben keine deutlichen Änderungen des Tumors ergeben. Lediglich die Entzündungen um den Tumor herum, die wohl die meisten Schmerzen verursacht haben sind gewichen. Wie medizinisch zu erwarten war, ist auch der  Befund an den Beckenknochen offenbar so geblieben. 

Nun liegt einmal mehr alles in Gottes Hand! 
Die Operation wird morgen, am 17. 8. etwa um 8:00 Uhr beginnen. Um 7:30 Uhr kommt sie in den OP. Die Operation wird voraussichtlich etwa 6-8 Stunden dauern. Der Arzt will mich nach Abschluss der OP auf dem Handy anrufen, sodass ich gleich anschließend zu Puschel werde gehen können. Ich werde euch sobald ich kann, bescheid geben, wie der Stand ist: Versprochen! Es kann aber sein, dass das bis 20:00 Uhr dauert...
Wir haben dem Arzt gesagt, dass viele für ihn und das, was er zu tun und zu entscheiden hat, beten werden. Ob er damit wirklich etwas anfangen konnte, wissen wir nicht. Aber das ist ja auch nicht entscheidend.
Uns ist nun noch einmal deutlich geworden, dass es drei Punkte gibt, auf die ihr den Schwerpunkt des Gebets legen könnt (jedenfalls, was die OP betrifft:
---- Dass Gott wirklich die Hände der Ärzte lenkt und alle Entscheidungen, die sie an dem ganzen Tag zu treffen haben werden. Es gibt eine Menge an Gesichtspnkten, die während der OP zu berücksichtigen sein werden.
---- Dass die Nervenstränge und -wurzeln nicht vom Krebs angegriffen oder vom Tumor umschlossen worden sind. Dies werden die Ärzte erst während der OP sehen können.
----- Dass Gott ganz besonders Puschel, aber auch euch und uns alle umgibt mit seinem Schutz und tiefen Frieden, auch im Blick auf alle möglichen Folgen dieser schweren OP. Wir wissen nicht, was ER vorhat. Aber wir wissen, dass wir IHM vertrauen können, dass ER die Macht hat, Wunder zu tun.
Auch wenn alles sehr schwierig aussieht - Gott ist mit Seinem “Latein” nie am Ende. 
Danke für alles, was ihr einsetzt an Zeit, Kraft und Liebe für Puschel und damit auch für uns alle. Gott segne euch!

Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand.  Psalm 63,9

 

17. August 2007 - 17:30 Uhr
Ihr lieben Freunde,
gerade komme ich von der Intesivstation. Puschel hat jetzt eine fast 8stündige OP hinter sich. Die beste Nachricht ist:
Die OP ist insgesamt sehr gut verlaufen.
Und dafür dürfen wir Gott von Herzen danken!
Leider war der Ischiasnerv nicht im Guten vom Tumor zu trennen und mußte entfernt werden. Das hat zur Folge, dass sie am Bein z.T. taub sein wird und ihren Fuß nicht mehr wird bewegen können. Allerdings werden alle anderen Funktionen des Beins erhalten bleiben. Wie es mit der Kontinenz werden wird, ist noch nicht ganz klar. Da darf Gott gern noch ein Wunder tun. Aber auch das sieht sogar rein medizinisch gesehen nicht hoffnungslos aus. Und Gott hat Puschel mit viel Energie und Lebensfreude ausgestattet. Und so hoffen wir, dass sie bald Fortschritte mit allem macht.
Sie liegt nun für ca. 3 Tage auf der ITS. 
Den Umständen entsprechend geht es ihr recht gut, so gut, dass sie mit flüsternd mitteilte, dass sie in der letzten Nacht gut geschlafen hätte und zudem Witze gemacht hat, sodass ich erst einmal überlegen mußte, wie das wohl gemeint wäre... Ich war auf ziemlich viel gefaßt, aber nicht darauf, dass sie Witze macht...
Vielen vielen Dank für eure Gebete und für alle Unterstützung! Es hat uns bisher schon sehr getragen und wird es auch weiter tun und vor allem Puschel selbst.
Gott segne euch alle! Später gibts dann hier mehr

18. August 2007 - 9:00 Uhr
Ihr lieben Freunde,
Ich lasse den ersten Kurzbericht oben stehen, hier kurz die Situation am Abend Puschel ist ja nun vollgepumpt mit Medikamenten und Schmerzmitteln. Sie hatte eine OP, die wirklich ein ziemlich gigantisches Ausmass hatte. Nun muss der Körper das erstmal alles verkraften.
Wenn ihr mögt, dann betet doch einfach dafür, dass das gelingt, dass sich an den großen Operationswunden keine Entzündungen einstellen und sie nicht so sehr mit der Übelkeit zu kämpfen hat. (Das ging am Abend schon wieder los...) Vielen Dank

20. August 2007
Lobe den HERRN, meine Seele, und  vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.  Psalm 103,2-4

Ihr lieben Freunde,
Seit zwei Stunden ist Puschel nun von der Intensivstation herunter. Sie sieht inzwischen richtig gut aus (ich hoffe, ihr versteht, was ich meine...)  Und sie hat jetzt die Aufgabe, geduldig zu sein, bis sie dann gegen Ende nächster Woche wird erste Steh- und Gehversuche zu machen. Vor allem geht es dann darum, abzuschätzen, wie belastbar ihr Becken sein wird. Es braucht ohnehin viel Zeit, bis es einigermaßen belastbar ist. Erst dann kann sie daran gehen, sich an das Handling mit ihrem veränderten Bein und Fuß zu gewöhnen und dies zu erlernen. Es ist schon eine einschneidende Erfahrung, den Fuß da am Ende zu sehen, ihn aber nicht mehr zu spüren und zu denken: was macht der denn da... 
Dennoch bleibt der Dank und das Lob Gottes, dass sie durch diese Tage bisher so gut hindurchgekommen ist. Und wir staunen, wie glatt das bisher ging, bisher völlig ohne Komplikationen. Sie wird noch viel Kraft brauchen, wenn es dann ans Aufstehen geht... Aber es soll ja jeder Tag seine eigene Plage haben (Matt. 6,34) Darum wollen wir mal heute nur froh sein ...
Im Moment ist auch die Übelkeit kein wirkliches Problem. Sie bekommt zwar nach wie vor starke Schmerzmittel, aber das meiste bekommt sie direkt in das Schmerzzentrum im Rücken über einen Katheder, der im unteren Rückenbereich “eingebaut” ist und die unteren Bereiche aller Nerven und des Rückenmarks “versorgt”. Sie hat eine Pumpe, die das Schmerzmittel direkt dort hineinpumpt und die sie bei Bedarf auch zusätzlich betätigen kann.
Seit heute ist Eva-Maria, Puschels Mama dort in Berlin. Ich bingerade zu Hause gelandet und wollte euch diese “Neuigkeiten” gleich übermitteln. Denn bei Familie Dehn, den Bekannten dort in der Nähe war gestern das Internet nicht zugänglich...
So wird es in den nächsten Tagen hoffentlich hier nicht viel Dramatisches zu berichten geben. Es ist aber sehr schön, wenn ihr wieder reinschaut, jedenfalls, wenn ihr so konkret wie möglich für sie beten wollt.
Dafür auf jeden Fall vielen vielen Dank!!! Gott segne euch!

22. August 2007
Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen Denn, HERR, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Taten deiner Hände.HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief. Psalm 92,2-6

Ihr lieben Freunde,
Inzwischen liegt Puschel in einem etwas ruhigeren Zweibettzimmer, zusammen mit einer Frau aus Dresden, mit der sich bereits eine ganze Menge Gespräche ergeben haben. Die Frauen aus dem Dreibettzimmer wollten sie gar nicht weglassen. Mit einer Frau hatte Myriam, Puschels Freundin, ein intensives Gespräch, sodass sie nun gern eine Bibel geschenkt bekam, die sie jetzt hoffentlich unter Gottes Segen lesen wird. Es ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, in denen Puschel und die mit ihr sind, erleben, wie Gott Puschel in ihrer Situation gebraucht.
Sie selbst hatte gestern ziemlich mit den Schmerzen zu kämpfen. Es haben sich eine Zeit lang die Anästhesisten die Klinke ihres Zimmers in die Hand gegeben, um immer neue Schmerzmedikamente zu testen. Puschel hat halt die große innere Wunde am Knochen durch den massiven Einschnitt in das Becken und dann einen Öffnungsschnitt, der über die Hüfte von hinten nach vorn ca. 40 cm lang ist. Zudem einen ca. 20 cm langen Schnitt mit herausgetrenntem Knochen am Bein. Dass es da eine Zeit braucht, um schmerzfrei zu werden, ist klar. 
Wenn ihr hierfür beten wollt, ist das klasse. Immerhin ist Puschel Stück für Stück mehr in der Lage, mal einen Film mit ihrer Mutter zu schauen oder eMails zu lesen.

23.August. 18:30
In der letzten Nach hat Puschel nicht gut geschlafen. Aber es ging doch so gut, dass sie den neuen Tag mutig genug angehen konnte. Die Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten versucht, sie auf verträgliche und doch wirksame Medikament einzustellen. Das ist teilweise gelungen. Heute nachmittag hat Puschel dann mal einen ganzen Zug schlafen können. Danach hat sie versucht, sich mit einem Bibelfilm über Jeremia so wachzuhalten, dass sie dann wiederum gut schlafen kann.
Vielen Dank, dass ihr euch an diesem Kampf, der sicher noch ein paar Tage dauern wird, beteiligt!!!
Gott segne euch.

24.August. 23:30
Heute morgen rief Puschel an und war völlig anders als bisher. Sie machte Witze, war richtig gut zu verstehen. Und so hatten wir ein langes und schönes Telefonat...Das war natürlich sehr schön. Sie machte Witze über ihre Mutter usw. Allerdings stellte sich der Nachmittag dann wieder etwas anders dar. Sie sollte zu mittag etwas essen, was sie auch tat. Doch dadurch wurde ihr gleich wieder schlecht. Dabei zeigte sich dann aber ein großes Problem, nämlich dass ihre Darmtätigkeit sehr zu wünschen übrig ließen. Sie hatte seit der OP keinen Stuhlgang. Nun rätseln die Ärzte, wie sie das in den Griff bekommen. Und wir hoffen, dass sich hier nicht wirklich ein riesen PRoblem entwickelt...
Heute nachmittag bzw. Abend ging es dann wieder wesentlich besser, allerdings ist damit dieses größere Problem noch nicht gelöst...
Vielen Dank, wenn ihr dies mit ins Gebet nehmt!!

26.August. 2:10
Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben.
Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich; auch mein Leib wird sicher liegen. Psalm 16,8-9
Ihr lieben Freunde,
Jetzt will ich euch noch ein kurzes Update von Puschel geben. Es ging heute wieder ein Stückchen besser für sie. Und: Sie hatte Stuhlgang, und so komisch das hier klingt, aber das ist wirklich eine gute Nachricht, weil es doch hätte ziemliche Probleme geben können. In der Hoffnung, dass dies sich weiter “einpegelt” wollen wir unserem HErrn sehr dafür danken.
Auch mit den Schmerzen ist es wieder ein Stück besser geworden. Es scheint jetzt Tag für Tag ein wenig aufwärts zu gehen.
Danke, wenn ihr weiter dafür betet. Puschel hat immer wieder gute Gespräche mit ihren wechselnden Zimmerkolleginnen. Auch das ist ein Grund zu Dank und Fürbitte. Denn sie hat mehr als jeder von uns sonst gute Gelegenheiten zu glaubwürdigem Zeugnis.
Weil es mit den Schmerzen besser geht, ist natürlich auch immer mehr an Beschäftigung für sie und Eva-Maria möglich. Dafür sind wir sehr dankbar.
Übrigens, sie bekommt nun seit zwei tagen auch wieder ihre Ernährung über den Tropf. Das ist gut, damit sie nicht erst wieder so sehr kraftlos wird.
Wir danken Gott in erster Linie, aber auch euch allen für euer Durchhalten und alle Liebe

27.August. 0:10
Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich festbleiben.
Darum freut sich mein Herz, und meine Seele ist fröhlich; auch mein Leib wird sicher liegen. Psalm 16,8-9  

Ihr lieben Freunde,
In aller Vorsicht: Es scheint Puschel jetzt von Tag zu Tag etwas besser zu gehen. Und im Moment wollen wir wirklich für jeden Tag dankbar sein. Die Schmerzsituation scheint etwas besser zu sein, wenn auch noch nicht wirklich stabil. Es kommen nun natürlich immer wieder neue Herausforderungen, wenn sie z.B. gewaschen werden und dafür gedreht werden muss. Das sind dann für das immer noch überaus labile Becken und damit auch für Puschels Konstitution Höchstanforderungen. 
Heute konnten wir es wieder in unserer Gemeinde erleben, wie sehr Anteil an ihrem Ergehen genommen wird. Aber noch mehr, wie und dass für sie gebetet wird. Euch allen, die ihr dabei mithelft sei immer wieder herzlich gedankt! Unser und auch Puschels Gebet ist es, dass Gott auch euch reich segnet für diesen Dienst. Das Geniale an Gott ist ja, dass ER nicht aufhören will zu segnen und wir nie nur geben, sondern immer auch nehmen dürfen.

28.August. 23:30

Ihr lieben Freunde,
Nun solltet ihr wenigstens eine kurze Zwischenmeldung bekommen. Denn in den letzten zwei Tagen war das Hauptthema bei Puschel die Frage nach der Funktionstüchtigkeit der Nerven, die für ihre Kontinenz zuständig sind. Ich hatte euch ja berichtet, dass eine dieser Nervenwurzeln neben dem Ischiasnerv ebenfalls kekappt werden musste. Bei einem zweiten war das noch nicht klar. Inzwischen hat Puschel keinen Blasenkatheder mehr, sodass nun erkennbar wird, ob die entsprechenden Muskeln von den Nerven angesteuert werden können oder nicht. Und im Moment scheint es so zu sein, dass alles langsam wieder in Gang kommt und nach und nach auch wieder voll funktioniert. Es sieht jetzt so aus, dass aller Wahrscheinlichkeit nach in dieser Beziehung alles “ins Lot” kommt. Dies wäre ein wirkliches Gottesgeschenk. Morgen werden wir es fast genau wissen. Wir halten euch auf dem Laufenden. Gott kann es schenken. Wenn ihr dafür mitbetet, wäre das toll!
Ein weiteres Geschenk ist, dass die äußeren Wunden sehr gut verheilen. Puschel hat keine Wunddränage mehr und auch nur noch einen sehr knappen Verband um die Hüfte. Nun muss nur innen (Beckenknochen) alles richtig zuwachsen. Die Einstellung mit Schmerzmitteln ist im Moment sehr effektiv, sodass sie sich wirklich auf die anderen Fragen konzentrieren kann. Am Freitag soll sie dann zum ersten Mal aufstehen....
Vielen Dank für eure Geduld, für alle Gebete und immer wieder auch für alle eMails und Briefe und sonstigen Signale eurer Verbundenheit und eures Mit-er-lebens!!! Gott segne euch über die Maßen, also auf Seine Weise!

30.August. 19:00
Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und laßt euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält. Hebräer 10,23  

Ihr lieben Freunde,
Morgen wird Puschel zum ersten Mal nach der OP “auf die Beine gestellt” Sie soll dann also einfach einmal testen, wie es ist, wenn sie einfach nur das rechte Bein ein wenig belastet.
Das eigentlich Brisante daran wird m.E. das Gefühl sein, das Puschel wird erleben müssen, wenn sie merkt, dass ihr Fuss  überhaupt nicht mehr das tut, was sie sich vorstellt. Denn ihr wird in dem Moment drastisch deutlich werden, dass der nur noch so an ihrem Körper herumhängt, bevor sie dann später irgendwelche stabilisierenden Schienen für den Fuss bekommt. Das Becken wird sich sehr weich und “wabbelig” anfühlen. Insofern ist der Tag morgen für sie wieder ein kleiner “Meilenstein”
Die Sache mit den Kontinenznerven scheint nun tatsächlich so gut wie in Ordnung zu sein. Es scheint wirklich alles zu funktionieren. Das ist deswegen so vorsichtig ausgedrückt, weil man jetzt noch nichts Endgültiges sagen kann, was auch die Ärzte nicht tun.
Ihr werdet natürlich auf dem Laufenden gehalten!!
Danke für alles Gebet, danke für jede Rückmeldung!

31. August 2007, 00:30 Uhr
Kleine Information in “eigener Sache”:
Heute, am 31. August wird in Passau die 
Glocke fr El Salvador gegossen!! Ich werde davon berichten, vor allem, wie es weitergeht. Vielen Dank hier schon mal an alle, die daran beteiligt sind!!! Eine genaue Bilanz werden wir dann auf derGlockenseite auf jeden Fall präsentieren.

01. September. 22:30
Es geht Puschel den Umständen entsprechend nach wie vor recht gut. Sie hat zwischendurch leider immer wieder mit einer ziemlich unschönen Übelkeit zu kämpfen. Die macht ihr oft mehr zu schaffen, als die Schmerzen. Allerdings bekommt sie dagegen nach wie vor ziemlich “harte Drogen”. Und leider sind gerade die ein Teil der Übelkeit.
Ansonsten aber geht es ihr ganz gut. Sie erholt sich so langsam. Die Physiotherapeuten versuchen alles, was möglich ist, um sie immer wieder auf die Beine zu bringen.  Puschel hat nun schon eine Schiene für den rechten Fuß. Aber das wird alles in der nächsten Zeit noch verfeinert. Puschel wird nun in jedem Fall in der nächsten Woche noch im Krankenhaus sein. Wenn es ihr gut genug geht, wird sie gleich anschließend die erste Chemotherapie nach der OP bekommen. Es ist ja leider notwendig, dass sie nun noch mehrere Monate Chemo bekommt!
Wenn es ihr nicht so gut gehen sollte, dann muss sie sicher trotzdem noch länger bleiben, damit es wiedewr besser geht. Es scheint also so, dass sie sich auf mindestens noch 14 Tage Krankenhaus einstellen muss.

Eva-Maria war jetzt gut 10 Tage bei ihr und ist heute nach Hause gekommen. Heute und morgen ist Puschels Freundin Myriam bei ihr. Und ab morgen werde ich selbst für einige Tage dort sein. Ihr werdet in jedem Fall auf dem LAufenden gehalten!

03. September. 09:45
Gestern ist Puschel nun zum ersten Mal richtig vom Zimmer auf den Flur gelaufen. Ihre Freundin Myriam hat ein paar Fotos davon gemacht. Zwei könnt ihr hier sehen. Die Sache selbst ist vielleicht für viele von euch nicht so aufregend. Für Puschel und sicher für manche von euch aber ist es ein Meilenstein auf dem langen Weg. Denn für sie bedeutet das eine riesige Anstrengung und noch einige zusätzliche Schmerzen. Und es ist für sie ein Ansporn, wenn sie sehen kann, wie alle, auch im Krankenhaus, mitfiebern.
Also kein großer Schritt für die Menschheit, aber.... Seit gestern bin ich nun selbst wieder einmal in Berlin, nachdem sie sich von ihrem Vater schon recht vernachlässigt fühlte.... 
Ihr werdet nun natürlich immer wieder auch das eine oder andere Foto hier sehen. Außerdem werde ich euch in Kürze berichten, wie es mit der Glocke weitergeht.

Vielen herzlichen Dank, dass ihr immer wieder reinschaut. Denn über die Länge der Zeit hin ist es für uns schon ein riesiges Geschenk, dass ihr darin und vor allem im Gebet nicht nachlasst.
Und es ist auch ein Geschenk, dass ihr Puschel immer wieder mal schreibt und nicht wirklich erwartet, dass sie jedem zurückschreibt. Denn dazu ist sie einfach nicht in der Lage, zumindest in der nächsten Zeit, die noch einige Monate dauern kann, nicht.
Gott segne euch für eure Treue und Liebe

04. September. 0:45 

„Wer die Bibel liest, sieht fern:
Sein Horizont bekommt Ewigkeitsdimension”
(Peter Hahne in “Mut für heute - für 366 Tage” St. Johannis-Verlag 2006 (www.johannis-verlag.de)
Heute ist Puschel nun schon 2x gelaufen. Die gesamte Riege der Ärzte konnte das beim zweiten Mal sehen und war erstaunt und erfreut. Denn das hatten sie nicht erwartet. Es ist also durchaus ein Grund, Gott zu danken, dass er so schnell nach der OP Puschel die Kraft gibt und ihre Genesung vorantreibt. Puschel hat nach wie vor starke Schmerzen, gegen die sie aber gut eingestellte Medikamente bekommt. Nach dem Laufen waren sie naturgemäß stärker. Aber Puschels Motivation, wieder zu Kräften zu kommen und Muskel aufzubauen ist mindestens ebenso groß...!  
Heute haben wir den ersten pathologischen Befund des Tumors bekommen. Er hat so gut wie nicht
 auf die Chemotherapie reagiert! Das heißt, die 10 Wochen Chemo vor der OP haben fast nur den Effekt, dass die Ärzte jetzt wissen, dass sie die Chemo-Medikation modifizieren müssen. Aber das ist ja auch etwas... Und wir haben viel zu beten. Denn der Krebs scheint extrem hart und resistent zu sein! Umso mehr sind wir froh, dass jetzt der Hauptteil vom Krebs auf jeden Fall weg ist. Gott kann es schenken, dass es keine Metastasen o.ä. gibt.

Vielen herzlichen Dank, dass ihr immer wieder reinschaut. Denn über die Länge der Zeit hin ist es für uns schon ein riesiges Geschenk, dass ihr darin und vor allem im Gebet nicht nachlasst.
Und es ist auch ein Geschenk, dass ihr Puschel immer wieder mal schreibt und nicht wirklich erwartet, dass sie jedem zurückschreibt. Denn dazu ist sie einfach nicht in der Lage, zumindest in der nächsten Zeit, die noch einige Monate dauern kann, nicht.
Gott segne euch für eure Treue und Liebe.

05. September. 15:45(geschrieben); 23:45 ins Web gestellt
“Die Durch
reise zur ewigen Heimat ist keine Urlaubsreise, sondern eine Dienstreise”
(Peter Hahne in “Mut für heute - für 366 Tage” St. Johannis-Verlag 2006 
(
www.johannis-verlag.de)

Ich will deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles.Psalm 138:2

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Nun bin ich seit zwei Tagen wieder bei Puschel und kann euch besser auf dem Laufenden halten als vorher. Ich tue das gern. Und es ist überaus beeindruckend zu sehen, wie ihr an ihrem Ergehen Anteil nehmt und für sie betet und hier immer wieder reinschaut!! 
Gerade sitze ich neben Puschels Bett. Und sie ist ziemlich schläfrig. Sie hatte heute so starke Schmerzen, dass sie stärkere Schmerzmittel brauchte. Dadurch wurde ihr wieder mehr übel, sodass sie wiederum ein Mittel gegen die Übelkeit bekam. Das allerdings bewirkt dann immer, dass sie sehr müder wird. So schläft sie im Moment erst einmal ihren “Rausch” aus...
Ich werde heute hier sein, morgen allerdings für einen Tag zu Hause, um alle möglichen Dinge zu regeln, unter anderem eine Woche Urlaub, um dann aber Donnerstag wieder hier sein zu können.
Puschel braucht noch ein wenig mehr Kraft und Energie, um dann wirklich in der Lage zu sein, in der nächsten Woche erneut mit der Chemo anfangen zu können.
Ich hatte euch ja 
geschrieben, dass der Tumor sehr schlecht auf die 10 Wochen Chemo vor der OP reagiert hat und diese in den nächsten Schritten modifiziert werden soll. Damit soll das, was möglicherweise an Krebs noch in ihrem Körper ist, bekämpft werden. Kein Mensch kann dazu etwas Genaues sagen. Nur gut, dass wir einen Herrn haben, der das sehr genau weiss! Er allein kann Puschel wirklich Heilung schenken. Darum ist unser Gebet so wichtig. 
Heute hatte Puschel eine erneute Röntgenaufnahme von ihrem Becken. Ich hoffe, euch irgendwann mal hier etwas mehr Infos über ihren nicht nur gefühlten, sondern tatsächlichen Zustand geben zu können.

06. September
Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Einige hatten danach gefragt und ich hatte  versprochen, euch noch ein wenig mehr von der OP mitzuteilen. Wir haben jetzt die Röntgen- und MRT-Bilder von Puschels Becken bekommen. Das Bild, das ihr oben seht, ist am 4. September, also vorgestern, aufgenommen worden. Es zeigt ziemlich  eindrücklich, welch großes “Loch” jetzt dort klafft, wo Puschel vor drei Wochen noch ihren rechten Beckenknochen hatte. Und ihr könnt hier den Knochen sehen, der Puschel am rechten Wadenbein entnommen worden ist. Jetzt hat er die wichtige Aufgabe, Puschels Becken wenigstens ansatzweise zusammenzuhalten.  Dass das nicht mit voller Stabilität erfolgen kann, versteht sich von selbst. 
Puschel hat heute die Bilder gesehen und dann erst (durch Tasten) realisiert, was ihr dort jetzt alles fehlt....
So hat sie nun
 also zu lernen, wie sie mit diesem noch über viele Monate hinweg ziemlich instabilen Becken umgehen muss. Sie muss lernen und immer wieder versuchen, zu laufen, ohne die rechte Seite des Beckens zu belasten. Heute ist sie die längste Strecke bisher gelaufen - ganz und gar um die gesamte Station. Und es war nett zu sehen, wie die Schwestern und Ärzte, an denen sie vorbeikam, sich wirklich von Herzen gefreut haben.

Morgen muss sie nun auf die “alte Station”, wo sie noch vor dem Wochenende die erste Chemo nach der OP bekommen soll. Darunter werden natürlich Puschels Versuche,  wieder mobiler zu werden, leiden. Darum hat sie jetzt wirklich erneut viel Kraft und Energie nötig. Ich selbst habe jetzt eine Woche richtigen Urlaub genommen, um hier bleiben zu können.

Eine Sache zum Schluss: Es haben einige nach der Internetadresse der Firma gefragt, die die Glocke für “La Casa de mi Padre” in El Salvador herstellt. Ich kann euch erst in den nächsten Tagen sagen, wann genau sie vollständig fertig sein wird. Aber wer möchte, kann sich dort gern mal umschauen: www.perner.de

07. September
Puschel ging es heute ganz gut! Die tägliche Übelkeit endete heute mit einer großen “Brechwelle”. Doch dann ging es bis zum späten Abend sehr gut!! Eventuell beginnt morgen die Chemo. Kann aber auch erst Sonntag oder Montag sein

08. September
Es war ein guter Tag heute. Puschel wartet jetzt auf der neuen (alten) Station darauf, dass die Chemo beginnt. Den genauen Plan dafür gebe ich euch morgen gern einmal. Leider fehlen dort z. Zt die Hilfsmittel zum Laufen. Wir werden es morgen allein versuchen

09. September
Der du uns schauen ließest viel Angst und Not,du wirst uns wieder beleben.                       Psalm 71,20

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Nun liegt Puschel seit zwei Tagen auf der Onkologie, um dann ab morgen die erste Chemo zu bekommen. Morgen wird es noch ein paar Untersuchungen geben, die vorher nötig sind.
Heute ging es ihr zunächst nicht so gut. In der letzten Nacht musste sie zweimal spucken, was ihr heute einen halben Tag Übelkeit und Müdigkeit (als Reaktion auf die verschiedenen Medikamente) einbrachte. Am Nachmittag aber ist sie dann wieder wach gewesen und dann sogar ohne die Hilfe der Physiotherapeuten eine große Runde mit der Gehhilfe gelaufen (Foto oben). So geht es immer wieder Stück für Stück weiter.
Den Plan für die gesamte restliche Chemo seht ihr oben. Die MTX-Chemo wird ersatzlos gestrichen, wie ihr an dem Plan sehr. So wird sie immer eine Woche Chemo haben und dann, wenn Gott ihr weitere Komplikationen erspart, immer drei Wochen Pause zu Hause haben, um sich zu erholen.
So hoffen wir nun auf eine gute nächste Woche, in der Puschel sich körperlich trotz der Chemo ein wenig stabilisieren kann. Gott kann das schenken Und vor allem dass die Chemo wirklich etwas bewirkt und nicht einfach vergeblich ist... Danke so für eure Fürbitte!! Gott segne euch. Eine gute neue Woche euch allen

10. September

”Je tiefer unsere Wurzeln im Glauben,
desto größer der Halt im Leben”
(Peter Hahne in “Mut für heute - für 366 Tage” St. Johannis-Verlag 2006 
(
www.johannis-verlag.de)

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Seit heute abend bekommt Puschel nun wieder ihre Chemo. Der Plan, den ihr oben nun noch einmal seht, ist ein wenig abgeändert worden. Sie bekommt nun zuerst die zweite, d.h. die mit Ifosfamide und Etoposide. Diese beiden Medikamente (oder Giftstoffe)  sind jedoch neu für Puschel und wirken etwas anders als die anderen. Sie könnte leicht Psychosen o.ä. davon bekommen. Nachdem dieses Zeug nun eine Stunde hineingelaufen war, hat sie jedoch erst einmal kalten Schweiss bekommen und Übelkeit. Leider musste ich sie gerade heute früher verlassen als sonst, da sie seit heute wieder eine Zimmerkollegin hat. 
Und so bitte ich euch einfach, jetzt besonders für sie zu beten, dass die Nebenwirkungen nicht so heftig werden. Und noch mehr, dass die Medikament wirklich die erwünschte Wirkung erzielen. Gott weiß das ja. Und ER ist der einzige, der adäquat für sie sorgen kann.
Danke für eure Unterstützung. Diese Chemo soll nun bis Samstag gehen, sodass sie hoffentlich Sonntag nach Hause kann.

11. September
Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.                       Psalm 3,6

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Die Chemo geht nun “ihren Gang”. Das Schöne ist, dass es Puschel besser geht, als es zunächst gestern zu befürchten war. Sie ist zwar sehr müde von allen Begleitmedikamenten. Das bedeutet, dass sie nichts unternehmen kann, also auch nicht lesen, malen, Video anschauen o.a. Aber das ist viel weniger schlecht, als wenn sie ständig gegen Schmerz und Übelkeit anzukämpfen hätte. 
So war heute Physiotherapie im Bett angesagt. Puschel muss ihre Muskeln, die jetzt noch da sind im rechten Bein, besser kennen und spüren lernen. Dazu hat die Physiotherapeutin auch eine Menge an theoretischem Wissen weitergegeben, welches für das bessere Verständnis und künftige Übungen wichtig sein wird. Gerade zu der Zeit, als die Erklärungen gegeben und die Übungen gemacht wurden, war Puschel recht munter. Jetzt ist Puschel wieder sehr müde. Und ich hoffe, dass sie die NAcht so gut überstehen kann wie die letzte. Die dritte Chemo soll morgen laufen. Das geht dann noch bis Freitag, wo sie dann nur noch 12 Std. Spülung bekommt. Wenn dann alles in Ordnung ist, darf sie nach vielen Wochen wieder nach Hause. Unglaublich dankbar sind wir, dass offensichtlich mit der Kontinenz nun alles in Ordnung ist. Das ist ein echtes Geschenk Gottes, für das wir sehr sehr dankbar sind. Lobe den HErrn und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat...

13. September
Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.                       Psalm 3,6

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Wir wissen, dass der Vers 6 aus Psalm 3 stimmt, aber im Moment spürt Puschel nicht so viel davon.... Wenn ihr könnt und mögt, dann betet bitte einfach darum, dass Puschel im Moment mit den Schmerzen klarkommt. Es scheint jetzt ein wenig schwierig mit der Einstellung auf die Medikamente zu sein und mit Puschels Äußerungsvermögen. Sie kann im Moment aufgrund der starken Chemo und der daraus resultierenden übergroßen Müdigkeit nicht so recht äußern, was ihr fehlt und was sie braucht. Sie muss es lernen, stärker aus sich herauszukommen. Die Ärzte wollen ihr helfen, wissen aber oft nicht so recht, wie.
Dazu kommt, dass ein adäquates Handling mit ihrer momentan schweren Behinderung durch die Folgen der Operation zur Zeit Probleme macht. 
Betet einfach darum, dass sie jetzt den Freitag, den letzten Tag dieser Chemo gut übersteht und dann auch gute Blutwerte hat, damit sie schon am Samstag nach Hause kann. Sie braucht das nach den Wochen im KH jetzt sehr, um sowohl seelisch/emotional als auch körperlich ein wenig “auf die Beine” zu kommen.
Seit heute ist Eva-Maria bei ihr in Berlin. Sie konnte heute nur ganz wenig mit ihr reden, weil sie fast immer geschlafen hat... Das ist dann auch für sie nicht leicht.
Vielen Dank für alle Unterstützung!

15.September 15:15

Liebe Freunde,
Puschel darf heute noch nach Hause. Ich fahre jetzt mit ihrem jüngsten Bruder Silas gemeinsam los, um sie von Berlin abzuholen. Wir sind dankbar, dass es überhaupt möglich ist und bitten Gott um einen guten und behüteten Transport und daum, dass sie sich nach dieser harten Zeit gut zu Hause erholen kann. Macht ihr mit?? Danke euch allen

15. September
“Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein”.                                                                                    Genesis 12,3

Liebe Freunde und alle, die ihr 
an Puschel denkt und für sie  betet,

Der kleine Zwischenbericht in gelb hat es angezeigt: Puschel konnte nun doch noch am Samstag nach Hause. Es sah zunächst gar nicht mehr so aus, weil sie gestern noch sehr im Tief war. Doch heute vormittag zeichnete sich immer mehr ab, dass ihr Zustand einfach rapide besser wird. Es war wohl auch die Aussicht auf zu Hause, die Puschel alle Kraft zusammennehmen ließ... So haben die Ärzte doch gesehen, dass es für sie wohl besser wäre, wenn sie sie entlassen. Vielen Dank für euer Gebet. Ja, wir haben einmal mehr unseren treuen Herrn erlebt. 
Der Transport verlief sehr gut. Glaubensgeschwister, die ein Medizintechnik-Unternehmen in Waren haben, konnten uns am Samstag auf die Schnelle eine notwendige Wechseldruckmatratze zur Verfügung stellen. Und so stand dem nichts mehr im Weg. Es ging alles reibungslos. Puschel ist überaus froh, seit längerer Zeit und nun zum ersten Mal nach der OP zu Hause. In Berlin fanden sich plötzlich Ehepaar Dehn, bei denen wir die letzte Zeit immer übernachten konnten und Puschels Großeltern ein (linkes Bild oben), sodass es dort sogar eine zünftige Verabschiedung gab...
Und nun hoffen wir sehr, dass Puschel sich in aller Ruhe erholen kann. Wir werden ohnehin genug zu tun haben, um zu lernen, mit der neuen Situation mit ihrer Behinderung umzugehen. Die Knochen in ihrem Becken werden ihre Zeit brauchen, um wirklich zusammenzuwachsen.
Danke so sehr euch allen, dass ihr weiter dran bleibt und an sie denkt und für sie betet. Gott segne euch!

Als wir auf dem Weg nach Hause im Auto waren, habe ich ein ausführliches Gespräch mit einem befreundeten Pastor,  Sigurd Havemann, aus der Nähe gehabt. Er hat Lymphdrüsenkrebs und muss am Mittwoch zu einer erneuten Chemorunde für drei Wochen. Es wäre schön, wenn Gott diesem oder jenem von euch mit aufs Herz legen würde, für ihn und seine Frau und Familie zu beten. Wir werden es tun. Danke.

16. September

Heute am Sonntag hatte Puschel einen richtig guten Tag. Sie hatte kaum Probleme mit der Übelkeit. Am Nachmittag konnte sie sogar ein richtig schönes Vollbad nehmen. Darauf hatte sie sich schon lange gefreut, denn das kam in den letzten 4-5 Wochen natürlich vollends zu kurz. Danach was sie zwar etwas k.o. Aber ihrer guten Konstitution hat das keinen Abbruch getan.
Wir sind natürlich sehr sehr dankbar, dass das so ist. Die Folgen der letzten Chemo sind sicher noch längst nicht ausgestanden. Aber wir können uns ohnehin nur von einem Tag zum anderen “hangeln”. Nun hoffen wir einfach auf eine gute zweite Nacht, in der Puschel ruhig schlafen kann. Sie muss natürlich immer viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Und sie hat es genossen, wieder einmal einfach nur auf der Seite liegen zu können. 
Euch allen immer wieder herzlichen Dank für euer Gebet. Wir wissen, dass Gott sie diesen Weg führt. Aber wir wissen auch, dass ER in den Tiefen dieses Weges bei ihr ist.

17. September
”Wo wir auf Jesus sehen, geht der Blick 
von der Notlage zum Notwender“ 
(Peter Hahne)

Wiederum können wir unter diesen Tag schreiben, dass es ein richtig guter war. Er begann strahlend. Puschel hatte so gut geschlafen wie lange nicht mehr. Sie kann schon wieder so kräftig reden, wie wir sie schon seit mindestens 8 Tagen nicht mehr gehört haben. 
Dann allerdings, etwa 11:00 Uhr wurde es turbulenter. Puschel wurde Fieber gemessen. Das Thermometer zeigte 37,4°. Das ist bei ihr schon einen Alarm wert. Denn alles, was über 38° ist, ist meldepflichtig in Berlin, seit der letzten Chemo eigentlich schon über 37,5°. Puschel hatte auch etwas Kopfschmerzen und hohen Puls. Dazu kam etwa um dieselbe Zeit das Ergebnis des Blutbildes. Und da fällt zur Zeit immer besonders der Wert der Leukozyten ins Gewicht. Der liegt normalerweise bei uns zwischen 4 und 6. Bei Puschel war er bei der Entlassung aus dem KH bei 3,4. Das niedrigste nach den letzten Chemos war 1,2. Heute aber lag dieser Wert ganz plötzlich bei 0,3. Und das war dann wirklich nicht beruhigend... Mit Bammel fuhr Eva-Maria auch wegen anderer Dinge zu unserem Hausarzt, der sich daraufhin dann auch sofort mit der Klinik in Berlin in Verbindung setzte. Denn Puschel hatte echt Angst, dass sie sofort wieder nach Berlin müsste. Wir haben vor dem Mittag  gebetet, dass Gott es schenken möge, dass beide Werte für die Ärzte keinen unabänderlichen Anlass für eine sofortige Einweisung nach Berlin geben würden. Und dass Gott die Werte höchstpersönlich bitte im Blick behalten möge... Dann schenkte der Herr, dass die Ärzte die Ruhe behielten. An eine Einweisung dachten sie noch nicht. Nach dem Mittag hatte ich das Fieber erneut zu messen, denn Eva-Maria wollte nicht so richtig... Und Puschel wollte sich am liebsten die Ohren zuhalten, damit das Thermometer nicht rein kann.... Doch dann kam Entwarnung: es zeigte 36,6...! So haben wir nur noch gedankt und Puschel hat den Tag genießen können. Die Kopfschmerzen gingen weg, und sie war sehr fit für den restlichen Tag.
Danke für alles Beten! Betet einfach bitte mit, dass die Leukos wieder ansteigen und das Fieber weg bleibt. Gott ist großartig. Und auch wenn Vieles nätürlich erklärbar ist, ist doch alles SEIN Geschenk!

19. September
Es hat sich grad nicht wirklich etwas geändert: Die Blutwerte sind nicht besser, im Gegenteil, die Leukos sind auf 0,1 gesunken. Wir müssen immer vorsichtiger sein... Das Schöne ist, das Puschel sich nach wie vor recht gut fühlt. Sie hat kaum Übelkeit, wenig Schmerzen (Mithilfe der entsprechenden Medikamente) und ist auch recht kräftig. Sie kann gut essen und sieht auch ziemlich gut aus...-:)
Nun hoffen und beten wir nur, dass sie sich nicht irgendeinen Infekt zuzieht. Ich glaube, unser himmlischer Vater muss sie jetzt einfach bewahren... ER kann es! Und er kann sie Leukos nun auch wieder steigen lassen. Viel tiefer können sie ja nun auch nicht mehr...

18. September
Dürfen wir euch heute einfach um eure Weiter Gebetsunterstützung bitten? Puschel geht es eigentlich recht gut. Sie hatte wiederum eine gute Nacht und einen guten Tag. Allerdings sind die Leukos heute noch einmal um 0,1 auf den Tiefststand von nun 0,2 gesunken. Darum geht nun auch alles nur noch mit Vorsichtsmaßnahmen wie Mundschutz und soviel Distanz wie möglich. Wir hoffen sehr, dass das in den nächsten Tagen anders wird. Auch die anderen Blutwerte sind ziemlich im Keller wie etwa die Thrombozythen.

Danke euch allen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

20. September
Jetzt will ich euch allen ein kleines Akut-Update geben:

Puschels Blutwerte sind mittlerweile so extrem niedrig, dass sie eine entsprechende stationäre Behandlung braucht. Das betrifft vor allem ihre Thrombozythen. Die sind für die Blutgerinnung verantwortlich, also dafür, dass bei einer Blutung, diese wieder gestillt werden kann. Die Gefahr ist nun, da der entsprechende Wert extrem unterschritten ist, doch zu groß und das Risiko von niemandem mehr tragbar. So werden wir morgen früh wieder nach Berlin fahren müssen, damit sie eine entsprechjende Aufbesserung der Thrombos bekommen kann. 
Wenn ihr noch könnt, betet doch bitte einfach darum, dass diese Behandlung gut verläuft, dass Puschel dann auch übermorgen (so ist es vorgesehen) wieder nach Hause kann und bis dahin keine (auch innere) Blutung in ihrem Körper auftritt.
Es ging Puschel bisher zu Hause recht gut, wie ihr wisst. Heute ist sie ziemlich schwach und hat auch wieder gespuckt. 
Wir sind jedoch sehr dankbar, dass die Ärzte sehr gut zusammenarbeiten und bei allem sehr viel Ruhe haben.

21. September
Vielen Dank für all euer Gebet!!
Wir sind heute wie angekündigt nach Berlin gefahren und hatten uns auf mindestens eine Nacht eingestellt. Als wir aber auf der Tagesstation waren, wurde sehr bald deutlich, dass wir mögicherweise schon heute wieder nach Hause könnten. Wir wollten noch gar nicht dran glauben - dann wird man nur unnötig enttäuscht. Aber da Puschel schon einmal Thrombozythen bekommen hatte (im Zusammenhang mit der Blutvergiftung), war man sich wohl ziemlich sicher, dass keine Komplikationen (allergische Reaktionen) zu erwarten sein würden. So durften wir tatsächlich bereits nach zwei bis drei Stunden wieder die Klinik verlassen.
Die Zwischenzeit konnten wir sogar nutzen,um einige Gespräche mit den Ärzten und Physiotherapeuten zu führen. So hat Puschel nun ihre neuen Throbmos erhalten und wird hoffentlich mit ihnen und den schnell verbesserten sonstigen Blutwerten die nächste Zeit zur Stabilisierung nutzen und genießen können. Es bleibt ja viel zu tun im Blick auf ihre Mobilisierung mit dem rechten Bein... 
So liegt sie nun dankbar und ein wenig müde in ihrem eigenen Bett!! Gott sei Dank dafür

23. September
Wir sind sehr dankbar, dass Puschel sich bei den schlechten Blutwerten noch keine Infektion zugezogen hat!! Denn auf die Erhöhung der Leukos warten wir noch immer. Allerdings haben wir die aktuellen Blutwerte von heute noch nicht bekommen können. 
Und es war sehr schön, dass Puschel heute das wunderschöne Herbstwetter auch ein wenig draussen genießen konnte. Für kurze Zeit hatte sie auch ein wenig mehr Kraft, sodass sie die Gunst der Stunde nutzte, um ein paar Schritte zu laufen. Das ging zwar nicht weit, aber immerhin. Ab morgen kommt eine Physiotherapeutin zu ihr nach Hause... Es ist nun wirklich dringend und sehr wichtig, dass sie in Bewegung kommen kann. Das aber hängt auch immer sehr von ihrem Zustand ab. Zur Zeit ist sie immer noch sehr schlapp, hat jetzt oft Kopfschmerzen und auch immer wieder ein wenig Übelkeit. Heute hat sie auch wieder gespuckt.
Dennoch sind wir dankbar für diesen Tag und dafür, dass ihr alle weiter so treu hier hineinschaut und für sie betet. In den nächsten Tagen gebe ich konkrete Infos zum Glockenprojekt!! Gott segne euch!

24. September
Heute konnten wir erstmals eine richtige und sogar sehr deutliche Erhöhung der Leukozythen verzeichnen. Sie sind jetzt plötzlich bei 1,7 angelangt. Das ist ein wirklicher Grund zur Dankbarkeit. Sie bekommt seit gut einer Woche  ein Medikament, das die Neubildung der weißen Blutkörperchen im Rückenmark in Gang setzen soll. Dies hat nun offenbar gewirkt. Es braucht oft mehrere Tage dafür. 
Puschel ging es heute den Vormittag über nicht gut. Sie war sehr schwach und hatte Kopfschmerzen. Doch nach dem Mittag wurde das wesentlich besser. Es reichte von der Kraft her zunächst bei auch heute wunderschönem Herbstwetter nicht zu einem Gang nach draussen. Aber für die Physiotherapie war dann doch genug Kraft da - bis zum Abend, wo noch ein Bad auf dem Programm stehen konnte. Danach war der “Riemen runter”. Sie hat gleich erstmal gespuckt. Aber jetzt liegt sie zufrieden und frisch sauber im Bett und wird hoffentlich gut schlafen.

26. September 00:10 Uhr
Heute hatte Puschel eine Menge Schmerzen in ihrem Rücken (Rückgrat) Sie musste sich nur ein wenig bewegen, schon spürte sie das Tuckern ihres Pulses im Rücken. Das war zwar extrem anstrengend für sie, zeigte aber an, dass offenbar dort etwas in Gang gekommen war.  Im Rückenmark werden in erster Linie die weissen Blutkörperchen gebildet. Und so hofften wir, dass es mit den Leukos nun aufwärts gehen würde. Dann kam der Bluttest. Und siehe da: Die Leukos waren auf 4,6 angestiegen. Zum Vergleich: Vorgestern waren es noch 0,2, gestern 1,7 und nun dies! Wir mussten uns also nicht wundern. Dennoch hoffen wir, dass diese Schmerzen bald ausgestanden sind. Und wir sind Gott sehr dankbar, dass in den vergangenen Tagen keine Infektion auf sie zukam. Eigenartigerweise sind die Thrombos, nachdem sie von 6 auf 81 und dann auf 90 angestiegen waren, gestern auf 10 gesackt (die Ärzte können sich dies bisher nicht erklären), doch heute sind sie wieder auf 14 angestiegen. 
Kraft für die Physiotherapie war heute nicht. Aber wir sind dankbar für jeden Tag, mit dem es langsam wieder aufwärts geht. Danke so sehr für euer Gebet!!

26. September 
Jeder Tag sollte so genommen werden, wie Gott ihn schenkt, so sagt es Jesus (Matth.6,34). So haben wir es mit Puschel gemeinsam gelernt. Auch der heutige Tag hatte seine eigene Plage. Aber im Großen und Ganzen ging es Puschel recht gut. 
Die beste Nachrticht kam heute mittag: Ihre Leukos stehen jetzt auf 5,2!! Ihre Thrombos sind wenigstens wieder bei 26. Ist ja auch schon was... Und sie konnte einige physiotherapeutischen Übungen machen und am Ende sogar ein wenig laufen.

An dieser Stelle euch allen noch einmal und immer wieder ein herzliches Dankeschön, dass ihr so treu hier hineinschaut und euch gar für Puschels Blutwerte interessiert. Das ist phänomenal! Immer wieder auch geben etliche von euch Rückmeldungen, eMails, Gästebucheinträge und damit viel Zuspruch für Puschel und für uns. Herzlichen Dank euch allen, auch denen, die zum Schreiben nicht kommen, aber einfach hier lesen und dann für Puschel beten. Und dann haben viele von euch Geld für die Glocke überwiesen!! Ich werde hoffentlich morgen konkrete neue Informationen für euch haben.

27. September 
Heute gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Es ist immer wieder ähnlich. Bis mittags geht es Puschel nicht gut. Da hat sie arg zu tun, sich “in den Tag hineinzupegeln”. Heute konnte sie dann aber wieder sehr gut bei der Physiotherapie mitarbeiten. Sie ist dann bis zum Abend ziemlich aktiv gewesen, einschliesslich einem ausführlichen Bad.
Die Blutwerte sind weiterhin zwar am Rande des Existenzminimums..., aber gerade die Leukos sind jetzt die “Vorzeigeteile”. Aber wir sind sehr dankbar für jeden Tag, der so gut läuft und dann auch zur Stabilisierung und Mobilisierung beiträgt. Trotzdem ist es für Puschel immer wieder sehr mühsam, wenn sie einen halben Tag braucht, um ihn dann gut zu Ende zu bringen.

Danke immer für alle Fürbitte. Gott segne euch.

30. September 
Nun wird es Zeit, dass ihr wieder eine Meldung aus Bülow bekommt. Heute Abend konnte Puschel wieder ausführlich baden. Sie hatte die Kraft dazu aber erst wieder nach langer Anlaufphase an diesem Tag. 
Heute Abend konnte sie dann sogar noch einen Film mit einer Freundin und Silas gemeinsam anschauen. Und dann war es schön, mit ihr über Bibelverse und viele wichtige Dinge und Menschen einfach reden zu können. Dann, wenn sie dazu wach genug ist und Kraft hat, ist es schön, zu sehen, wie sehr ihr die Menschen am Herzen liegen, für die gebetet werden muss oder auch LA Casa de mi Padre. Wir hoffen sehr, dass sie bald diese belastenden Chemo-Zeiten überstanden hat... Wichtig wäre halt auch, dass sie einfach etwas besser sitzen kann und dabei nicht mehr lange so starke Schmerzen im rechten Beckenbereich hat. Das würde ihr dann auch helfen, viele Dinge einfach wieder tun zu können. Heute haben wir gemeinsam ein wenig “Physiotherapie” betrieben. Sie hat in einigen Bereichen des rechten Beins Muskelkater! Und das bedeutet, dass da einige Muskeln sind, die trainiert werden können und müssen.
Für alle, denen die Glocke am Herzen liegt: Am Montag kann ich nach Bayern fahren und die Glocke abholen. Betet ihr mit, dass wir die richtige Möglichkeit finden, sie nach El Salvador zu bekommen? (Wir haben einige Möglichkeiten im Blick) Ich werde euch informieren. Auf jeden Fall ist sie fertig. In der nächsten Woche gibt es dann auf jeden Fall Fotos...

Danke immer für alle Fürbitte. Gott segne euch.

3. Oktober
Sorry, ich bin gerade in der Schweiz, kann daher nicht ausführlich schreiben, melde mich aber spätestens Freitag aktuell. Puschel geht es unverändert durchwachsen. Jetzt sind ihre Thrombos überaus gut (über 300), aber ihre Leukos wieder auf 1,4. Schön ist, dass sie zur Zeit kein Problem mit der Überlkeit hat. Dafür sind wir sehr dankbar. Ansonsten gibt es im Moment nicht viel Neues, außer, dass sie nun nicht morgen, sondern erst morgen in einer Woche zur nächsten Chemo nach Berlin muss. Das ist auch sehr gut so, sodass sie mehr Zeit dazwischen hat. Danke für alles Beten!

7. Oktober

 

Der Vers auf der Glocke:

 

Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke                                Eph. 6,10




Es wird Zeit, dass ihr wieder einen kleinen Einblick bekommt in Puschels Ergehen.
Die Blutwerte haben sich in den letzten Tagen ziemlich verbessert und stabilisiert. So ging es Puschel insgesamt etwas besser. Und sie konnte etwas aktiver am “allgemeinen” Leben teilnehmen. Und natürlich macht es dann erst Freude, wenn sie sich aufrafft, gehen zu lernen. Denn das kostet doch enorme Kraft und geht nur selten.
Leider hat sie sich nun einen kleinen (und wir hoffen und beten, dass es dabei bleibt) Infekt zugezogen. Es ist offenbar eine kleine Erkältung, jedenfalls etwas Schnupfen und ein etwas fiebriges Gefühl im Kopf.
Wenn ihr mögt, dann betet einfach mit, dass sich das nicht zu einer größeren Sache entwickelt.
Der Tag heute war voll mit Besuchen und Gesprächen, die sie dann am Ende doch an die Grenzen führen, aber auch enorm wichtig und gut für sie sind. So ist es auch mit all euren Zuschriften und alles Zeichen eurer Liebe und eures Mittragens. Puschel hat die Kraft zum Beantworten so vieler Mails einfach noch nicht gefunden. Das tut ihr immer sehr leid, aber ich bin sicher, ihr versteht es. Danke!
Vielen Dank  immer wieder. Unser Herr vergelte euch alle Liebe.

5. Oktober
Nun ist es soweit. Und wer hätte das vor ein paar Monaten gedacht??
Wir hatten euch damals nur geschrieben, dass wir so etwas vorhaben und nach eurer Meinung gefragt. Daraufhin haben viele spontan gesagt: macht das, wir geben etwas dazu. Und dann haben sich wirklich viele an Puschels Glockenprojekt beteiligt, sodass wir dann bald (es war wohl schon nach zwei Monaten den Mut haben durften, die Glocke in Auftrag zu geben.
Nun ist sie fertig. Sie steht seit heute hier in Bülow, Ich habe sie in den letzten Tagen von der Glockengießerei in Passau abgeholt. Und die Sondierungen für den Transport sind in vollem Gang. Wir wissen noch nicht genau, wie es werden wird. Aber auch das werden wir euch wissen lassen. 
Darum im Namen der Mannschaft von La Casa de mi Padre möchte ich euch allen gaaaanz herzlich danken für alle spontane und großzügige Hilfe und Unterstützung! Gott vergelte euch dies auf seine Weise! Denn wir werden es nicht wirklich tun können. ER segne euch. Und natürlich werden wir weiter berichten!

9. Oktober
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.
Psalm 103,13

Nun, es geht weiterhin auf und ab. Das ist wohl so und auch nicht anders zu erwarten. Allerdings steht es mehr und mehr in Frage, ob Puschel am Donnerstag wird nach Berlin gehen und die nächste Chemo beginnen können. Das wäre ansich noch nicht so schlimm, wenn sie dies nicht schon einmal hätte verschieben müssen. Außerdem offenbart es natürlich einen nicht besonders guten Umstand, nämlich, dass der Infekt, den sie sich nun zugezogen hat, doch etwas hartnäckiger ist, als erwartet. Sie inhaliert, wie ihr seht, um Bronchien und Lunge freizuhalten, bekommt nebenher Antibiotika und anderes, und so hoffen wir doch, dass es weitergeht hin zu einer Stabilisierung, die die nächsten nötigen Schritte ermöglicht.
Danke, dass ihr weiter für die betet! Sie hat es wirklich nötig, bald öfter so wie von gestern auf den Fotos zu sehen nach draussen gehen und frische Luft atmen zu können.
Sie hat zudem neuerdings immer wieder schmerzhafte Nervenzuckungen am rechten Bein, die wirklich nerven... Zum einen ist das etwas komisch, weil es gar nicht so recht sein kann (allerdings können das wohl auch Phantomschmerzen sein). Zum anderen tut es ihr “tierisch” weh...
Dennoch sind wir dankbar, dass ihr Gesamtzustand recht gut ist und ihre Blutwerte auf einem ganz erträglichen Level sind

11. Oktober
Der Herr hört mein Flehen;
mein Gebet nimmt der Herr an. Psalm 6,10

Eigentlich hätten wir heute nach Berlin fahren sollen, um die nächste Chemo zu beginnen. Aber solch ein Infekt hat ja manchmal auch was Gutes... Allerdings wissen wir nicht so recht, wozu das gut ist, nehmen es aber getrost aus Gottes Hand. Denn Puschels Blutwerte sind, gemessen an den Umständen, nicht schlecht. Und auch sonst geht es ihr recht gut. Sie hat zwar nicht sehr viel Kraft, aber es reicht immerhin dazu, das sie täglich die Physiotherapie bekommen und manchmal auch ein wenig laufen kann. Zur Zeit sitzt sie gerade in der Badewanne und ist diesmal selbst dorthin gelaufen. Wenn es auch nicht reicht, selbst hineinzukommen, so sind es doch die kleinen Schritte, die das Herz erfreuen...
Und so sind wir dankbar, dass es im Moment so geht, wie es geht. 
Nach Berlin soll es erst in der zweiten Hälfte der nächsten Woche gehen, sodass Puschel doch noch ein wenig Zeit zur Stabilisierung hat.
Gestern Nachmittag kamen zwei “alte Schwedenkämpfer” (die Puschel von ihrer Zeit in Schweden her kennt)   auf der Durchreise von Schweden nach Baden-Württemberg zu Besuch.

13. Oktober
Gestern hatte Puschel einige Probleme mit Schmerzen in ihrem Rücken und Becken. Heute war es von Anfang an etwas besser. Der Vormittag war wie immer etwas ruhiger. Das heisst, sie musste erstmal wieder zu sich kommen. Sie schläft immer noch sehr viel. Das Gute aber ist, dass sie gut schlafen kann und hier zu Hause auch die nötige Ruhe und Pflege hat 
Heute entwickelte sich wunderschönes Herbst-Wetter, sodass wir Puschel nur noch die Gardinen zurückziehen mussten, damit sie richtig Lust bekam, nach draussen zu kommen. Wir haben dann sehr schnell ihr Bett draussen aufgebaut. Und so sind die Bilder entstanden, die ihr heute sehen könnt. Während Silas und ich dort einige Reparaturarbeiten durchgeführt haben, konnte Puschel zuschauen und nebenbei mit Gary Powell in El Salvador telefonieren. Dabei erfuhr sie, dass es dort extrem viel regnet und eine Flut entstanden ist, die bereits viele Todesopfer gefordert hat. Dort hatte auch gerade ihr kleiner “Bruder” Carlos Geburtstag. An ihn auf diesem Weg noch einmal herzliche Grüsse!!
Nun ist Puschel dankbar und mit viel frischer Luft in der Lunge im Bett. Ihr Blutbild ist befriedigend (das einzig Schwierige sind die Leukos, die wieder bei 1,9 sind), und sie hat einfach mehr Kraft als bisher.

18. Oktober
Jetzt nur eine kurze Frage: Würdet ihr ganz konkret bitte mitbeten? Ich weiss, ihr werdet es tun... Danke! Heute (Freitag) habe ich in Berlin einen Arzttermin, diesmal ohne Puschel. Es ist ein Gesprächstermin, bei dem es um die Frage geht, ob die Chemo weitergeführt werden soll oder nicht. Wir sind sehr auf Gottes Weisheit angewiesen. Und es kann viel davon abhängen für Puschel. 14:30 Uhr ist das Gespräch. Ich werde euch berichten, Ehrenwort...! Danke! Puschel geht es zur Zeit recht gut!! Gott sei Dank!

16. Oktober

Denn ich allein weiss, was ich mit euch vorhabe: 
Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.                             Jeremia 29,11

Leider geht es immer wieder auf und ab. So hatte Puschel heute eine Menge Schmerzen. Aber insgesamt geht es ihr recht gut. Die Blutwerte sind auf etwas zu niedrigem Niveau relativ ok. Puschel kann gut (und lange) schlafen. Zwar kostet sie das Lesen und erst recht Schreiben ziemlich viel, zu viel Kraft. Aber ansonsten kann sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer ein wenig am Leben in der Umgebung teilhaben. Die Physiotherapeutin kommt fast jeden Tag, sodass ihre Muskeln in kleinen Schritten immer ein wenig kräftiger werden. Sooft es geht, läuft Puschel oder läßt sich mit dem Rollstuhl ein wenig ins Gelände fahren. Beides kostet viel Kraft oder verursacht zusätzliche Schmerzen. Aber Beides ist auch so schön und wichtig, dass sie alle Energie zusammen nimmt, um es durchzuziehen.
In drei Tagen hat Puschel einen Termin in Berlin, wo es um die Frage geht, ob und wie die Chemotherapie weitergeführt wird. Zusätzlich soll es einige Untersuchungen geben, eventuell auch die nächste Chemo begonnen werden. Wenn ihr mögt, betet bitte für diesen Termin. Denn er soll Aufschluss geben über die Pläne für die nächsten Monate. Gott kann uns zeigen, was richtig ist.

Morgen wollen wir euch neuste Informationen geben über das Glockenprojekt. Danke für eure Geduld, aber morgen erst werden auch wir hoffentlich neue wichtige Infos bekommen (im Blick auf den Transport)

20. Oktober
So, jetzt muss ich euch schnell Bericht vom heutigen Tag geben. Über Puschels Ergehen schreibe ich dann später wieder mehr.
Ich hatte heute in Berlin sehr gute Gespräche mit den Ärzten und danke euch allen für euer Gebet für dieses Vorhaben. Wir wollten ja Klarheit bekommen im Blick auf Notwendigkeit und Effektivität der Chemo. 
Gott hat durch diese Gespräche diese Klarheit gegeben. Zwar etwas anders, als wir es uns insgeheim gewünscht hatten, aber klar. Es ist deutlich geworden, dass medizinisch und menschlich gesehen nichts an einer Weiterführung der harten Chemo vorbei führt. 
Puschels Art von Krebs hat nach der Operation normalerweise eine Heilungschance von 10% ohne Chemo danach. Die Chemo aber erhöht die Chancen einer Heilung auf etwa 50-60%. Man hat uns dringend geraten, diese nicht zu beenden, sondern zu Ende zu führen. 
Damit wird also nun die nächste Zeit für etwa 6 Monate von ziemlich harter Chemotherapie geprägt sein....
Wie gut, dass wir wissen, dass Gott alles in seiner Hand hält und wir IHM vertrauen können! Das wollen wir tun und danken euch so sehr, dass ihr weiter für Puschel betet und an sie denkt. Gott segne euch alle!

22. Oktober


Ihr wartet jetzt ganz sicher längst auf neue Nachrichten von Puschel. Es tut mir leid, dass sie jetzt erst kommen, ich war selbst ein wenig krank...
Puschel geht es im Moment eigentlich recht gut. Sie braucht nach wie vor eine lange Anlaufphase, um in den Tag zu kommen. Aber die Zeit hat sie ja...
Heute habe wir sie in der Klinik in Berlin zur nächsten Chemotherapie-Runde angemeldet. Sie bekommt wahrscheinlich morgen Nachricht, wann die beginnen kann. Erst danach können wir etwas mehr berichten. Natürlich hat sie einen ziemlichen Horror davor. Aber sie weiß, wie wichtig das sein kann. Und so müssen wir wohl oder übel alle Folgen in Kauf nehmen. Es liegt letztendlich ohnehin in Gottes Hand.

Und darum sind wir so froh über euch, die ihr immer wieder für sie betet und sie begleitet.
Das ist eine wirklich Ermutigung. Gott segne euch. Ich halte euch natürlich jetzt wieder auf dem Laufenden.

23. Oktober

Heute ging es Puschel sehr gut. Sie hatte eine Menge Besuch und konnte ziemlich aktiv an allem teilhaben. Das macht dann immer besonders Freude, auch denen, die sie besuchen und natürlich auch der Physiotherapeutin, die mit ihr zum Schluss durch die Wohnung lief. Ihr könnt es auf den Fotos sehen. 
Am Abend konnte sie wieder einmal ausführlich baden. Und nun liegt sie zufrieden und müde im Bett. 
Wir nehmen an, dass wir morgen Nachricht bekommen, wann die Chemo losgeht. Aber solange geniesst sie die Zeit zu Hause.
Auch heute hat Puschel wieder Post bekommen. Ich möchte immer wieder allen danken, die ihr schreiben, die Bekannten wie die Unbekannten. Heute bekam sie von Chris und der ganzen Familie einen lieben Brief - ohne Absender und Ort... Also euch allen vielen herzlichen Dank. Und noch mehr für all euer Gebet. Gott segne euch!

24. Oktober
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,
und eure Wege sind nicht meine Wege,
spricht der Herr. Jesaja 55,8
24. Oktober
Heute nachmittag bekamen wir nun den Anruf, dass in Berlin  plötzlich ein Bett frei geworden ist, verbunden mit der freundlichen “Einladung”, schon morgen zur nächsten Chemo zu kommen. Puschel hat die Aussicht auf ein Einzelzimmer, sodass vielleicht alles ein wenig relaxter wird, als normal.... Wir müssen abwarten, wie sie nun auf die Chemo reagiert. Vielleicht kommt ja irgendwann der Körper ein wenig besser mit diesem ganzen “Giftzeugs” klar. Er wird sich sicher nie dran gewöhnen. Aber vielleicht nimmt er´s ja mal irgendwann etwas gelassener...:-)
Danke, dass ihr weiter an Puschel denkt und für sie betet. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

25. Oktober
Und doch will ich jubeln, weil Gott mir hilft, der Herr selbst ist der 
Grund meiner Freude! Ja, Gott, der Herr, macht mich stark; 
er beflügelt meine Schritte, wie eine Gazelle kann ich über die 
Berge springen.                                                         Habakuk 3,18+19
Nun sind wir also wieder in Berlin...! Wir hatten eine gute Fahrt und einen wirklich guten Beginn hier! Puschel hat diesmal tatsächlich ein Einzelzimmer bekommen, sodass wir maximal Ruhe haben. Ich hoffe sehr, dass es ihr hilft, in den Nächten durchzuschlafen und so die ganze Sache besser durchzustehen. Dieses Zimmer ist nicht selbstverständlich und im Moment ein Geschenk, für das wir sehr dankbar sind. Als wir ankamen, wurden wir sehr freundlich empfangen, auch das ist echt schön. Es ist ja schon mal toll,  wenn der Beginn gut ist. Auch wenn Schwestern sich freuen und sich erkundigen, wie es gegangen ist und sich dann freuen, wenn Puschel so über den Flur läuft! Wir hatten am Abend ein sehr ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Oberarzt, der sich viel Zeit nahm für Puschel und alle Fragen, die sie/uns bewegen.
Wir wollen Gott danken für alles Gute, was ER in allem und trotz allem bisher geschenkt hat. Das ist uns beim Gespräch mit Dr. Schuler noch einmal deutlich geworden In allem Schwierigen und Ungewissen haben wir viel Grund zur Dankbarkeit: Wir haben “zufällig” (Gott gebührt Dank und Ehre!) den besten Chirurgen als Operateur bekommen. Wir konnten nichts dazutun! ER hat es “geregelt” Wir haben absolut kompetente ärztliche Versorgung. Wir können den Ärzten wirklich vertrauen! Puschel hat keine Metastasen! Puschel ist nicht inkontinent geworden! 
(s. bei Ende August - nach der OP) Puschel ist fröhlich am Leben, obwohl sie eine der schlimmsten Krebsarten hat, die es gibt. 
Dem Herrn, der alles in seiner Hand hat, wollen wir vertrauen! Danke, dass ihr mitbetet, dass ER es gut weiter führt. Betet bitte für die richtigen Weichenstellungen für die weitere Therapie. Betet, dass Gott Puschel heilt. Denn menschlich gesehen ist es nach wie vor sehr kritisch!

26. Oktober
Heute mittag konnte ich noch diese Aufnahmen machen. Doch jetzt ist die erste Runde der Chemo (es ist noch einmal das Härteste, was man zu bieten hat...) durchgelaufen. Als sie fast vorbei war, wurde Puschel zusehends mehr müde und übel. Am Ende hat sie wieder gebrochen. Und nun hoffe ich, dass sie die Nacht gut übersteht und möglichst fest und ruhig schlafen kann. Sie hat nun noch 4 solche Tage zu überstehen!! Danke euch so sehr für alle eure Gebete. Und danke auch  für alle Briefe, die ihr geschrieben habt. Sie sind eine rechte Ermutigung für Puschel und für uns. 
Die Schwestern auf der Station sind wirklich sehr lieb mit Puschel und haben viel Verständnis für ihre Situation. Darüber bin ich sehr froh, und Puschel nimmt es überaus dankbar hin, auch wenn sie es jetzt gar nicht mehr richtig äußern kann. Sie ist dennoch echt tapfer und “hart im Nehmen”. Nun aber geht es für einfach erst einmal nur darum, die nächsten 4 Tage “rumzukriegen”

28. Oktober
Im Moment gibt es nicht viel Neues zu berichten. Puschel hat jetzt die dritte Chemo hinter sich, jetzt sind es nur noch zwei Runden! Mittlerweile ist sie sehr schwach. Und das mag sie eigentlich gar nicht. Es ist aber wohltuend, dass sie bei den Ärzten und Schwestern viel Verständnis und Einfühlsamkeit erlebt. Und auch wenn sie dies in diesen Tagen nicht so gut  äussern kann, ist das für sie enorm hilfreich. Gott segne die Menschen, die ihr Gutes tun. Immerhin sind sie dabei, “ohne ihr Wissen Engel zu beherbergen”... (Hebräer 13,2). Betet doch ruhig auch mal für die, die hier in der Klinik arbeiten! Danke! -- 
Wenn Puschel zu sehr gegen die Übelkeit ankämpfen muss, dann darf sie das wirklich jederzeit anmelden und bekommt was dagegen. Sie ist  ja nach wie vor auf Schmerzmedikamente angewiesen, die ihr helfen, mit den Folgen der Operation fertig zu werden. Da ist dann aber immer auch die Gefahr, dass diese mit allen anderen Medikamenten kollidieren....
Ich selbst bin gestern nach Hause gefahren, um dort einige Dinge zu erledigen und heute den Gottesdienst in unserer Gemeinde zu halten. Und es ist sehr schön zu erleben, wie sehr Puschel von allen auch dort mitgetragen wird. So hoffen wir, in drei Tagen wieder nach Hause zu können. Natürlich hängt das von den Blutwerten ab, die erst nach Ende der Chemo ausschlaggebend sind. Und so heisst es noch ein wenig Geduld zu haben, bis auch diese Etappe geschafft ist.
Vielen vielen Dank, dass Ihr s treu dran bleibt, nach ihr zu schauen und dann für sie zu beten. Unser treuer Herr vergelte euch alle Liebe auf Seine Weise. Leider bleibt es zu oft auf der Strecke, dass wir euch auf eure Mails und Briefe angemessen antworten können. Seid gewiss, dass sowohl Puschel selbst als auch wir sehr dankbar und froh darüber sind!

29. Oktober
Auch diesen Tag hat Puschel gut überstanden! Dafür bin ich sehr dankbar! Heute waren Puschels jüngere Geschwister Esther und Silas in Berlin. Sie wurden begleitet von Maria und Juduith aus unserer Gemeinde. Zwar hatten sie selbst nicht so sehr die Möglichkeit, mit Puschel zu reden, weil sie so schwach war und ist. Aber sie haben wenigstens ein wenig erleben können, wie es ihr im Krankenhaus immer geht, wenn es heisst: Puschel ist wieder zur Chemo. 
Morgen nun ist die letzte Runde dieser Chemo dran. Und wir hoffen, dass Puschel Mittwoch, spätestens Donnerstag wieder zu Hause sein kann. Das hängt ein wenig natürlich von ihrer Konstitution und den Blutwerten ab.

Jetzt mal ein paar Worte zur Glocke:
Die Glocke ist, wie ihr wisst, in Bülow und wartet auf den Transport nach El Salvador. Dafür haben wir jetzt eine relativ preiswerte Möglichkeit gefunden. Wir werden jetzt gutes Holzmaterial kaufen und sie sehr solide zusammen mit dem Zubehör verpacken. Dann werden wir sie nach Hamburg bringen, von wo aus sie direkt nach San Salvador verschifft werden soll. Es gibt noch einige Dinge zu klären. Aber ich hoffe, dass wir euch bald Vollzug melden können. Wir werden für den Versand dann noch ein wenig Geld benötigen. Aber es haben uns ein paar Leute noch zusätzlich Hilfe angeboten neben allem, was viele von euch schon zusammengelegt haben. Der letzte Teil der Rechnung ist noch nicht bezahlt, weil dafür die Rechnung noch nicht vorliegt. Aber ich rechne damit, dass wir nahezu alles bestreiten können mit dem, was ihr schon zusammengelegt oder zugesagt habt. Für all das danken wir, besonders natürlich Puschel und die La Casa - Mannschaft von ganzem Herzen. Es könnte sein, dass wir am Ende Geld übrig haben (schon allein deswegen, weil wir die Mehrwertsteuer irgendwann zurück bekommen müssten. Dieses überschüssige Geld möchte Puschel dann gern den Kindern in “La Casa de mi Padre” direkt zukommen lassen. Und wir hoffen sehr und gehen dann davon aus, dass ihr damit alle einverstanden seid. Gott selbst vergelte euch eure Liebe! Eine “Gesamtabrechnung” mit genauen Zahlen folgt!!

30. Oktober
Es könnte sein, dass Puschel morgen nach Hause darf! Wir wissen es noch nicht genau, Puschel hofft es am meisten. Ich habe ihre Hoffnungen aber vorsichtshalber ein wenig gedämpft.
Allerdings lief diese Chemo so gut wie vorher wohl noch keine. Und dafür sind wir sehr dankbar. Das hatte sehr auch damit zu tun, dass sie sehr gut untergebracht war (Einzelzimmer) und sehr lieb betreut wurde. Dafür danken wir den Schwestern und Ärzten dort sehr. Aber dafür danken wir Gott zu allererst. Und euch danken wir für euere Gebet und alles liebe Interesse. Gott segne euch. Ich halte euch auf dem Laufenden!

31. Oktober
An 
den Fotos k￶nnt ihr es schon sehen: Puschel ist wieder zu Hause!! Es ging heute morgen dann alles sehr schnell. Niemand fackelte noch lange. Die Blutwerte waren in Ordnung, Puschels Zustand auch für die Ärzte zufriedenstellend, und so bekam sie kurzerhand die Entlassungspapiere. 
Wir waren bereits zum Mittagessen zu Hause in Bülow. Und das ist mehr als eine kleine Freude...
Wir können wirklich nur dankbar sein, dass Puschel diese Chemo  bisher so gut überstanden hat wie keine vorher. Sie hatte zwar das volle Programm. Aber es ging alles so gut, dass wir nur staunen konnten. Das lag zum einen an der wirklich überaus netten Betreuung auf der Station und Versorgung durch die Ärzte. Zum anderen lag es daran, dass man sie so gut wie nie zuvor medikamentös eingestellt hatte. Sie hat viel geschlafen (eine Nebenwirkung einiger Medikamente), aber sie hatte kaum noch mit Übelkeit zu kämpfen. Immerhin hat sie zum zweiten Mal diese härteste der Chemos bekommen!
So sind wir sehr dankbar, dass wir wieder hier sein dürfen. Puschel konnte gleich ihr erstes Vollbad nehmen und sich dann wohlig frisch in ihr Bett legen, das für sie auch vom Becken und vom Bein her am besten hilft. Sie hat eine Wechseldruckmatratze mit einer Schaumgummimatte darüber.  In gut zwei Wochen soll sie wieder nach Berlin, um dann ausführlich untersucht zu werden, bevor eine weitere Woche später dann erneut Chemo angesagt ist. Aber bis dahin hat sie hoffentlich ein paar Tage zu Hause, die ihr gut tun und nicht nur von Problemen geprägt sind. Gott kann es schenken! IHM wollen wir danken für alle Durchhilfe bisher. Danke, dass ihr so viel gebetet habt und auch nun mit dankt und mitbetet!!

4. November
Eigentlich wollte ich euch heute nach mehreren Tagen “Leerlauf” einen ausführlichen Bericht über Puschels gutes Ergehen geben. Wollte euch ein paar schöne Fotos zeigen... Und es war in der Tat bisher ziemlich gut. Seit zwei Tagen klagte Puschel über Schmerzen beim Schlucken. Aber ansonsten war es ziemlich gut. Gestern konnten wir zum ersten Mal mit ihr in einem speziellen “Reise-Rollstuhl”, der wir aus Lobetal über die Familie Dehn bekamen, spazieren gehen. Da war noch Puschels kleine Schwester Esther und ihre Freundin Myriam dabei. Und heute gingen wir bei schönstem Wetter zum zweiten Mal los. Ihr könnt an den Fotos oben sehen, dass es schön war. 
Doch wir waren gerade zu Hause, da wurde Puschel übel, und sie lag eine Stunde überaus schwach im Bett. Sie war dann plötzlich sehr frostig und bekam etwas mehr Schmerzen, danach dann Fieber. Um 20:00 stieg das Fieber binnen einer halben Stunde auf 38,5° an, sodass wir in Berlin anrufen mussten. Von dort wurden wir dann doch sehr schnell nach Teterow geschickt, und nun liegt Puschel wieder in Teterow im Krankenhaus. 
Und wir sind grad wieder zu Hause...
Wir hoffen nun nur, dass sie nicht wieder eine so heftige Blutvergiftung bekommt, sondern sich schnell wieder berappelt. Es war diesmal so gut während und nach der Chemo... Und sie würde die Zeit bis zum nächsten Durchgang  dringend brauchen! Gott hat es in seiner Hand!
Danke, dass ihr weiter für sie betet. Wir sind wirklich sehr dankbar, dass bisher alles so verhältnismässig gut gegangen ist.

5. November
Bilder von der schwachen, müden Puschel mit 0,0 (!) Leukos und auch sonst sehr schlechten Blutwerten will ich euch heute einfach mal ersparen. Stattdessen einige, die Puschel gestern nachmittag noch beim Spaziergang selbst gemacht hat. Ihr könnt so also einen kleinen Blick aus ihrem Rollstuhl werfen....
Die Ärzte hier in Teterow haben heute in Abstimmung mit den Kollegen in Berlin alles versucht, was möglich ist, um Puschel wieder ein wenig “auf Trab” zu bringen. Jetzt bekommt sie gerade mehrere Bluttransfusionen, die ihr nun einen zusätzlichen Kräfteschub und insgesamt Stabilität geben sollen. Aber sie war heute Abend nach einem riesigen Mix und ständiger Abfolge verschiedener Tröpfe und sonstiger Medikamente schon viel kräftiger und wacher. Und so hoffen wir, sie morgen früh noch ein Stück besser vorzufinden. Danke, dass ihr betet! Gott segne euch!!!

6. November
Es scheint, dass es Puschel etwas besser geht. Allerdings ist das nur, mindestens am Nachmittag und Abend so das Gefühl. Sie ist dann etwas wacher und hat klarere offenere Augen. Heute hatte sie abends dann wieder mehr Fieber (39°), was wirklich nicht gut ist. Die Ärzte versuchen es seit heute Abend mit einem andere Antibiotikum. 
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie viel Geduld Puschel selbst auch aufbringt, wenn immer und immer wieder solche Situationen kommen und sie nun wieder liegen und warten muss. Dabei wechseln sich Übelkeit und Schmerzen in steter Regelmässigkeit ab. Ich glaube wirklich, dass eure vielen Gebete und euer Vertrauen auf den HErrn für sie eine starke Mauer sind, weil Gott selbst sie mit seinem Frieden umgibt. Vielleicht geht es ja morgen auch etwas deutlicher aufwärts, sodass sie bald wieder nach Hause kann.

7. November
Immernoch ist das Fieber nicht wirklich weniger. Es schwankt zwischen 37,8 und 39°. Und es bleibt die Frage, was die Ursache dafür ist. Das Gute ist, dass Puschel ständig unter Beobachtung ist und die Ärzte tun, was sie können. Heute hat sie nun zwei Bluttransfusionen bekommen.
Insgesamt fühlt sie sich aber nicht wirklich schlecht. Und das ist erfreulich. Sie wollte heute sogar laufen. Das aber mussten wir verschieben, weil ich selbst einen Infekt zu haben scheine und deshalb nicht zu ihr gehen wollte. So müssen wir das wohl verschieben... Heute ist früh Eva-Maria bei ihr gewesen und gerade hilft ihr “kleiner” Bruder Silas, ihr das Leben erträglicher zu machen.
Eigentlich wollte ich morgen nach Hamburg fahren, um die Glocke dort abzuliefern. Das muss auch ein wenig verschoben werden. Vielleicht wird es am Freitag gehen. Darüber werdet ihr in den nächsten Tagen spezielle Infos bekommen.

8. November
Puschel geht es nach wie vor “gefühlt” recht gut. Sie hat in Teterow alle Ruhe zum Schlafen. Ihre Blutwerte sind auch ansteigend, noch nicht besonders deutlich, aber immerhin. Leider wird sie noch etliche Tage in der Klink bleiben müssen, weil die Antibiotika erst zu Ende gegeben sein und wirken müssen. Es ist schon nicht sehr schön, dass Puschel nie so richtig zwischen den Chemos durchgehend zu Hause sein kann. Aber wir sind sehr dankbar, dass es ihr doch recht gut geht. Und in Teterow ist sie immerhin auch direkt in der Nähe.

Unten ein paar Informationen zur Glocke. Sie ist jetzt versandfertig. Wenn ich selbst jetzt nicht krank geworden wäre,hätte ich sie morgen spätestens nach Hamburg gebracht. So wird es nächste Woche werden.

9. November
Puschel darf höchstwahrscheinlich am Sonntag nach Hause! Die Werte sind mittlerweile so gut, dass das absolut in Ordnung wäre. Ihre Leukos stehen gar auf über 2! Auch geht es ihr fühlbar gut. Sie hatte heute noch mit Übelkeit zu tun, doch das ist im Laufe des Tages auch besser geworden. 
Jetzt geht es darum, den Durchgang der Antibiotica zu Ende zu führen, und das wird dann am Sonntag der Fall sein. So hoffen wir sehr, sie dann nach dem Gemeindegottesdienst abholen zu können. Gott mag es schenken, dass daraus wirklich etwas wird und keine neuen  Komplikationen eintreten. So könnte sie wenigstens einige Tage zu Hause sein, bevor sie (eigentlich am bereits 14. 11. ) nach Berlin zu eingehenden Untersuchungen muss.

10. November
Nun sieht es ganz so aus, dass wir Puschel morgen früh, also am Sonntag noch vor unserem Gemeindegottesdienst, aus dem Krankenhaus holen können. Das ist besonders schön und Puschels Wunsch, dass sie den Sonntag schon zu Hause erleben und hier wieder neu zur Ruhe kommen darf. Sie geniesst jeden Tag und fast jede Stunde hier zu Hause, und so ist dies ein rechtes Geschenk unseres Herrn. Danke, dass ihr sie durch euer Gebet und alle Signale der Verbundenheit mit hindurch getragen habt. Neue Bilder wird es dann morgen sicher auch geben... Wir hoffen dann, dass sie wirklich für wenigstens eine Woche Ruhe hat und dann erst in der Woche nach dem 18. zu den anstehenden Untersuchungen nach Berlin muss.

11. November
Puschel ist wieder zu Hause! Ihr könnt es an den Bildern von heute Nachmittag sehen. Und sie geniesst jetzt einfach die Zeit hier. Das Erste, was sie heute geniessen konnte, war ein Vollbad am Morgen. Danach konnte sie im Bett liegen und den Gemeindegottesdienst in einer Videoübertragung miterleben. Nach der Mittagsruhe konnten wir dann mit dem grossen Rollstuhl hinaus in die sonnige Landschaft. Ihr seht es an den Bildern.
Wir hoffen jetzt einfach, dass die Blutwerte gut bleiben, die Leukos waren zuletzt bei 4,7!! So könnte sie dann die Zeit optimal hier zu Hause erleben. Wir wissen noch nicht genau, wann, aber in einigen Tagen muss sie dann zu den Untersuchungen nach Berlin. Doch daran denken wir erstmal noch nicht...
Morgen will ich nach Hamburg fahren, um die Glocke dort zum Hafen zu bringen. Der Bericht folgt.

13. November
Puschel ist wieder richtig zu Hause! Und das bedeutet nun auch wieder, dass es mit den Blutwerten auf und ab geht. Zur Zeit sind diese eher wieder bescheiden (Leukos 1,6; (normal mind. 4):Thrombos 43 (normal mind. 100)). Aber es geht ihr dennoch recht gut. Wir haben heute mit der Klinilk in Berlin besprochen, dass Puschel Anfang nächster Woche zu den vorgesehenen Untersuchungen kommen soll. Da hoffen wir dann einfach, dass diese innerhalb eines Tages “abgearbeitet” werden können, damit Puschel nicht unnötig in der Klinik übernachten muss. 
Zur Zeit sitzt sie gerade in der Badewanne und lässt es sich gut gehen bei Pizza und Eis...
Morgen gibt es dann hier eine gründlichere Information über die Glocke. Euch allen vielen vielen Dank für eure Unterstützung!!

14. November
Heute waren Eva-Maria und ich zum Abendessen von unseren Freunden Petra und Dietrich Scharnowski, die in unserer Nähe wohnen, zum Essen beim Chinesen eingeladen. Dort durften wir dann eine Portion extra für unsere Puschel zu Hause und ihren Bruder Silas mitnehmen. Das Ergebnis seht ihr auf den Fotos... (Die wollte ich euch nicht vorenthalten und verschiebe deshalb die Nachrichten über die Glocke, sorry).

Es ging Puschel heute wie sooft: Morgens und den ganzen Vormittag ist es nicht so doll für sie: immer wieder Übelkeit, immer wieder Schmerzen. Aber irgendwie rettet sie sich dann immer wieder hinüber, und am Nachmittag ist es dann meistens besser. Heute dauerte es etwas länger, war aber am Abend dann so, wie ihr es auf den Fotos sehen könnt. Dann macht es Freude, Fotos zu machen...
Heute hat Puschel Leukos von 30,3!! Dabei ist nicht ganz klar, ob das ein Computerfehler ist oder nicht?? Die anderen Werte sind alle recht gut. Die meisten Sorgen machen dann die Schmerzen.

Es steht jetzt fest: Am Montag soll Puschel nach Berlin für eingehende Untersuchungen und bis zum Dienstag bleiben. Dann soll es für eine Woche nach Hause gehen und die Woche darauf zur nächsten Chemo gehen. Natürlich werdet ihr auf dem Laufenden gehalten! Es tut echt gut, dass ihr alle hier immer nachschaut und dann für Puschel betet. Gott segne euch und vergelte euch alle Liebe und Unterstützung!

18. November
Leider  musstet ihr jetzt ein paar Tage auf Informationen darüber warten, wie es Puschel geht. Es war einfach zu viel in den letzten Tagen. Und leider ist Puschel nach wie vor nicht wirklich in der Lage, selbst etwas zu schreiben. Sie war vor einer Woche aus dem Krankenhaus in Teterow entlassen worden und dann auf dem Weg der Besserung.  Allerdings hat sie sich vor drei Tagen eine Magen-Darm-Infektion zugezogen, die ihr das Wohlbefinden nicht gerade verbessert hat... Sie hatte wieder Fieber, sodass wir befürchten mussten, dass sie erneut in das Krankenhaus muss. Aber seit heute ist das Fieber weg und der Infekt deutlich am Abklingen.
Nun ist sie morgen dran mit einer erneuten Fahrt nach Berlin zu ausführlichen Untersuchungen. Das wird bis Dienstag gehen. Dann soll sie noch etwa eine Woche zu Hause sein dürfen, sodass wir Anfang bis Mitte nächster Woche mit der “Einberufung” zur nächsten Chemo rechnen. Immer unter der  Voraussetzung, dass ihr Zustand bis dahin stabil ist.

Nun wird es auch Zeit, dass ihr ein paar Informationen darber bekommt, wie es nun mit der Glocke weitergegangen ist bzw. weitergeht. Diese Informationen sind auf der Glockenseite III zusammengestellt, sodass ihr einfach nur auf diesen Text oder die Bilder von der Glocke und dem Hafen klicken msst und dann dorthin umgeleitet werdet. Es ist genial, dass soooo viele an diesem Projekt mitgeholfen haben und noch mithelfen. Gott vergelte alle Lieb und Opferbereitschaft!

23. November
Hier seht ihr heute ein kleines (oder grosses??) Wunder!! Zunächst hat Puschel gestern nach der Physiotherapie ihren Bruder in seinem Zimmer besucht. Das allein ist ja schon toll, denn sie hat in den letzten Monaten fast nichts anderes gesehen als ihr Zimmer und die im Krankenhaus.
Doch das “Schärfste” kam dann am Abend. Puschel hatte grad niemanden zur Hand, der ihr ihre Bibel reichen konnte, so hat  sie einfach selbst versucht, sich im Bett aufzusetzen und an die Bibel auf dem Fensterbrett zu kommen. Das kostete eine Menge Kraft. Als sie mir das dann später erzählte, wollte sie mit ihrem Bein ein wenig vorführen, wie sie das gemacht hatte. Dabei versuchte sie, das rechte Bein einfach anzuheben. Und siehe da, sie hob es einfach an... und staunte selbst... 
Das bedeutet, dass die bisherige Physiotherapie bereits Früchte trägt und Gott ihr einige wichtige Steuerimpulse für das Bein bereits zurückgegeben hat.  Das ist etwas, worauf sie wirklich für die spätere Mobilität aufbauen kann. 
Natürlich steht auch für die nächsten Wochen die Chemo-, also die Anti-Krebs-Therapie im Vordergrund. Aber dies hat uns sehr erstaunt und erfreut. Denn es würde im Falle der erfolgreichen Krebsbekämpfung doch Einiges an Chancen für ein mobileres Leben zurückbringen. Leukos heute: 1,9, also die sind verbesserungswürdig... vor der nächsten Chemo... Danke für all euer Gebet!!!

 

 

25. November
Heute war wieder einer von den Tagen, an denen es auf und ab geht. Meistens ist es ab und auf. Das heisst, Puschel braucht lange, um “in den Tag” zu kommen. Heute mittag hatte sie wieder mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Doch dann besserte es sich zusehends. Etwas später konnte sie sogar Mittag essen und dann den Rest des Tages wirklich genießen. Ihr seht es an den Fotos. Am Ende hat sie sogar wieder gemalt. Und das ist immer ein besonders gutes Zeichen...
Nun sind wir gespannt, wie morgen die Blutwerte sind. Denn davon wird es abhängen, ob und wann sie in der kommenden Woche zur nächsten Chemo muss.
So hat Gott alle Möglichkeiten, es zu entscheiden... ER wird es richtig machen!

26. November
Nun ist es klar: Morgen geht es wieder nach Berlin. Die nächste Chemo ist unvermeidlich. Und zuviel Zeit darf zwischen den einzelnen Durchgängen nicht verstreichen, wenn das Ganze so wirkungsvoll wie möglich sein soll. Die Blutwerte sind halbwegs erträglich, sodass die Chemo nun kommen muss. Nun wird es darauf ankommen, dass Puschel wieder in eine ruhige Atmosphäre hineinkommen kann, um diese Etappe möglichst so gut wie die letzte zu verkraften. 
Danke für eure Gebete! Unser Herr weiss am besten, was nötig ist, deshalb ist es ja auch am besten, wenn wir uns an IHN wenden. Die Ärzte tun, was sie können, um es so gut wie möglich zu gestalten. 
Morgen früh geht es also los. Am Nachmittag soll noch eine MRT-Untersuchung vorausgeschickt werden, bevor entschieden wird, wie es genau weitergehen soll

27. November
Ich will den Herrn loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Psalm 34,2

Heute kann ich euch eine gute Neuigkeit mitteilen:
Wir sind heute nach Berlin zur nächsten Chemo gefahren. Dort hat Puschel wieder eine Einzelzimmer bekommen. Wir sind unserem Herrn sehr dankbar dafür, weil es Puschel die Chemos enorm erleichtert. Sie will ja gar keine Sonderbehandlung haben. Aber die Unruhe in 3er Zimmern und auch noch in 2er ist doch erheblich grösser. Außerdem kann ich so viel besser bei ihr sein und für sie sorgen. Das erleichtert ja auch den Schwestern die Arbeit. Wir sind darum  auch den Ärzten und den Schwestern wirklich dankbar. Denn selbstverständlich ist es nicht. Als Puschel auf die Station kam, ist sie schon auf dem Gang von allen herzlich und freundlich begrüßt worden. Auch das ist natürlich sehr schön.
Doch das ist für Puschel noch nicht die allerbeste Neuigkeit. Sie bekam heute die CT - Resultate mitgeteilt. Dr. Richter freute sich offensichtlich mit, als er Puschel mitteilen konnte, dass in der Lunge (und hier ist das am ehesten zu erwarten) keine Metastasen gefunden worden sind! Darüber sind wir natürlich sehr froh und erleichtert und unserem HErrn überaus dankbar!! 
Zusätzlich hatte sie heute einen MRT - Termin, dessen Ergebnisse allerdings noch nicht feststehen.
Morgen soll die “Ifo” - Chemo in geringerer Dosierung gestartet werden. Geringer, weil die Blutwerte es nicht stärker zulassen. Es braucht offensichtlich immer mehr Zeit zur Regeneration. Darum jetzt eine geringere Dosierung. Vielleicht ist dies dann ja wirklich auch besser verkraftbar.

29. November
Puschel geht es relativ gut. Bis heute war ihre Freundin Eva bei ihr in Berlin. Sie musste heute wieder auf Arbeit in Österreich. So bin ich seit heute in Berlin und werde mich um Puschel kümmern, so gut ich kann. Seit heute ist sie auch wieder in einem Doppelzimmer, zusammen mit einer gleichaltrigen jungen Frau. 
Bis jetzt halten sich die Probleme mit Übelkeit und Schmerzen in Grenzen, und wir dürfen hoffen, dass das auch so bleibt. Sie ist mittlerweile recht gut auf alles eingestellt mit den entsprechenden Medikamenten. 
Zum Malen oder anderen größeren Aktivitäten reicht es aber nicht aus. Heute Abend konnten wir gemeinsam einen Film anschauen. Für den Samstag hat sich Besuch aus Idaho angesagt. Hoffentlich treffen die Freunde von dort sie ein wenig fit an...

30. November
Im Moment kann ich euch zwar keine neuen Fotos präsentieren. Dafür gibt es aber heute eine ziemlich gute Nachricht. Wir haben heute die Ergebnisse der MRT-Untersuchung bekommen. Diese sehen insgesamt rundweg positiv aus. Man hat sowohl beim CT der Lunge als auch nun beim MRT vom Becken keinerlei Anzeichen von Krebs oder Metastasen gefunden. Das allein ist fürs Erste eine wirklich positive Nachricht, für die wir unserem Herrn sehr dankbar sein dürfen. Wenn ihr mögt, dankt einfach mit!
Die Chemo läuft natürlich wie geplant weiter. Sie soll einfach die Chancen steigern, dass nicht bald wieder etwas auftritt. Und so wollen wir Gott vertrauen, dass ER Puschel auf diese Weise Heilung schenkt. 
Im Moment bekomm Puschel zweimal Blutkonserven, die ihre Blutwerte ein wenig bessern helfen sollen. Dadurch soll sie in der Lage sein, die Folgen der Chemo schneller und besser zu verkraften. Denn die nächste kommt bestimmt...
Danke für euer Mitbeten und Mitdanken!

1. Dezember
Heute bekam Puschel in Berlin eine ganze Menge Besuch. Ihre Freundin Liesl aus Idaho ist mit Vater und Schwester in Europa,jetzt in Deutschland. Eine kurze Begegnung war heute im Krankenhaus gut möglich. Puschel war am späten Nachmittag richtig fit.
Wieder ist ein Tag der Chemo geschafft. Wir hoffen nun natürlich sehr, dass Puschel sich nach dem Durchgang so schnell wie möglich zu Hause erholen kann. Und wir hoffen, dass über die Weihnachtszeit hinweg keine neuen Komplikationen auftreten werden.

 

 

 

Heute ist es Puschel wichtig, euch Peggy, ihre Zimmernachbarin vorzustellen. Peggy ist 35 Jahre alt und hat seit dem 13. Lebensjahr mit Krebs zu kämpfen. Es ging bei ihr all die Jahre auf und ab. Jetzt hat sie einen Tumor im/am Rückenmark im Halswirbelbereich. Dieser lähmt bereits den linken Arm und das linke Bein weitestgehend. Im Moment ist sie deswegen in der dritten Chemo. Wenn die nicht anschlägt, wird eine Operation nötig. Die aber ist je nach tatsächlichem Befund (im oder am Rückenmark) extrem gefährlich.
Puschel hat ihr von ihren vielen Freunden und auch manchen Glaubensgeschwistern, die sie selbst gar nicht kennt, erzählt und  ihr gesagt, sie würde euch alle gern darum bitten
, dass ihr bis zum Jahresende für sie zu beten. Bis dahin muss es sich entscheiden. Ob ihr das wohl tut? Das wäre echt toll. Gott kann es schenken, dass der Tumor ohne Operation kleiner wird und ganz weggeht. Natürlich weiß von uns niemand, wie Gottes Weg und Wille aussieht, auch bei Puschel nicht. Doch wir dürfen IHM zutrauen, dass ER Seine Herrlichkeit zeigt und sie endlich und endgültig heilt. Betet ihr mit?? Danke!!

 

2. Dezember
Heute, am 50. Geburtstag von Eva-Maria, Puschels Mam, war es wirklich eine gelungene Überraschung, dass Puschel plötzlich zu Hause war. Wir hatten ihr nichts erzählt, und sie rechnete erst am Dienstag mit ihr/uns. Nach dem Gottesdienst klingelte Puschel aus ihrem Zimmer in die Küche, sodass Eva-Maria schauen wollte, was denn da kaputt wäre... Da waren grosse Augen angesagt... Und es war die größte Überraschung und das beste Geschenk zum 50. Geburtstag.
Die Therapie war für diese Mal verkürzt worden, weil Puschels Blutwerte mittlerweile zu lange brauchen, um wieder in den normalen Bereich zu kommen. Die Folge ist ja dann auch immer ein erhöhte Infektionsgefahr. So hoffen wir nun, dass Puschel die Chemo gut “wegstecken” und dann das Weihnachtsfest zu Hause genießen kann. Am 27.12. hat sie den nächsten Termin...

4. Dezember
Wir sind sehr froh, dass Puschel zu Hause sein kann. Sie selbst am allermeisten, klar. Und dabei geht es ihr zur Zeit recht gut. Die Blutwerte halten sich recht stabil. 
Heute wurde ihr nach dem Baden richtig übel, aber damit wird sie meist durch gute Medikamente fertig. Auch die Schmerzen, die nach wie vor stark sind, kann sie gut damit eindämmen. 
Nun hoffen wir nur, dass sie die Zeit bis zur nächsten Chemo nach Weihnachten wirklich hier zu Hause sein kann.
Ihr werdet weiter alle ein bis zwei Tage über alle unterrichtet. Vielen Dank euch allen, dass ihr so treu weiter hier hereinschaut und für Puschel betet. Der Herr segne euch für alle Liebe und jeder Unterstützung auf mancherlei Weise. Es ist wirklich eine grosse Ermutigung, so umbetet und unterstützt zu sein!!

5. Dezember
Jeder Tag bringt etwas Anderes: Heute sind nun die Blutwerte wieder dort, wo sie schon immer nach der Chemo waren: Leukos bei 1,6. Die Thrombos bei 35. Und das bedeutet nun wieder, sehr vorsichtig zu sein und zu hoffen und zu beten, dass die Werte nicht noch weiter absacken, sodass Puschel wieder zwischen den Chemos in die Klinik muss. 
Dabei sind die Tage immer wieder so, dass Puschel den Vormittag braucht, um “in Gang” zu kommen und dann am späten Nachmittag kräftiger und munter wird. Ihr seht es an den Fotos. So nehmen wir halt die Tage, wie sie kommen und nutzen sie auch so... 
Euch allen einen schönen Nikolaustag!! Lasst euch nicht zuviel in die Schuhe schieben... Gott segne euch. Und wir danken euch für euer Gebet und eure Treue!!!

6. Dezember
Herr, was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.. Psalm 8,5+6

Eine kleine Geschichte soll ich euch heute (von Puschel)  erzählen:
Ein Chinese kommt zum Friseur. Er hat nur noch vier Haare und verlangt einen Fassonschnitt Der Friseur beginnt, doch plötzlich bricht ihm ein Haar ab. Er ist untröstlich und weiss nicht, was er tun soll. Da sagt der Chinese: das macht doch eigentlich nichts, ich habe ja noch drei, so kann ich die Haare ja immer noch flechten. Der Friseur ist getröstet. Er macht weiter. Kurz danach aber bricht das zweite Haar auch noch ab. Ist nich so schlimm, sagt der geduldige Chinese, dann machst du mir eben einen Scheitel. Der Friseur ist erleichtert. Doch plötzlich bricht ihm das dritte Haar auch noch ab, und er vergeht fast vor Peinlichkeit. Da sagt der Chinese: Ach, das macht doch nichts, ich kann sie ja auch noch offen tragen... 
Diese Geschichte fiel Puschel angesichts ihres letzten verbliebenen Haares an den Wimpern ein (linkes Bild). Nichtsdestotrotz kann sie die Herzen aller immer noch mit ihrem Lächeln gewinnen... (rechtes Bild). Sie wollte heute eigentlich nicht baden. Aber es war die einzig mögliche Zeit vor dem Wochenende. Darum badete sie heute nur kurz.  Doch danach war sie ziemlich k.o... Dann kam Eva-Maria mit der Meldung, dass das Fieber auf über 38 gestiegen sei. Das ist dann ja schon immer sehr beunruhigend. Wir haben nur gebetet und unserem Herrn gesagt, dass ER doch, wenn es sein kann, dafür sorgen möchte, dass sie nicht wieder ins Krankenhaus muss. Ob es nun vorher eine Falschmeldung war oder nicht, ist uns egal, jedenfalls war die Temperatur nach einer halben Stunde im völlig normalen Bereich!! Und wir hoffen sehr, dass es so bleibt. Zur Zeit ist die Einstichstelle für den Port (Die Zuleitung für den Tropf) entzündet, sodass wir die Nadel entfernen mussten. Betet bitte, dass das einfach sehr schnell völlig abheilt. Gott kann!!

7. Dezember
Breaking news:
Gerade haben wir die Blutwerte von heute bekommen. Puschel is daraufhin sofort “einbestellt” worden, um sofort neue Thrombos (stehen bei 7!)zu bekommen. Um 15:00 ist Termin im Krankenhaus dort. Danke, dass ihr weiter betet!

8. Dezember
Herr, was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.. Psalm 8,5+6

Es ist mit den Thrombozythen etwas komplizierter als mit einer normalen Bluttransfusion. Und da die Thrombos bei Puschel wieder einmal extrem gering waren, haben die Berliner Ärzte ihr so schnell wie möglich eine “Portion” Thrombozythenkonzentrat geben wollen. Das Problem ist, dass Puschel eine schwierige Blutgruppe hat. Und darum war gestern dieses Konzentrat für die Klinik wirklich schwer zu bekommen. So waren wir zwar nur auf zwei Stunden Aufenthalt in der Klinik eingerichtet, am Ende waren es aber über 8 Stunden. Wir waren etwa um 2:00 aber glücklich wieder zu Hause.
Heute hatte Puschel einen recht guten Tag, und wir hoffen, dass alle Werte sich nun wieder stabilisieren.
Habt vielen Dank für alle eure Gebete. Wir erleben immer wieder Zuspruch und Ermutigung auch von Glaubensgeschwistern, die wir gar nicht kennen. Danke auch all denen, die für Peggy beten! Wir haben sie gestern in der Klinik auch wieder getroffen! Es ist grossartig, so einfach durch das Vertrauen auf unseren Herrn miteinander verbunden zu sein und dadurch Ermutigung zu erfahren. Vielen vielen Dank!! Euch allen einen schönen, gesegneten 2. Advent!

10. Dezember
Herr, du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Psalm 16,11

So langsam gehen die Blutwerte in bessere Bereiche. Puschel hat mehr Kraft als vorher, sie kann manchmal sogar schon in das Wohnzimmer kommen, wo sie heute ihren Cousin mit seiner Familie und auch ihre Nichte Salome besucht bzw. von denen Besuch bekommen hat. Jetzt ist sie auch wieder am Malen und kann eine Reihe von Dingen nach und nach bearbeiten. Die Einstichstelle ihres Ports ist auch so langsam abgeheilt, sodass sie bald wieder eine neue Nadel bekommen kann. Dann wird es etwas einfacher werden mit der Flüssigkeitszufuhr
Wir hoffen und beten, dass sie nun einfach bis Weihnachten zu Hause sein kann und durch die Physiotherapie auch Manches an Kraft zurückbekommt. 
Immernoch machen ihr die Schnittbereiche in den Beckenknochen Schmerzprobleme. Aber damit wird sie wohl noch eine ganze Zeit leben müssen. 
So sind wir weiterhin dankbar für jeden Tag, der gut läuft und ihr einfach ein Stück der Lebensnormalität (soweit man davon reden kann) zurückgibt. Immer wieder ist es ein Grund zur Dankbarkeit, dass die Nerven, die für andere Bereiche wie die Kontinenz zuständig sind, voll und ganz funktionieren.
Vielen Dank immer wieder für euer Gebet und eure Liebe.

13. Dezember
Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz. Psalm 18,3

Gestern und heute war es etwas spannend. Puschel sollte gestern eine neue Portnadel bekommen. Sie hatte wegen einer Infektion am Porteingang (Einstichstelle) jetzt eine Woche keinen Portanschluss. Die Stelle ist trotz fehlender Thrombos und Leukos sehr gut abgeheilt. Nun sollte die Nadel neu eingestochen werden. Wurde sie auch, doch sie war dicht. Es ging keine Flüssigkeit hindurch. Wir hatten echt Sorge, dass der Port unter der Haut, dessen Leitung in die Venen hineinführt, verstopft ist. So sollte heute ein neuer Versuch gemacht werden. Wir haben wirklich dafür gebetet, denn es wäre echt fatal, wenn der Port dicht wäre. Heute wurde ein neuer Versuche gemacht, nun aber mit einer anderen Nadel. Und siehe da, der Port ist ok, die Flüssigkeit kann laufen. Und wir sind wirklich sehr dankbar dafür. 
Es geht Puschel ansonsten recht gut. Sicher, die Tageszeiten sind nicht alle gleich, aber im Großen und Ganzen kann sie viel aktiv sein, wenn auch fast nur im Bett. Ihr seht aber an den Bildern, dass es ihr gut geht. Auch dafür sind wir sehr dankbar. 
Vielleicht ein besonderes Anliegen fürs Gebet: Wir haben uns im Moment ziemlich mit der Krankenkasse auseinanderzusetzen, damit diese die anerkannten Ausgaben auch wirklich erstattet. Wir haben fast noch keine unserer Auslagen erstattet bekommen, und das seit über 7 Monaten. Doch ansonsten sind wir sehr dankbar, dass wir so gut versorgt sind. Das ist wirklich ein Geschenk Gottes in dieser Situation.

16. Dezember
Was für ein Gott! Sein Handeln ist vollkommen, und was er sagt, ist wahr. Er beschützt alle, die zu ihm flüchten. Psalm 18,31

Es bleibt eine “Zitterpartie”. Mit dem Grundzustand von Puschel geht es immer wieder auf und ab. Morgens braucht sie lange, um in Gang zu kommen. Nachmittags und abends ist sie dann ziemlich aktiv. Allerdings ist jetzt fast jeden Abend die gemessene Körpertemperatur in mehr oder weniger kritische Bereiche gestiegen, sodass immer die Gefahr besteht, dass sie plötzlich wieder in die Klinik muss. Wir können Gott nur bitten, dass ER es verhindert und sie bis nach Weihnachten hier zu Hause lässt. 
Wir konnten heute wieder ins Dorf fahren und ein wenig frische Luft tanken. Das ist dann immer besonders schön, weil sie dann auch ein wenig mehr von ihrer Umgebung mitbekommt. Sie ist auf diese Weise zum ersten Mal nach ihrer OP wieder ins Bülower Gutshaus gekommen und hat “die Plassis” besuchen können. 
So hoffen wir, dass sie nun diese neue Woche hier geniessen und das Weihnachtsfest zu Hause verbringen kann.

Ich setze euch heute einmal einen Zeitungsartikel unserer Lokalzeitung auf diese Seite (rechts), den ich euch auch abspeichern und dann offline lesen könnt (rechte Maustaste aufs Bild und dann “Bild speichern unter” klicken). Wir haben einen grossen Gott, der uns liebt!

21. Dezember
Der Herr lebt! Er ist mein schützender Fels - ich preise ihn! Ihn allein will ich rühmen, denn er hat mich gerettet. Psalm 18,47

In den letzten drei Tagen sind zwei grosse Blutbilder gemacht worden, um ein wenig genauer zu schauen, wie sich das nun entwickelt hat. Puschels Blut ist zwar nicht gut (die Leukos stehen mal wieder auf 1,2), aber auch nicht so schlecht, dass die Berliner Ärzte (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) den Fahrplan für die Restchemos ändern wollen. So ist nun ziemlich fest vorgesehen, dass Puschel zwar Weihnachten wird zu Hause verbringen können, am 27. Dezember aber zur nächsten Chemo nach Berlin muss.
Bis dahin wollen wir uns nun einfach an jedem Tag freuen, wenn es denn geht.
In den letzten Tagen konnten wir abends spät immer noch in die frische Luft. Seit gestern ist Puschels kleine Schwester vom
Bodenseehof für die Weihnachtszeit zu Hause. Sie durfte gleich mit. Und dann haben wir gleich noch einen “Gemeindebesuch” bei unserem Gemeindeleiter, Bernhard Scharrer gemacht...
Vielen Dank immer wieder für all euer Gebet! Gott segne euch. ER hat und so geliebt, dass ER seinen geliebten Sohn in diese Welt schickte, damit wir mit IHM in Verbindung kommen. IHN feiern wir gemeinsam in den nächsten Tagen. Eine gesegnete Weihnachtszeit euch allen! Wir halten euch auf dem Laufenden!

25. Dezember
Gottes Sohn wurde Mensch und lebte unter uns Menschen. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In Christus sind Gottes Barmherzigkeit und Liebe wirklich zu uns gekommen Joh 1,14

Es ist wirklich schön, dass Puschel in diesen Tagen zu Hause sein kann. Darum für alle, die trotz der Feiertage oder gerade in den Feiertagen hier hereinschauen, doch eine kurze Info zu ihrem Ergehen:
Es geht nach wie vor auf und ab mit ihrem Zustand. Die Blutwerte sind nicht wirklich als gut zu bezeichnen, die Leukos, die ja vor allem für die Abwehr von Keimen und Infektionen verantwortlich sind, stehen nach wie vor bei 1,2-1,4. Das ist nicht wirklich zufriedenstellend. Ebenso ist es mit den roten Blutkörperchen, die u.a. die Grundlage für Kraft und Energie für den Tag geben. Dennoch konnte und kann Puschel in diesen Tagen recht aktiv am normalen Leben teilhaben, jedenfalls wenn es dem Abend zu geht. Wir sind jeden Tag in die frische Luft gefahren, was ihr sehr gut tut. 
Morgen müssen wir uns nun auf den erneuten Gang nach Berlin vorbereiten, was nicht wirklich Spass macht. Aber es ist offenbar wichtig, um die entsprechende Wirkung der gesamten Chemostrategie möglichst gut aufrecht zu erhalten. Natürlich werden wir weiter berichten. 
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und schöne freie Tage bis zum Jahreswechsel! Und vielen Dank für alles Gebet!!
Puschel bekam eine Menge an Weihnachtsgrüßen. Auch dafür hier schon mal vielen vielen Dank! Gott segne euch!

27. Dezember
Gottes Sohn wurde Mensch und lebte unter uns Menschen. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In Christus sind Gottes Barmherzigkeit und Liebe wirklich zu uns gekommen Joh 1,14

Es ist wirklich schön, dass Puschel in diesen Tagen zu Hause sein kann. Darum für alle, die trotz der Feiertage oder gerade in den Feiertagen hier hereinschauen, doch eine kurze Info zu ihrem Ergehen:
Es geht nach wie vor auf und ab mit ihrem Zustand. Die Blutwerte sind nicht wirklich als gut zu bezeichnen, die Leukos, die ja vor allem für die Abwehr von Keimen und Infektionen verantwortlich sind, stehen nach wie vor bei 1,2-1,4. Das ist nicht wirklich zufriedenstellend. Ebenso ist es mit den roten Blutkörperchen, die u.a. die Grundlage für Kraft und Energie für den Tag geben. Dennoch konnte und kann Puschel in diesen Tagen recht aktiv am normalen Leben teilhaben, jedenfalls wenn es dem Abend zu geht. Wir sind jeden Tag in die frische Luft gefahren, was ihr sehr gut tut. 
Morgen müssen wir uns nun auf den erneuten Gang nach Berlin vorbereiten, was nicht wirklich Spass macht. Aber es ist offenbar wichtig, um die entsprechende Wirkung der gesamten Chemostrategie möglichst gut aufrecht zu erhalten. Natürlich werden wir weiter berichten. 
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und schöne freie Tage bis zum Jahreswechsel! Und vielen Dank für alles Gebet!!
Puschel bekam eine Menge an Weihnachtsgrüßen. Auch dafür hier schon mal vielen vielen Dank! Gott segne euch!

1. Januar 2008
Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche. Phil 4,13

Puschel ist wieder zu Hause und konnte Silvester hier feiern. Es war zwar nicht überschwänglich, aber sie war wenigstens zu Hause. Natürlich hat sie jetzt und in den nächsten Tagen sehr mit den Folgen der letzten Chemo zu kämpfen. Aber wir sind dankbar, dass es ihr dennoch relativ gut geht. Das Handling mit der Übelkeit und den Schmerzen ist mittlerweile so gut eingespielt, dass sie zwar zu kämpfen, aber kaum noch wirklich gravierende Probleme damit hat. Es ist aber auch zu merken, dass das Blut je länger, desto weniger in der Lage ist zur Regeneration. Die Ärzte werden dennoch versuchen, das “Mass an Chemos voll zu machen”. Das bedeutet, dass mindestens noch zwei, möglichst drei Chemos anstehen. Aber auch da gilt: Schritt für Schritt. Und es ist nach wie vor ein grosses Geschenk, dass ihr alle “mitkämpft”. Denn das immer wieder neu eine grosse Ermutigung und Stärkung.
So dürfen wir dieses neue Jahr beginnen in der Gewissheit, dass unser Herr mit ihr und mit uns allen geht. Dabei soll der Vers 13 aus Phil. 4 heute im Gottesdienst der Gemeinde ein grosser Orientierungspunkt sein: 
Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche.

 

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Tagebuch 2007